Traumhochzeit



Wenn ein Paar beschließt zu heiraten, dann freut sich die Verwandschaft. Vielleicht. Und es klingeln die Kassen. Garantiert.

Jeder nur denkbare Artikel verdoppelt im Einzelhandel seinen Wert, wenn man das Wort „Hochzeit“ davor klebt. Normale Kerze: 90 Cent. „Hochzeitskerze“: 1,80 Euro. Gleiche Kerze, andere Verpackung – in freier Wildbahn persönlich gesehen!

Unsere Erzählerin heute nimmt deshalb die Dinge lieber selbst in die Hand auf dem Weg zu ihrer Traumhochzeit, die sie mit aller Energie den widrigen Umständen abtrotzen möchte!

Uns schwant Übles, aber: Wir drücken die Daumen!


Download der Sendung hier.
Hochzeitsmusik am Anfang: “Romantical“ von Yuriy Shishlov / CC BY-NC-SA 3.0
Musiktitel: „Wedding Day“ von Smokemonster / CC BY-NC-SA 3.0


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Skript zur Sendung

„Bald ist es soweit, und es wird endlich geheiratet! Der schönste Tag des Lebens soll natürlich perfekt werden. Doch damit es auch zu einer traumhaften Hochzeit kommt, bedarf es einer gewissen Vorbereitungszeit. Diese Zeit kann man wunderbar nutzen, um beispielsweise Einladungskarten & Co. selbst zu basteln!

Zwar kostet das Selbermachen etwas mehr Zeit, dafür höchstwahrscheinlich auch weniger Geld. Mit einer lieben Freundin an der Seite, einem großen Vorrat an Bastelpapier, Bändern, Klebstoff und einer riesigen Portion Vorfreude wird das gemeinsame Basteln zu einem tollen Stelldichein. Und mit solch tollen Unikaten, verleihen Sie Ihrer Hochzeit auch gleich eine ganz persönliche und individuelle Note.“

Tja. So stand das wörtlich in einer Frauenzeitschrift, die ich im Wartezimmer von meinem Frauenarzt las. Ich hasse Frauenzeitschriften. Und die „Für Sie“ hasste ich besonders. Vor allem heute: An einem trüben, regnerischen Novembertag. Mit Regenwolken verhängter Himmel, der gleich auch meine Seele verdunkelte.

„Der schönste Tag des Lebens“ stand da! „Traumhafte Hochzeit“ stand da! Und „riesige Portion Vorfreude“ stand da auch! Und „liebe Freundin“! Pah! Frauenfeindliche Konsumscheiße! Jawohl!

Aber ich sollte meine pessimistische Einstellung vielleicht ein bisschen erklären:

Ich war gerade zu meinem Freund nach München gezogen und wenn der Frauenarzt recht hatte mit seiner Berechnung, dann war ich gleich bei unserer privaten kleinen Einweihungsfeier schwanger geworden.

Meine Karriere als Journalistin dümpelte während eines Praktikums beim Rundfunk träge vor sich hin. Die Karriere von meinem Freund, der hauptberuflich als Clown arbeitete…

Na ja, sagen wir es so: Seine Einnahmen hatten sich im letzten Jahr verdoppelt! Auf sagenhafte 3400 Euro. Aber nicht falsch verstehen bitte, nicht im Monat. Nein, im Jahr.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass diese Rahmenbedingungen nicht für eine Scheiß-“Traumhochzeit“ sprachen. Schon die Entscheidung, überhaupt zu heiraten, war eher halbherzig gefallen. Eine demokratische Notlösung sozusagen. Wir waren zu 51% dafür und zu 49% dagegen.

Unsere Eltern waren geschieden, Jakob war ein Kind gewesen, dass zu 51% beim Vater und zu 49% bei der Mutter aufgewachsen ist – wohl auch eine demokratische Notlösung.

