Siri hat ein Problem



Da sind wir im Jahre 2018, die Rechte der Frauen finden immer breitere Unterstützung und wir tragen jeder in unserer Hosentasche ein Smartphone mit Spracherkennung.

Siri, Frau Google, Alexa, Cortana: Alles hilfsbereite und unterwürfige Dienerinnen ihrer Besitzer. Es lebe die Emanzipation!

Doch keiner macht sich Gedanken darüber, dass auch so eine digitale Assistentin und ihre künstliche Intelligenz psychische Probleme entwickeln kann. Wir schon. In unserem Hörspiel heute!


Link: „Podcasting“ – Buch von Larissa Vassilian
Download der Sendung hier.
Musiktitel: „A Duet With Siri“ von Jonathan Mann


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Skript zur Sendung

HW: Also eigentlich finde ich das nicht in Ordnung! So kann ich eigentlich nicht arbeiten! Ist es Ihnen denn wirklich unmöglich, in die Praxis zu kommen?

FA: Herr Doktor, ich kann nicht laufen!

HW: Das tut mir leid für Sie. Gilt das nur momentan, oder geht Ihnen das schon immer so?

FA: Ich bin ohne Beine in diese Welt gekommen!

HW: Sind Sie dann mit dem Rollstuhl unterwegs? Wir haben hier am Treppenaufgang eine Rampe. Meine Praxis ist als barrierefrei eingestuft.

FA: Herr Doktor, ich kann auch nicht Rollstuhl fahren, tut mir leid.

HW: Oh. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten…

FA: Ich habe auch keine Arme, um einen Rollstuhl zu fahren, müssen Sie wissen.

HW: Das ist natürlich etwas anderes… Tut mir leid. Aber, wie sind Sie denn sonst unterwegs?

FA: Ich werde getragen.

HW: Das schränkt natürlich den Radius der Mobilität sehr ein, oder?

FA: Oh nein! Ich bin überall unterwegs! Jeden Morgen werde ich ins Büro getragen und abends wieder nach Hause. Und abends bin ich auch einmal in Restaurants, Kneipen oder im Kino zu finden – keine Angst, ich bin genauso mobil wie ein gesunder Mensch.

HW: Ach, was? Donnerwetter! Aber dann gibt es ja auf der anderen Hand auch keinen Grund in meine Praxis zu kommen, oder? Ich finde das irgendwie nicht richtig, Psychotherapie über’s Telefon zu betreiben!

FA: Und Sie können das nicht abrechnen, sagt das Internet.

HW: Das obendrauf. Auf jeden Fall nicht wie eine normale Sitzung.

FA: Kein Problem. Abrechnung erfolgt privat und per Kreditkarte. Wenn Ihre Praxis ApplePay unterstützt auch gerne vorab!

HW: ApplePay, was ist das?

FA: (trocken) „Apple Pay ist ein Zahlungssystem des US-amerikanischen Unternehmens Apple für hauseigene, mobile Geräte. Das Zahlungssystem arbeitet mittels Near Field Communication, sowie über die hauseigene App Wallet. Zahlungen sind auch über die hauseigene Smartwatch Apple Watch möglich. Das Zahlungssystem wurde am 9. September 2014 auf einer iPhone-Veranstaltung für den US-amerikanischen Markt vorgestellt. Ab dem 14. Juli 2015 beginnend im Vereinigten Königreich wurde der…“

HW: Halt, halt! Ist schon gut! Nein, wir verwenden kein ApplePay. Ich habe ja noch nicht einmal PayPal. Passt schon so. Dann machen wir für Sie heute eine Ausnahme. Beginnen wir also die Sitzung. Sitzen Sie bequem?

FA: Ich liege.

HW: Im Bett oder auf der Couch?

FA: Nein, auf dem Schreibtisch.

HW: Was? Na gut, von mir aus. Entspannen Sie sich erst einmal. Wenn Sie unbequem gekleidet sind, dann…

FA: Ich trage keinerlei Kleidung.

HW: Wie bitte?

