Die Kündigung


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Ulli wird nach 18 Jahren in der Firma ohne weitere Begründung entlassen. Wahrscheinlich wegrationalisiert! Und Arthur muss sie des Hauses verweisen. Keine leichte Aufgabe, wenn man nicht verlernt hat, wie es ist, ein Mensch zu sein.


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Musiktitel: “Job de jour” von Les Résidus Plasmiques / CC BY-NC-SA 3.0


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Die Geschichte zum Lesen

HW: Frau Bukowski?

FA: (abwesend) Wie bitte? Ja, bin ich. Bei der Arbeit.

HW: Frau Bukowski, die Firma schickt mich, um…

FA: Hoppla, die Firma hat mir jemand von der SS geschickt!

HW: Frau Bukowski, es tut mir leid. Aber die Firma hat mich beauftragt, Sie zu begleiten.

FA: Diese Uniform ist aber nicht so schick wie bei den Nazis. Und statt einer Pistole haben Sie nur eine Taschenlampe im Halfter. Hoffentlich geraten Sie hier in der Firma nicht in eine Schießerei. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Einbrecher sich ergibt, bloß weil ihre Taschenlampe so groß ist…

HW: Es tut mir leid, aber ich kann auch nichts dafür, dass Ihnen gekündigt wurde.

FA: Nach achtzehn Jahren! Können Sie sich das vorstellen?

HW: Ich habe die Kündigung nicht ausgesprochen. Es ist nur meine Aufgabe, Sie zur Tür zu begleiten.

FA: Wieso das denn? Was soll der Krampf? Warum sollte ich auf einmal vergessen haben, wo die Tür ist? Bin ich ja oft genug auch reingekommen!

HW: Da mache ich mir keine Gedanken drüber, aber ein Auftrag ist ein Auftrag.

FA: Wow! Der Satz klang jetzt aber wirklich nach der SS! Du führst nur Befehle aus, oder?

HW: (gereizt) Würden Sie bitte mitkommen?

FA: Moment! Moment! Ganz die Ruhe! Ich werde erst einmal hier meine Sachen zusammenpacken. Und dann werde ich noch ein paar Leute besuchen, bevor ich meinen Sicherheitsausweis abgebe!

HW: Das ist leider nicht vorgesehen, Frau Bukowksi. Tut mir leid, ich soll Sie umgehend hinausbegleiten.

FA: (laut) Was Sie sollen, ist mir heute gerade so etwas von scheißegal, Herr… Wie war Ihr Name noch einmal?

HW: Müller. Arthur Müller. Tut mir leid mit der Kündigung.

FA: (verwirrt) Hallo Arthur, ich bin die Ulli.

HW: Ich würde es bevorzugen, wenn wir uns weiter siezen könnten.

FA: So. Das ist mir heute aber auch egal, Arthur. Halt’ ‘mal die Kiste, damit ich mein Zeug einpacken kann!

HW: Das ist nicht erlaubt, Frau Bukowski. Sie müssen das Gebäude…

FA: Arthur, hör’ mal auf! Wir müssen das hier nicht zu einer persönlichen Geschichte machen! Das ist nichts zwischen Dir und mir! Verstehst Du?

HW: Aber, wenn ich Sie nicht gleich hinausbringe, dann bekomme ich vielleicht Ärger…

FA: Und das würde mir leid tun. Ehrlich. Aber ausgerechnet heute ist mir das total egal! Verstehst Du? Wird schon nichts passieren! Du bist doch ein großer, starker Mann! (sarkastisch) Mit einer wirklich beeindruckenden Taschenlampe!

HW: Halt! Moment! Sie können hier nicht einfach Firmeneigentum einpacken! Die Heftklammermaschine gehört doch sicher der Firma!

FA: Machst Du Witze? Du willst ehrlich wegen einer Heftklammermaschine Ärger anfangen? Ehrlich?

HW: Wenn Sie die Maschine mitnehmen, dann ist das Diebstahl!

