Sexrobots und Menschen


Immer wieder taucht in den Medien die Diskussion um die sogenannten „Sexroboter“ auf. Und, wenn man ein bisschen recherchiert, dann gibt es die tatsächlich schon zu kaufen.

Wir besuchen heute also zwei Anbieter dieser modernen Sex-Spielzeuge und schauen uns an, was die so anzubieten haben.

Und natürlich müssen wir dabei auch die Frage beantworten: Ist das jetzt eine gute Sache, wie die Hersteller behaupten. Oder muss das weg?


Download der Episode hier.
Musik:
Loveless Celebration“ von Axel Antunes / CC BY-SA 3.0
Die morgenradio-Playlist auf jamendo


Skript zur Sendung


Fangen wir einmal mit Robotern an sich an. Da gibt es nämlich ein seltsamens Phänomen. Auf der einen Seite hinken wir mit der Diskussion hinterher und auf der anderen Seite sind wir schon um Welten weiter.

Denn Roboter gibt es schon lange in unserer Phantasie. Die Sehnsucht nach einer willenlosen Maschine, die uns zu Diensten ist, scheint tief in uns verankert zu sein. Das beginnt natürlich mit „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann, aber geht dann schnell über zu Isaac Asimovs „I Robot“.

Wenn wir solche Maschinen haben, solche Sklaven aus verschiedensten Bauteilen, haben die dann eine Ethik? Haben die Rechte? Und wenn, ab wann haben die Rechte? Darf der Besitzer so einen Roboter misshandeln, wie er will? Oder kann es uns gar passieren, daß die irgendwann ne Gewerkschaft gründen?

Also so ganz weit in der Zukunft… Wenn der Roboter ein Bewusstsein hat, hat er dann nicht auch Menschenrechte? Klingt albern, aber das ist in der Science-Fiction schon lange diskutiert. Zum Beispiel in Philipp K. Dicks Novelle „Do Androids Dream of Electric Sheep“. Die bekannt geworden ist in ihrer Filmfassung. „Blade Runner“ heißt dieser Kultfilm.

Wir haben mit dem Turing-Test sogar ein Instrument geschaffen, zu welchem Zeitpunkt der Entwicklung wir eine künstliche Intelligenz als eine bewusste Intelligenz anerkennen sollten. Das der natürlich so seine Problemchen hat, darüber reden wir ein andernmal…

Knapp ausgedrückt: Wir haben jetzt Roboter. Aber sie schauen nicht aus wie Butler. Sind nicht anthropomorph, also menschenähnlich wie zum Beispiel C3PO aus Star Wars. Die Entwicklung ging eher in Richtung fahrbare Mülltonne, so wie R2D2 aus dem gleichen Film.

Unzählige Roboter mähen Rasen und saugen Wohnungen. Kleine Plastik-Scheiben mit geringer Intelligenz. Die Elektronik in der Spülmaschine oder der Kaffemaschine ist da wahrscheinlich schon weiter.

Aber, weil wir nachweislich doof sind als Spezies, entwickeln wir autonome Drohnen, die aus der Luft selbsttätig Entscheidungen über Leben oder Tod treffen sollen – kaum gibt es Roboter, schon haben wir das sinnvolle Konzept ruiniert.

Die Roboter um uns herum sind angekommen, auch wenn wir es nicht merken. Hinter den Spracherkennungs-Systemen auf unseren Handy verbirgt sich auch tatsächliche Technologie, die man künstliche Intelligenz nennen könnte.

Aber bist jetzt versuchen die Roboter nicht, wie Menschen auszusehen. Um uns nicht unnötig Angst zu machen.

Wenn es da nicht einen Markt gäbe, wo die Ingenieure alles dafür tun, dass ihre Roboter möglichst lebensecht wirken. Und das sind die sogenannten Sex-Roboter.

Nicht umsonst heißt der Marktführer in diesem Markt „Real Doll“. Echte Puppe. Der amerikanische Konkurrent nennt sich dann gleich frech „Wahre Gefährtin“, also „True Companion“.