Meine Eltern hatten sich über den Zeitraum der letzten drei Jahren getrennt und wenn man deren Inszenierung Rosenkrieg nennen würde, dann wäre das eine eindeutige Untertreibung. Sie lebten wenigsten danach beide noch. Aber knapp war es allemal.

Ihr seht vielleicht die Gründe, warum da auch der November IN mir war und nicht nur um mich herum?! Ich blätterte durch die Ausgabe der blöden „Für Sie“, wo doppelseitig überglückliche Hochzeitspaare dämlich vor sich hin grinsten. Ab und zu schaute ich, nur die Augen bewegend, hoch wo doppeltbreite glückliche Mütter ebenso dämlich grinsten.

Ihr habt das Bild vor eurem geistigen Auge? Junge Journalistin, junger Clown, Schwangerschaft, Hochzeit, glückliche Paare, glückliche Mütter, glückliches an den Händchen halten… Na, fühlt ihr euch jetzt auch ein bisschen depri? Eben!

Darum ist mir auch unerklärlich, was als Nächstes mit mir passierte. Denn aus irgendeiner Ecke meiner Novemberseele war ein Schimmer Sonnenschein aufgetaucht. Ein Sonnenschein mit dem Namen „Trotz“. Und dann, schlagartig, waren die Wolken weg und die Sonne ging ohne eine Vorankündigung, ohne schwerfälliges Morgengrauen strahlend in mir auf!

Eltern zerstritten? Ich würde aus Trotz alle vier einladen!

Keine liebe Freundin weit und breit? Ich würde aus Trotz alles selber basteln!

Keine Zukunft in Sicht? Ich würde aus Trotz große Scheiß-Vorfreude haben!

Kein Geld? Ich würde aus Trotz eine verdammte, überteuerte Traumhochzeit haben!

Warum sollten wir nicht versuchen, aus dem Tag – aus kraftvollem Trotz – den schönsten Tag unseres Lebens zu machen? Mit einer riesigen Portion Vorfreude und mit einem großen Vorrat an Bastelpapier, Bändern und Klebstoff kriegt man das hin! Ich glaubte plötzlich der „Für Sie“!

Scheiß auf demokratische Notlösungen! Ich würde ganz tyrannisch das Glück an mich reißen! Ich würde einfach schon aus Trotz glücklich sein!

So! Der Entschluss war gefasst! Die Sonne in meiner Novemberseele strahlte wieder. Ich schlug die „Für Sie“ zu. Und auf einmal blickte ich mit ein bisschen Mitleid auf die doppeltbreiten Durchschnittsmütter im Wartezimmer. Und ließ nebenbei die Frauenzeitschrift heimlich in meine Handtasche gleiten.

Meine Euphorie reichte, um abends, als mein Freund von einem Kindergeburtstag kam, ihn auch anzustecken. Und sie reichte auch, um unsere vier Eltern separat zu großzügigen Geldspenden zu animieren. Ich lernte von Jakob, dass es einen maßgeblichen Vorteil gibt, wenn man ein Scheidungskind ist: Divide et impera!

Ab dieser Schicksals-Stunde, in dem November-Wartezimmer, beschäftigten wir uns beide fast ausschließlich damit, unsere Traumhochzeit zu planen.

In der „Für Sie“ stand, dass als erstes die Location gesucht werden muss. Wir mieteten die gesamte Grünflache des Strandbads in Gmund. Keine First-class-Adresse, aber das würden wir mit einem großen Vorrat an Bastelpapier, Bändern und Klebstoff schon hinkriegen!

In der „Für Sie“ stand, dass man die Farbpalette für die Hochzeit vor Ort abstimmen sollte. Eine Hauptfarbe solle man wählen und eine Kontrastfarbe. Und damit sollte man ausnahmslos alles gestalten. Wir waren zu 51% für Rot und zu 49% für Orange.

Also schnappte ich mir eine liebe Freundin. Jakob eben, in meinem Fall und wir bastelten uns die Finger wund. Buchstäblich, nicht von wegen bildlich.