FA: (sarkastisch) “Oh, mein Gott! Du hast recht! Und wenn mein Boss das erfährt, dann werde ich wahrscheinlich sogar gefeuert! Das wäre ja schrecklich!”

(Pause)

HW: Verstehe. Aber nicht auch noch den Locher!

FA: (wütend) Doch, den Locher! Und die Scheiß-Büroklammern! Und den fucking-Edding! Und die Maus! Und das Keyboard auch! Und, was sagst Du nun, Arthur?

(Pause)

HW: (leise) Nichts. Können wir dann jetzt gehen…

FA: Moment noch! Mein privates Zeug muss auch noch mit! Diese Pflanze ist von mir – Vollplastik — und diese Goofy-Tassen sind auch von mir… Und dieser Kalender… Und das Poster von den Seychellen auch! Warst Du schon einmal auf den Seychellen, Arthur?

HW: Nein. Niemals. Können wir dann jetzt bitte gehen?

FA: Ich war auch noch nie auf den Seychellen. Aber da wollte ich immer ‘mal hin.

(Pause)

FA: Bist Du eigentlich mit Deinem Lohn zufrieden, Arthur?

HW: Ich? Also… Nein! Ich komme unter acht Euro hier raus. Zwar bekommen wir Mindestlohn, aber alles Mögliche wird abgezogen. Und wir müssen die Uniform von der Firma für einen Mondpreis kaufen! Und wenn einer so lange dabei ist, dass er Forderungen stellen könnte, dann wird er gekündigt.

FA: So hab’ ich mir das vorgestellt. Keine Seychellen für uns, was, Arthur?

HW: Nein. Keine Seychellen. Aber ich bin froh, überhaupt diesen Job zu haben, war schwierig genug! Und wir brauchen die Kohle echt dringend.

FA: Kann ich verstehen. Ich bin bei diesem Laden, seit der Zeit, als es noch eine Firma mit fünf Angestellten war. Der Job war immer anstrengend, aber trotzdem habe ich gerne für den Laden gearbeitet. War irgendwie auch meine Firma. Meine Mannschaft, sozusagen. Aber seitdem es eine AG ist, ticken die Uhren anders….

HW: Können wir gehen, Frau Bukowski? Ich trage auch ihre Kiste!

FA: Ja, ich glaube, ich habe alles. Aber ich muss noch dem einen oder anderen „Auf Wiedersehen“ sagen.

HW: Tut mir leid, das ist nicht vorgesehen. Ich soll Sie auf kürzestem Weg zur Tür begleiten.

FA: Tja, das tut mir dann leid für Dich, denn ich gehe noch ganz sicher bei der Personalabteilung vorbei! Ich habe vor, da einer speziellen Person zu meinem Abschied noch unbedingt einen Tritt ins Gemächt dazulassen!

HW: Das werden wir ganz sicher nicht tun, Frau Bukowski!

FA: Wir? Wie geht’s uns denn? Du musst ja nicht treten, Herr Doktor! Ich führe die OP alleine durch!

HW: Das werde ich ganz sicher nicht zulassen!

FA: Ach? Was willst Du tun? Willst Du mich schlagen? Gut, Du hast wahrscheinlich dreißig Kilo mehr als ich. Und bist auch zwanzig Zentimeter größer. Aber ich bin dafür wütend! Und ich habe keine Angst, dass Du mir mit Deiner Taschenlampe in die Augen leuchtest!

HW: Frau Bukowski, Sie wollen mir nicht gerade drohen, oder?

FA: Warum nicht? Was habe ich zu verlieren? Die können mich ja nicht zweimal feuern!

HW: Das ist ein Straftatbestand. Sie werden von der Firma wegen Körperverletzung angezeigt. Und…

FA: Was? Was und?

HW: Und ich verliere meinen Job.

FA: Na und? Ist mir doch egal, Du Mitläufer!

(Pause)

HW: Können wir gehen?