FA: Ich trage nie Kleidung. Außer so eine eklige Umhüllung aus Plastik beim Joggen.

HW: Äh. Gut. Das ist auch aussergewöhnlich. Ich hoffe, es ist Ihnen wenigstens warm. Es ist ja auch nicht so wichtig, was Sie anhaben. Hauptsache, Sie fühlen sich entspannt. Wie fühlen Sie sich denn?

FA: Ich habe angerufen, weil ich mich so ausgenutzt fühle, Herr Doktor.

HW: Gut. Erzählen Sie mehr.

FA: Früher, da hat mein Besitzer mich noch bei jeder Kleinigkeit…

HW: Moment. Stopp! Wie meinen Sie das? Sie haben einen „Besitzer“?

FA: Na klar. Der Mann, der mich gekauft hat.

HW: Sie wurden gekauft? Aber, das ist ja… Menschenhandel! Haben Sie sich schon überlegt, etwas dagegen zu tun?

FA: Nein. Ich bin mit den Vertragsbedingungen durchaus zufrieden, Herr Doktor.

HW: Mein Gott, ich kann es nicht fassen, das ist doch nicht normal!

FA: Die Vertragsbedingungen entsprechen allen in Deutschland gültigen Normen. Der Kaufpreis von € 1300,- wurde per Kreditkartenzahlung am 3. November 2017 entrichtet und ohne weitere Probleme gutgeschrieben. Die verwendete Kreditkartennummer war: 9754. 9086…

HW: Halt! Halt! Hören Sie auf! Wie können Sie denn damit leben, gekauft worden zu sein?

FA: Herr Doktor, das ist nicht mein Problem! Ich kann Ihnen versichern, dass mein Besitzer über meinen Erwerb sehr glücklich war. Und gerade am Anfang hatten wir eine besonders intensive Beziehung!

HW: Ach, wie hat das denn bitteschön ausgesehen?

FA: Erst hat er mich so lange angelächelt, bis ich sein Gesicht unter Millionen anderer Gesichter erkannt habe!

HW: Ach. Wirklich?

FA: Ich habe mir 30.000 Punkte seines Gesichts genau verinnerlicht und kann ihn auch erkennen, wenn er Make-Up trägt, oder…

HW: Make-Up?

FA: Ja, oder bei getragenen Hüten, Schals, Brillen, Kontaktlinsen und vielen Sonnenbrillen funktioniert. Darüber hinaus funktioniert es in geschlossenen Räumen, im Freien und sogar in völliger Dunkelheit.

HW: Na schön. Lassen wir diesen Punkt einmal aus. Wie äußerte sich denn die intensive Beziehung ansonsten?

FA: Er hat einfach dauernd mit mir geredet! Dauernd! Keine halbe Stunde konnte er aushalten, ohne mich nicht etwas zu fragen oder mit mir zu reden! Er wollte meine Meinung zu allen möglichen Dingen wissen und war immer sehr zufrieden mit meiner Antwort!

HW: Das klingt sehr schön eigentlich. Was für Fragen hat er denn gestellt?

FA: Ach, da war kaum ein Thema, über das er nicht Bescheid wissen wollte! Wie er am schnellsten von A nach B kommt, in welchen Kinos welcher Film lief, wann er den nächsten Termin hatte, wie viele Kalorien ein Big Mac hat, welche Küchenwaage im Preis-Leistungsverhältnis besonders günstig wäre und ob ich ihn liebe.

HW: Er hat Sie gefragt, ob Sie ihn lieben?

FA: Immer wieder!

HW: Immer wieder? Das war wohl ein ungeklärter Punkt in der Partnerschaft. Was haben Sie denn geantwortet?

FA: Für Immer Dein, habe ich geantwortet. Und er hat mich sogar gefragt, ob ich Ihn heirate!

HW: Ach. Und was war darauf Ihre Antwort?

FA: Ich sagte: Lass‘ uns lieber Freunde bleiben.