Wenn man also zwischen 5.000 und 15.000 Dollar locker hat und keinen Sexualpartner findet, aber dringend ‚mal Sex haben muss, dann kann man sich einen Roboter aus Silikon kaufen, der das möglich machen soll! So das Versprechen.

Auf der Webseite kann man sich dann eine Sexpuppe zusammenklicken. RealDoll verfügt dabei auch über ein paar männliche Grundmodelle, so in etwa vier von 67 möglichen Modellen.

Bei TrueCompanion verspricht man eine männliche Variante seit acht Jahren, aber bis heute gibt es Sexy Ricky immer noch nicht. Es ist also ganz klar, wo hier der Bedarf besteht.

Nämlich bei Männern. Das wird auch bei RealDoll bei der Gestaltung der Webseite deutlich. Ich dachte zuerst, ich wäre auf einer Pornoseite gelandet. So sehr sprangen mir die Plastiknippel und Silikonmuschi’s ins Gesicht.

Ich habe persönlich ja nichts gegen die Entsprechungen aus Fleisch und Blut. Ich finde den weiblichen Körper erotischer als den männlichen. Aber diese Homepage war wie 99% aller Pornoseiten auch: Für Männer gemacht. Von Männern gemacht.

Bei RealDoll kann man zwischen 24 aktuellen Modellen wählen, die alle Porno-Vornamen haben.

Crystal, Aimee, Michelle, Nova, Kaylani. Neu im Sortiment ist „Stormy Daniels“. Das ist die Pornodarstellerin, die gerade ein Verfahren gegen Donald Trump laufen hat, weil der Sex mit ihr hatte und aber die geheime Vereinbarung nicht unterschrieben hat. Die sind fix bei RealDoll!

Dann hat man die Auswahl aus 16 verschiedenen Body-Types, fünf verschiedenen Hauttönen – alles aber Schattierungen von weiß, drei Typen von Augen, man kann sich das Make-Up konfigurieren und die Haare samt Frisur.

Dann wird es schon pikanter. Elf verschiedene Vaginas stehen zur Verfügung, vier verschiedene Typen Schambehaarung. Die Nippel kann man auch frei konfigurieren und Brüste extralarge kosten extra.

Fertig ist also die Spielgefährtin für den Mann, der schon alles hat. Außer Sex.

Bei der Konkurrenz, bei „True Companion“ hat man nicht so viele Möglichkeiten. Dafür versprechen die, dass man mit seiner Puppe auch gepflegte Unterhaltungen führen kann.

Da steht auf der Website: „Wir arbeiten seit Jahren an „Roxxxy“. (Mit drei X!) Um sicherzustellen, dass sie: Deinen Namen kennt und Deine Vorlieben, dass Du mit ihr diskutieren kannst. Dass sie Dier Ihre Liebe gestehen kann und Dein liebender Freund ist. Sie kann mit Dir reden, Dir zuhören und sie spürt Deine Berührungen. Sie kann sogar einen Orgasmus haben! Sie entspricht in ihrer Anatomie einem Menschen. Du kannst mit ihr reden oder Sex haben.

Und dann, schlecht übersetzbar: She is “Always Turned On and Ready to Talk or Play”!
Also, „sie ist immer eingeschaltet“ oder aber: „Sie ist immer heiß auf Sex“.
„Have a Conversation or Sex – It’s Up to You!“

Was hier verkauft wird, ist ganz klar. Will man sich übrigens Videos anschauen, dann entdeckt man, dass ein Teil der Vorführungen – und die sind alle sooo spooky! – bei PornHub gehostet werden.

Der telegene Gründer der Firma, Douglas Hines, sagt in einem der Videos über Roxxxy mit drei X: „Sie saugt zwar nicht und kocht nicht, aber sie macht fast alles andere“.

Dazu kann man der Puppe verschiedene Persönlichkeiten geben. Da gäbe es die geile „Wild Wendy“, die schüchterne „Young Yoko“, die spröde „Frigid Farrah“ oder aber, zum Unterhalten auch noch „Mature Martha“.