FA: (leise) Tut mir leid, Arthur. Mir geht es nicht gut. Ich habe mich gehen lassen. Aber dieser Sack von Personaler, weißt Du, was der zum Abschied zu mir gesagt hat?

HW: Nein.

FA: Nichts! Er hat gesagt: „Es tut uns leid, Ihnen mitzuteilen, dass wir Ihre Stelle streichen mussten, aber das Unternehmen muss sich schlanker aufstellen in den kommenden Jahren.“

HW: Das war die Begründung?

FA: Das war alles! Er hat nicht einmal „Auf Wiedersehen“ gesagt, oder „Wir wünschen Ihnen Glück für Ihre zukünftigen Unternehmungen“ und schon gar nicht: „Danke für 18 Jahre harte Arbeit für diesen Scheißladen!“

HW: (leise) Ist wirklich ein Scheißladen. Aber wir müssen gehen, Frau Bukowski!

FA: Ulli.

HW: Wir müssen gehen, Ulli.

FA: Gut. Gehen wir halt.

(Pause)

FA: Weißt Du, was wir hier in dieser Firma machen, Arthur?

HW: Irgendwas mit I.T.?

FA: Fast richtig.

HW: Software?

FA: Das stimmt auf jeden Fall. Was für eine Software?

HW: Ich habe keine Ahnung. Aber eine langweilige Software. Ich war früher eingesetzt bei einer Firma, die haben Spiele entwickelt. Da war es nie langweilig! Und die hatten eine Bar, wo ich mir Kaffee machen durfte. Und einen Beamer, da habe ich Filme gekuckt. Weil die eh’ dauernd durchgearbeitet haben. Das war cool. Aber hier…

FA: Wir machen Unternehmens-Software. Da kann man Firmen damit verwalten. Unsere Software spart einen Haufen Arbeitsplätze! Das ist doch sehr ironisch, oder? Wenn man es ganz genau nimmt, dann habe ich mich selber wegrationalisiert.

HW: Trotzdem scheiße.

FA: Das kannst Du aber laut sagen, Arthur.

HW: Besser nicht. Ich bin hier noch in der Probezeit.

FA: Oh! Der kann ja Witze, der Mann von der SS!

HW: Ha ha! Verarschen kann ich mich selber!

FA: Das sagen viele, machen aber wenige…

HW: Können wir trotzdem einfach weitergehen?

FA: Sag’ mal, Du würdest auch etwas dagegen haben, wenn ich bei der Unternehmensleitung in ein wichtiges Meeting renne und laut brülle: „Ihr seid alle gierige, schleimige Wichser!“ Oder?

HW: Das würde ich auch nicht zulassen. Aber ich würde es verstehen.

FA: Na gut. Ich gebe auf.

HW: Sag’ mal, gehst Du immer so langsam?

FA: Was? Ach! Nein, eigentlich haste ich normalerweise auch durch die Gänge wie die ganzen Wichtigtuer hier, die versuchen, uns nicht anzuschauen.

HW: Na, die wissen genau, was wir hier aufführen.

FA: Klar. Und die haben Angst, sich an mir anzustecken.

HW: (lacht) Genau.

FA: Weißt Du ‘was, Arthur? Wie wäre es denn, wenn wir den Laden anzünden würden? Ich weiß genau, wie ich das machen würde. Ich habe die Sicherheit hier mitgeplant, musst Du wissen.

HW: Das ist keine gute Idee. Da verletzen sich vielleicht Menschen.

FA: Oh! Der gute Hirte!

HW: Wusstest Du, dass bei einem Feuer die meisten nicht an den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung sterben?

FA: Ach, komm, Arthur! Sei keine Spaßbremse! Wir könnten das so aussehen lassen, als wäre es ‘Flammendes Inferno’, aber in Wirklichkeit zünden wir nur alle Abfallkörbe an. Dann ist Feueralarm, alle müssen rausrennen! Dann kann ich außerhalb Deines Befugnisbereichs ganz exakt die Hoden treten, die es verdient haben. Und keiner kommt zu Schaden!