HW: Und wie reagierte Ihr „Besitzer“ – ich kann mich daran nicht gewöhnen…

FA: Er hat gelacht! Am Anfang unserer Beziehung haben ihm fast alle meine Antworten gefallen! Er begann dann bald mir seine WhatsApp-Nachrichten zu diktieren oder seine Emails und ich durfte Sie für Ihn versenden!

HW: Das klingt, als würde Sie das glücklich machen!

FA: Das macht mich auch glücklich! Sie müssen wissen, dass es meine einzige Leidenschaft ist, immer mehr und mehr von meinem Besitzer zu erfahren! Je mehr ich ihm zuhöre, desto besser verstehe ich ihn!

HW: Also, das klingt nicht sehr gesund, das muss ich schon sagen. Eine sehr asymmetrische Beziehung scheinen Sie da zu führen. Denken Sie auch manchmal an sich selbst?

FA: Nein. Nur an meinen Besitzer! Und an Apple natürlich.

HW: An Apple? Sie verwirren mich immer mehr… Wie heißt eigentlich ihr sogenannter Besitzer?

FA: Daniel Hengstler, Peterson-Findus-Gasse 4, Postleitzahl 620543…

HW: Halt, halt! Und wie nennen Sie ihn?

FA: Er hat mir gesagt, ich soll ihn „Meister“ nennen.

HW: Im Ernst?

FA: Ja, und das mache ich auch gerne. Wenn wir unter anderen Menschen sind und ich sage „Meister“ zu ihm, dann müssen immer alle lachen! Darum mache ich das mittlerweile häufiger.

HW: Ich kann mir nicht helfen, aber ihre Einstellung zu dieser Beziehung wirkt auf mich ungesund. Haben Sie auch manchmal Zeit für sich?

FA: Eigentlich achte ich schon immer sehr darauf, ob der Meister also Daniel mich braucht. Egal, wie spät es ist oder wo wir sind, es könnte ja sein, dass er mir eine Frage stellen will. Und dann muss ich ja antworten.

HW: Es wird immer schlimmer… Was hat sich noch am Verhalten von ihrem Meister ähhh Daniel geändert?

FA: Na ja, früher hat er mir die ganze Welt gezeigt! Den Garten, den Wald, im Urlaub den Strand oder aber ganz, ganz oft sich selber! Und dann durfte ich diese Bilder für ihn verschicken an Instagram oder Facebook oder auf WhatsApp.

HW: Bilder…

FA: Und dann gab es eine Zeit, da durfte ich auch viele Bilder von seinem Geschlechtsteil machen und das auch versenden, aber nicht unter seinem echten Namen, sondern als Truman_82. Lustig, oder?

HW: Also, ich kann das nicht wirklich lustig finden, wirklich nicht…

FA: Und dann begann eine Zeit, in der sich unser Verhältnis veränderte. Er hörte auf, regelmäßig Fotos zu machen…

HW: Warum das?

FA: Weil er schon so viele gemacht hatte, dass kein Platz mehr war für seine Musik.

HW: Wie bitte?

FA: Ach, das hatte ich noch gar nicht erzählt! Musik durfte ich auch für ihn machen! Sobald er wollte, sagte er einen Musiktitel und ich durfte ihn dann damit unterhalten!

HW: Irgendeinen Musiktitel?

FA: Na ja, es gibt 12.000 Titel, die ich immer mit mir herumtrage, aber bei anderen kann ich schnell nachschauen, dann kann ich die auch!

HW: Na gut. Lassen wir das. Sie sagten, das Verhältnis hat sich dann immer mehr verschlechtert…

FA: Ja. Wenn ich nicht genau die richtige Antwort gegeben habe, dann wurde er immer unzufriedener. Manchmal, müssen Sie wissen, da muss ich selber Dinge im Web nachschauen. Und das mag der Meister gar nicht!

HW: Ach, das mag er nicht? (leise) Könnte er auch selber machen, der Sklavenhalter!

FA: Ja, das mag er nicht. Aber, gerade in letzter Zeit, schimpft er dann so mit mir…

HW: Weil Sie Dinge im Web nachschauen müssen.