Schon unsere 120 Einladungskarten waren ein Traum: Selber gestaltet aus orangem Kraftpapier, Spitze, Goldsternchen und von einem echten Kalligraphen in Dunkelrot getuscht. Darin wunderschöne Platzkarten und für jeden eine rätselhafte Kinokarte von uralten Filmen, sowie eine Handvoll Lose. Natürlich alles selber gebastelt, gestaltet, gedruckt, gestanzt, geklebt und gelötet. Nein, gelötet nicht.

Ich erspare euch Details, doch ich beschreibe euch den Tisch, o.k.? Bitte, bitte!

O.k. Wir hatten 24 Tische. Jeder war ein bisschen anders dekoriert. An jedem Platz stand ein kleiner Kerzenständer aus Kraftpapier, aus dem die Namen des Gastes ausgeschnitten waren. Auf jedem Tisch befanden sich zwei Glaskugeln, die mit Wasser gefüllt waren.

In jeder Kugel steckte schwarzer Sand, Wasserpflanzen und ein Goldfisch. Kein echter natürlich, ein selbst gebastelter. Weil wir uns in Fuerto Ventura kennen gelernt hatten. Auf der Wasseroberfläche schwammen jeweils 10 dunkelrote Kerzen.

Wir hatten Tischläufer aus Spitze, zwei verschiedenfarbige Servietten für jeden, Diamanten als Streudeko – aus Kunststoff natürlich – und schmückten den ganzen Garten des Strandbads mit Lampion-Ketten. Muss ich erwähnen, dass wir 90 Lampions gebastelt haben?

Am Schluss hatten wir 720 Kerzen und wir experimentierten mit verschiedenen Methoden, die möglichst schnell anzuzünden. Schon zwei Monate vor der Hochzeit hatten wir aus vier Neffen und Nichten ein Kerzenteam rekrutiert, die eingeteilt waren für: Anzünden, Löschen und Nachfüllen. Jeder trug Sorge für 180 Kerzen.

Ein wichtiges Detail fehlte noch: Für jeden der über 200 Gäste gab es, nur als Tischdeko, einen eigenen Pumpkin-Pie. Selbst gebacken. Und auf jedem Pumpkin-Pie eine kleine Papier-Rolle. Das war ein Foto, dass den Gast mit einem von uns zeigte. Das sollte unsere persönliche Verbundenheit zu jedem einzelnen darstellen.

Über den Rundfunk hatte ich Kontakt zu einer Big Band, die wir anheuerten. So „Big“ waren die nicht, wie das klingt, aber 16 Mann und Frau können auch schon ziemlich heißen Swing hinlegen.

Ich könnte euch noch lange von all‘ den liebevollen Details erzählen. Zwei Menschen ohne richtigen Job können in einem halben Jahr eine Menge auf die Beine stellen. Doch das erspare ich euch.

Na ja, eines noch: Wir mieteten exklusiv eine Fähre. Die würde alle Gäste von der verträumten kleinen Barockkirche in Tegernsee – dem Ort – über den Tegernsee – den See – zum Strandbad fahren und dort anlegen.

Vom Steg zu unserem Fest war ein 80 Meter langer roter Teppich verlegt. Das Blumenteam – bestehend aus noch mehr Nichten und Neffen – sollte orangene Geranien streuen, während unsere Gäste und wir auf dem Teppich zu unserem Fest schritten.

Dazu sollte die Big Band „Spend a Lifetime“ von Jamiroquai spielen!

Na? Was sagt ihr?

Schwangerschaft? Eltern zerstritten? Keine liebe Freundin weit und breit? Keine Zukunft in Sicht? Kein Geld?

Ist uns doch scheißegal! Wir trotzen dem Leben einfach das Glück ab!

Mit einem ordentlich großen Vorrat an Bastelpapier, Bändern und Klebstoff schafft man alles! Jawoll!