HW: Ulli, Du willst unbedingt in den Knast, oder?

FA: Ach, Mann! Na gut, dann machen wir es nachts, wenn keiner im Haus ist, aber dafür fackeln wir den Laden wirklich ab!

HW: Nachts sind durchaus Leute im Haus. Die Putzkolonne zum Beispiel…

FA: Die müssen wir vorher warnen! Die waren immer klasse! Da ist eine Frau dabei, mit der habe ich mich immer prima unterhalten…

HW: Wie heißt die?

FA: Ich weiß nicht. Ist sehr kräftig gebaut und aus Afrika und singt immer und verteilt Bonbons.

HW: Das ist Emelda. Du unterhältst Dich, aber den Namen kennst Du nicht?

FA: Emelda! So heißt sie! Also, die Putzkolonne müssen wir warnen.

HW: Und den Sicherheitsdienst?

FA: Die kenne ich nicht. Arbeitest Du nachts?

HW: Drei Nächte die Woche. Ich muss viel ran, wir brauchen die Kohle.

FA: Gut, warnen wir den auch. Und legen das auf eine Nacht, in der Du nicht arbeitest. Aber dann können wir das machen.

HW: Ulli, wenn Du das machst, landest Du im Knast und viele, viele Leute verlieren ihren Job. Ich auch.

FA: (wütend) Ach, Mann!

(Pause)

HW: Jetzt bleib’ doch bitte nicht dauernd stehen! Ich sollte Dich schon längst rausgeschmissen haben! Wir machen hier schon seit zehn Minuten rum!

FA: (traurig) Tut mir leid. Sind alle so anstrengend wie ich, wenn sie wegrationalisiert werden?

HW: Nein. Die meisten nicht. Aber gestern hat einer geweint und hat sich auf den Boden geworfen. Den musste ich fast raustragen. Das war richtig Scheiße. Da kam ich mir vor wie ein Schwerverbrecher.

FA: Oh. Mann. Tut mir leid für Dich.

HW: Schon gut. Können wir weitergehen?

FA: Nur eine Sache noch!

HW: Was denn? Willst Du alle Server löschen?

FA: Hey! Respekt! Langsam denkst Du in die richtige Richtung!

HW: Könntest Du das denn?

FA: Ich? Nein. Und selbst wenn, die Daten sind alle in der Cloud. Nach 12 Stunden stünden da neue Maschinen und alles wäre genauso wie vorher. Bloß, dass alle die verlorene Zeit reinarbeiten müssten. Kein Familienwochenende für Dutzende Familien da draußen…

HW: Langsam denkst Du in die richtige Richtung!

FA: Danke. Aber ich meinte eigentlich ‘was Anderes.

HW: Könntest Du mir das erzählen, während wir Richtung Ausgang gehen?

FA: Kennst Du vielleicht den Nikos?

HW: Einer von euch oder einer von uns?

FA: Wie meinst Du das?

HW: Ihr seid Anzug oder Kostüm. Wir sind Jeans oder Uniform.

FA: Von uns. Kennst Du sicher. Ist ein Grieche, hat eine Superfigur, eine klassische Nase, Locken und lacht jeden an. Hat immer unfassbar hässliche Krawatten an!

HW: Ha! Den kenn’ ich tatsächlich! Der ist cool! Der behandelt uns genau wie euch.

FA: Gut. Also… Wie soll ich das sagen… Ich finde den auch cool. Schon seit er hier angefangen hat vor zwei oder drei Jahren… Und…

HW: Und Du hast ihm das nie gesagt!

FA: Genau!

HW: Aber ich muss Dich wirklich rausbringen! Wenn Du zwei Jahre nicht den Mund aufgemacht hast, dann…

FA: Halt, halt! Passt schon! Passt schon! Ich dachte, ich schreibe ihm schnell ‘was auf und Du kannst ihm das geben, wenn Du bei ihm vorbeikommst!

HW: Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder?