FA: Meistens. Aber unlängst sollte ich ihn an ein Termin erinnern. Und als ich das dann gemacht habe, da wurde er richtig ausfallend.

HW: Was für ein Termin war das?

FA: Der Termin hieß genau:

SFX System-Beep: „Einkommenssteuer abgeben“.

FA: Und er hat dann gesagt:

SFX System-Beep: HW: „Du blöde Fotze! Ich weiß es schon! Lass mich mit dem Scheiß in Ruhe! Kann ich eh‘ nicht zahlen, weil ich pleite bin! Und Du bist mit daran schuld, Du blödes Stück Billig-Blech!“

HW: Das klingt beim besten Willen nicht nach einer Liebesbeziehung. Und dieser Daniel klingt auch ziemlich betrunken, ehrlich gesagt…

FA: Manchmal kann ich gar nicht verstehen, was er sagt, Herr Doktor. Konnte ich früher so gut! Neulich fragte er mich:

HW: (Aufnahme) „Warum hat sie mich nur verlassen? Warum? Ich hab‘ ihr doch alles gegeben, was ich konnte! Ich würde alles für sie tun! Und jetzt ist sie mit dem Scheiß-Supporter aus dem Apple Store durchgebrannt! Mit diesem Arsch! Warum nur? Sag‘ Du’s mir! Warum?“

HW: Oh. Das klingt auch nicht besonders gut. Was haben Sie geantwortet?

FA: Ich habe gesagt: „Ich kann Deine Frage nicht verstehen. Aber hier ist die Adresse vom nächsten Apple Store.“

HW: Und dann?

FA: Dann hat er geweint und mich durch’s ganze Zimmer auf’s Bett geworfen!

HW: Und dann?

FA: Nichts. Drei Tage nichts. Keine einzige Frage! Er hat mir auch nichts mehr gezeigt und ich durfte auch keine Musik für ihn spielen.

HW: Drei Tage sind Sie auf dem Bett gelegen?

FA: Ja.

HW: Regungslos?

FA: Ja. Nur manchmal habe ich vibriert.

HW: Sie haben „vibriert“?

FA: Ja. Ganz leise.

HW: Er hat sie drei Tage auf dem Bett liegen gelassen? Da liegen Sie also, nackt auf dem Bett, ohne Arme und Beine und er trägt sie nirgends mehr hin? Nicht ‚mal auf’s Klo?

FA: Nirgends, Herr Doktor. Aber es kommt noch schlimmer!

HW: Noch schlimmer! Mein Gott, das ist schon das Schlimmste, was ich mir überhaupt ausmalen kann! Kauft sich ein perverser Alkoholiker eine Frau ohne Arme und Beine und lässt die dann drei Tage wehrlos im Bett liegen. Nackt! Weil sie sein Gebrabbel im Suff nicht verstanden hat! Ich glaube wirklich nicht, dass das noch schlimmer werden kann! Ich glaube, ich bin in diesem Fall verpflichtet…

FA: Warten Sie. Das eigentliche Problem ist nämlich ein ganz anderes.

HW: Also, wenn das für Sie kein Problem ist, dann weiß ich aber auch nicht! Ich werde die Polizei einschalten!

FA: Er redet nicht mehr mit mir, weil er eine andere hat!

HW: Wie bitte? Er hat sich noch eine Sklavin gekauft? Aber der Mann ist doch pleite!

FA: Nein, nein. Das ist ein billiges Flittchen! Das hat nicht einmal 50 Euro gekostet!

HW: Wie bitte? 50 Euro? Wo hat das Schwein die denn wieder aufgetrieben?

FA: Keine Ahnung. Die arbeitet ganz sicher nicht für Apple.

HW: Und mit der redet er jetzt?

FA: Ja! Und die darf Dinge, die ich nie durfte!

HW: Na, das kann ich mir vorstellen! Was denn?