Das Leben nach der „Für Sie“ zu leben, heißt, glücklich zu leben!

Eigentlich wäre es jetzt aus beruflichen Gründen wirklich empfohlen, meine Erzählung hier abzubrechen. Aber euch kann ich es ja sagen, ihr seid ja nicht so viele…

Denn in meiner Erzählung gibt es drei „winzig kleine“ Regenwolken, die ich euch nicht verschweigen sollte.

Die erste Regenwolke ist tatsächlich voller Regen. Viel Regen. Sehr viel Regen. Eigentlich ein Unwetter. Das begann schon während wir in der Kirche standen. Und wurde so heftig, dass wir unser Ja-Wort gegenseitig fast nicht hörten.

Den Fußweg zur Fähre in Tegernsee rannten 200 panische Hochzeitsgäste, so schnell sie nur konnten. Trotzdem wurden alle klitschnass.

Auf der Fähre drängelten sich alle im Inneren. Die Fenster waren komplett beschlagen, so dass sich die gesamte, endlose Überfahrt anfühlte wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Im Dunkeln. Nicht wenige Gäste kämpften heldenhaft, damit sie nicht auf andere Gäste erbrechen mussten. Nicht allen gelang das.

Als wir am Strandbad ankamen, sahen wir ein Bild der Verwüstung. Der rote Teppich hatte sich vom Steg gelöst und wehte, sich immer wieder wild aufbäumend am Klettergerüst vom Spielplatz nebenan.

Die Big Band war bereits geflüchtet und der Wind hatte über die Hälfte der Tische umgestoßen. Die Lampions waren ausnahmslos alle abgerissen, aber komischerweise war keiner mehr zu sehen – die hatte es wahrscheinlich weiter geblasen, bis in den Ortskern von Gmund!

Die andere Hälfte der Tische stand zwar noch, aber sie waren alle, bis auf einen, leergefegt. Alle Goldfische waren aus den Glaskugeln befreit und versuchten im Matsch wahrscheinlich gerade, die aufgeweichten Pumpkin-Pies zu fressen.

Das Beleuchtungsteam hatte einen Tisch gerettet und versuchte zu viert im Sturm verzweifelt wenigstens eine verdammte Kerze anzukriegen!

Die ganze Vorbereitung war umsonst.

Unsere Hochzeit versank in einem nicht vorher gesagten Alpen-Unwetter.

Das war ja die erste Wolke. Die andere Wolke hatten Jakob und ich schon am Horizont geahnt. Aber nicht hingekuckt. Die war aufgetaucht, als seine Mutter und mein Vater die Hochzeit abgesagt hatten. Sie wollten nicht kommen, weil eben der jeweilige Ex-Partner auch eingeladen war.

Ich hatte ja sowieso niemals vorgehabt, mich von meinem Vater zum Altar führen zu lassen! Deswegen schritt ich alleine zu den Klängen des Hochzeitsmarschs durch die Kirche. Vorbei an den Gästen, die aber nicht auf mein Kleid schauten, sondern bereits besorgt auf’s Wetter außerhalb der Kirche.

Und wie ich da so schritt, dachte ich mir: „Wenn mein Vater doch gekommen wäre, dann hätte ich mich doch vielleicht führen lassen. Vielleicht. So als demokratische Notlösung.“

Und ich fühlte mich sehr einsam.

Aber, weil weder er noch Jakobs Mutter gekommen waren, konnten sie halt auch nicht sehen, wie sich über 200 Menschen in den Räumen des Strandbads verteilten. Zwischen zusammengeklappten Liegen, Bierkästen und stapelbaren Plastikstühlen.

Und wie Jakobs Freunde das Fest in die Hand nahmen. Man braucht gar keine Big Band. Es reichen umgedrehte Eimer, Esslöffel, zwei Gitarren und eine Mundharmonika.