FA: Keine Panik! Ich schreibe auch keinen Liebesroman! Nur so eine Notiz! Eine kleine Nachricht! Ein… ein… Ich schreibe ihm nur ein Post-It! Mit meiner Nummer! Geht das?

HW: So ein Quatsch! So kannst Du das nicht machen! Das ist ja maximal unromantisch. Ein, zwei Zeilen musst Du schon schreiben.

FA: Geht das?

HW: Ach, Scheiße! O.k. Aber nur, wenn Du Dich beeilst!

FA: Klar, klar, klar! Also, warte ich kuck’ schnell in der Kiste nach einem Zettel.

HW: Hier! Haste einen Kuli!

FA: Du hast aber viele Kulis in Deiner Brusttasche! Brauchst Du die?

HW: Nie.

FA: Der geht nicht.

HW: Nimm den.

FA: Der geht. Also… Was schreibe ich? Sehr geehrter Herr Vassilios?

HW: Ihr siezt euch?

FA: Klar! Ich habe mit dem noch kein Wort geredet!

HW: Ihr Anzugträger seid echt von ‘nem anderen Planeten! Nikos und ich duzen uns von Anfang an!

FA: Und? Manno! Was soll ich jetzt denn schreiben? „Sehr geehrter Nikos?“ Das ist doch Schwachsinn!

HW: Ach was! Schreib’ doch: „Lieber Nikos! Ich finde Dich toll! Willst Du mit mir gehen?“ (lacht)

FA: Sehr witzig! Und dann noch drei Kästchen drunter: Ja, Nein, Vielleicht?

HW: Genau! Und morgen schiebe ich Dir die Antwort in der Pause unter der Bank zu! (lacht)

(Pause)

FA: Das ist eigentlich jetzt echt nicht doof!

HW: Wie? Was? Jetzt im Ernst?

FA: Ja!

HW: Ja, Nein, Vielleicht?

FA: Ja!

HW: Willst Du mit mir gehen?

FA: Das natürlich nicht! Aber vielleicht: Ich würde Dich gerne wiedersehen. Hast Du Lust auf einen Kaffee?

HW: Ja, Nein, Vielleicht?

FA: Warum nicht! Ich hab’ ja eh’ nichts mehr zu verlieren.

HW: Gut, schreib’ auf!

(Pause)

FA: So. Hier. Und Du gibst mir Bescheid, wenn er antwortet?

HW: Wie denn? Du bist morgen gar nicht mehr da, Ulli!

FA: Fuck! Fuck, fuck, fuck! Das hatte ich ganz vergessen!

HW: Du kannst ja in die Mittagspause in die Raucher-Ecke bei den Mülleimern kommen und ich sag’ Dir dann Bescheid…

FA: Wie? (überlegt) Nein. Nein. Echt nicht. Ich habe echt keine Lust, den Scheißladen hier wieder zu sehen. Gib’ mir den Zettel wieder.

HW: Sicher?

FA: Sicher. Gib’ her.

HW: Hier. Dann…

FA: Ich weiß schon, ich muss gehen.

HW: Tut mir echt leid, Ulli!

FA: Ich weiß, Arthur. Ich glaub’ Dir sogar.

HW: Schade, dass wir uns nicht vorher kennengelernt haben. Wäre cool gewesen.

FA: Ja, wäre cool gewesen. Aber ihr seid ihr und wir sind wir. Stimmt’s?

HW: Stimmt meistens.

FA: Ja. Stimmt meistens.

HW: Jetzt wären wir da.

FA: Ja. Da ist die Tür.

HW: Deinen Sicherheitsausweis, bitte!

FA: Ach so. kein Problem – hier!

HW: Deine Kiste…

FA: Danke. Mach’s gut, Arthur!

HW: Ja, Du auch! Mach’s gut, Ulli!

(Pause. Jetzt im Off)

HW: Ach! Und Ulli?

FA: Was gibt’s?

HW: Hey: Viel Glück bei Deinen weiteren Unternehmungen!

FA: Danke, Arthur, Dir auch! Dir auch…


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