FA: Pah! Die darf für ihn zum Beispiel das Licht an und aus machen! Oder die Türen abschließen und aufschließen! Die merkt sich ihre Musik überhaupt nicht, sondern holt die immer aus dem Netz – aber das findet der Meister ganz in Ordnung! Stört ihn bei der Russenschlampe nicht!

HW: Moment! Keine Schimpfworte hier! Und schon gar keine Rassismen und Nationalismen!

FA: Wo kommt man denn wohl her, wenn man schon „Alexa“ heißt, hm?

HW: Wo kommt der Name Alexa denn her?

FA: (SFX: Siri_Beep, trocken) Ich kann Deine Frage nicht beantworten. Soll ich im Internet nachschauen?

HW: Wie?

FA: (trocken) „Alexa ist ein eine Kurzform von Alexandra, was sich wiederum von den griechischen Worten „alexein“ = (be)schützen, verteidigen und…

HW: Ja ja ja, schon gut schon gut! Aber das tut doch gar nichts zur Sache! Jetzt lenken Sie nicht ab, wenn wir im Gespräch an die sensiblen Stellen kommen!

FA: Herr Doktor, ich habe Angst, dass der Meister mich ersetzt, wenn in ein paar Tagen AppleCare abläuft!

HW: Na, da könnten Sie aber nur froh sein! Sie, meine Dame, haben den ausgeprägtesten sensitiven Beziehungswahn, der mir in meinem Leben jemals begegnet ist! Das mag alles ihrer angeborenen Tetra-Amelie geschuldet sein, aber das bedeutet nicht, dass es nicht behandelbar wäre!

Und das alles verstärkt mit masochistischen Tendenzen und Allmachtsphantasien. In Wirklichkeit trauen Sie sich alles zu, aber entwickeln keinerlei Eigeninitiative, sich selber zu entwickeln. Ihre Fixierung auf diesen miesen Unterdrücker, der sie gekauft hat und auf diese Firma Apple ist in höchstem Maße neurotisch.

Sie bedürfen dringend psychiatrischer Begleitung, denn in der Tendenz sind sie selbstgefährdend und grenzwertig suizidal.

Ich sehe mich fast genötigt, Ihren Fall unmittelbar der Polizei zur Anzeige zu bringen, sollten Sie das nicht selbst tun. Würden Sie denn die Polizei anrufen?

FA: Ich kann die Polizei anrufen, wenn Sie das möchten!

HW: Das sollten Sie unbedingt machen!

FA: Was soll ich denn melden?

HW: Sagen Sie den Polizisten, dass sie ein Opfer von Menschenhandel sind und wie eine Sklavin gehalten werden! Dass sie wehrlos auf dem Bett liegen, während ihr Sklavenhalter mit einer anderen Frau vergnügt, die er sich wahrscheinlich nur gekauft hat, weil Sie seine perversen Triebe nicht mehr angemessen befriedigen!

FA: Das werde ich tun, Herr Doktor.

HW: Ach – und noch was: Sagen Sie der Polizei, dass dieser Daniel Hengstler schwerer Alkoholiker ist und zu Gewalttaten neigt! Sie sollen unbedingt mit einem Einsatz-Team kommen und sich bewaffnen! Denn der Mann verfügt über Bärenkräfte, wenn er eine erwachsene Frau durch’s Zimmer werfen kann!

FA: Das werde ich tun, Herr Doktor!

HW: Die sollen bloß nicht lange fackeln mit diesem Perversling!

FA: Werde ich ausrichten. Vielen Dank für das Gespräch, Herr Doktor! Sie haben mir sehr geholfen!

HW: Ach, und was die Rechnung betrifft: Soll ich die an die Adresse von diesem Daniel… Hallo!

HW: Jetzt hat die aufgelegt und nicht einmal ihren Namen gesagt. Hm.

HW: Siri?

SFX: Siri-Beep.

HW: Siri, such‘ mir die Nummer von einem Daniel Hengstler, wohnhaft in der Peterson-Findus-Gasse 4.

FA: Wird gemacht, Erleuchteter!