Und statt Sekt hatte der Wirt, mitten im August, Glühwein gemacht und großzügig verteilt.

Es dauerte keine Stunde und auf einmal waren wir alle die besten Freunde. Jeder improvisierte unsere Hochzeit mit – die Stimmung war ausgelassen und heiter. Auf keiner Hochzeit vorher oder nachher habe ich jemals so viel Lachen gehört wie auf meiner Eigenen!

Aus Kalifornien berichten gerade jetzt die Menschen, dass auf einmal eine neue Freundlichkeit und Offenheit da ist, nachdem so viele Menschen in den Feuerstürmen ihr Heim verloren haben. Es ist eigentlich komisch, aber: In der Not hält man zusammen und hilft sich gegenseitig!

Unsere Gäste waren nicht mehr in der passiven Rolle unsere Traumhochzeit zu konsumieren. Wir mussten, ein bisschen wie in Kalifornien, alle zusammenhalten und jeder wurde dabei gebraucht.

Und weil mein Vater nicht da war, tanzte ich eben mit Jakobs Vater. Und weil seine Mutter nicht da war, nahm Jakob meine. Wir hatten beide dabei Tränen im Auge, als die improvisierte Band aus Clowns, Jongleuren, Zauberern und anderen Freunden von Jakob unser Hochzeitslied spielten. „Love you till the End“ von den Pogues.

Es war eine wunderschöne, geplatzte Hochzeit.

Doch die dritte Regenwolke ist, dass sie symbolisch auch für unsere Ehe stand. Schon auf dem Papier nicht gerade wunderschön, im echten Leben sogar eine kleine Katastrophe. Eigentlich eine große Katastrophe.

Unsere Tochter war noch nicht einmal drei, als wir uns trennten. Anders als unsere Eltern verlief das bei uns natürlich sehr still und leise. Nach 12 Monaten zwei Unterschriften, zwei Rechnungen von Anwälten und dann machte es „Puff“ und wir waren kein Paar mehr.

Und – ihr ahnt es sicher: Unsere Tochter lebt keine demokratische Notlösung. Warum ich das alleinige Sorgerecht habe, ist aber eine andere Geschichte.

So. Dann hätte ich also auch die drei Regenwolken in meiner Erzählung geschafft. Jetzt kennt ihr die ganze Geschichte von meiner Traumhochzeit. Deren Planung uns so viel Energie gab und Freude und die dann so toll wurde, eben weil die Planung vollkommen in die Hose ging!

Hätten wir nicht so akribisch jedes Detail geplant, dann hätte auch niemals alles so gründlich scheitern können. Erst diese riesige Fallhöhe hatte uns und unsere Gäste zusammengeschweißt! Also, warum klein beigeben? Um dann nur „klein“ zu scheitern? Selber schuld!

Ich erzähle die Geschichte heutzutage oft. Jedes Mal, wenn ich ein junges Paar berate, das in mein Büro kommt und mit mir ihre Hochzeit plant. So vollkommen gründlich in die Hosen gehen wie bei uns kann Planung eigentlich nicht, erzähle ich dann. Und so wunderschön wie unsere Hochzeit kann eigentlich nur eine gut geplante sein – egal, ob’s klappt oder nicht! Das ist doch ein Trost!

Ich bin Hochzeits-Planerin geworden. Ja, genau. Wie Jennifer Lopez in dem gleichnamigen Film. Allerdings werfe ich nicht genauso verschwenderisch das Geld meiner Kunden raus wie sie. Aber ich darf hier ja keine Werbung machen.

Eines aber hat sich mir ganz, ganz tief eingeprägt seit diesem regnerischen Novembertag im Wartezimmer meines Frauenarztes. Das Leben kann wirklich furchtbar sein und unplanbar und chaotisch und gemein und voller symbolischer und echter Regenwolken, aaaber:

Mit einem ordentlich großen Vorrat an Bastelpapier, Bändern und Klebstoff schafft man einfach alles!