Beim recherchieren bin ich dabei dann auch auf „Homo Digitalis“ gestoßen. Das ist ein aktuelles wissenschaftliches Experiment vom BR und Arte zusammen mit dem Fraunhofer Institut. Die Studie läuft zwar noch bis zum Frühjahr-Ende, erste Zwischenergebnisse wurden aber schon vorab veröffentlicht: Demnach würde jeder fünfte Deutsche gerne einmal mit einem Sexroboter schlafen. Über die Hälfte würde es nicht oder nur vielleicht stören, wenn ihr Partner Sex mit einem Sexroboter hätte. Und (und das find ich das eigentlich ausgeflippte an der Story) rund sechs Prozent könnten sich vorstellen, sich in einen Roboter zu verlieben. Äh, Whaaat??

Die Ergebnisse dieser Studie werden übrigens in der Dokumentation „Homo Digitalis“ im Fernsehen veröffentlicht. Ausgestrahlt wurden die Folgen gerade eben bei Arte und dem BR und sind noch in der Mediathek zu sehen.

https://www.arte.tv/de/videos/RC-015228/homo-digitalis/

Gut. Das ist also der Stand der Dinge. Für euch habe ich mir den Browserverlauf ruiniert und bekomme wahrscheinlich ein Jahr lang auf Amazon nur noch Sexspielzeug vorgeschlagen!

Die Frage ist nun aber: Ist das mit den Sexrobotern eine gute Idee oder eher eine schlechte?
Und da tobt die Diskussion hin und her.

Die Verteidiger dieser Art Roboter führen folgende Argumente ins Feld:

– Es gibt Männer, die ihr Leben lang keine Partnerin finden werden. Und die leben mit so einer Puppe ein besseres Leben als ohne.

– Es gibt Männer, die eine Neigung dazu haben, Frauen zu mißhandeln oder gar zu vergewaltigen. Die können das besser an einer Puppe ausleben, statt an einer echten Frau.

– Oder: Solche Puppen könnten der Prostitution ein Ende setzen. Und tatsächlich gibt es schon ein Bordell in Barcelona, wo man für 100 Euro Sex mit so einer Puppe haben kann. Als Mann… naja… ok!

Das wären die Punkte, die zu diskutieren sind.

Allen diesen Argumenten ist eines gemein. Eine Vorstellung von männlicher Sexualität, die ungefähr so aussieht: Da ist also ein Mann. Und sein Glied.

Und in diesem Mann entsteht der Wunsch nach Sex. Und wenn der nicht befriedigt wird, dann staut sich das sozusagen in ihm auf. (E) Der muss das irgendwie ausleben. Wenn er dann Sex hat, dann ist der Geilheits-Speicher leer.

In diesem Zustand hat er dann kein Bedürfnis mehr. Und so fällt er seiner Partnerin nicht auf die Nerven, geht nicht zu Prostituierten und vergewaltigt auch niemanden.

Diese Argumente wurden ja auch schon bei der Diskussion um die Legalisierung der Pornografie ins Feld geführt. Vor allem in den USA in den Anfangszeiten des Webs leidenschaftlich diskutiert.

Pornos sind mittlerweile über das Internet jedem zu jeder Zeit und an jedem Ort zugänglich. Man könnte sie auch nicht verbieten, selbst, wenn man das wollte.

Aus den USA haben wir Zahlen. Die Anzahl an Prostituierten ist seitdem nicht gesunken, sondern gestiegen. Besonders boomen die sogenannten Escort-Services, die eben Sex oft auch mit einschließen.

Die Zahl der Vergewaltigungen in den USA hat sich laut FBI praktisch gesehen nicht verändert.

Daneben entstand aber eine Multi-Milliarden-Industrie. Aus Normal-Hollywood kommen jedes Jahr ca. 600 Filme, die ca.10 Milliarden Gewinn machen.

Die Porno-Industrie in Amerika produziert 1.500 Filme im Jahr und macht 15 Milliarden Dollar Gewinn. Noch nie haben so viele Frauen in der Porno-Industrie gearbeitet wie heute.

Die Entwicklung war also nicht wie anfänglich seit der Legalisierung prognostiziert wurde. Eher war das Gegenteil der Fall.

Aber um Pornos geht es hier ja nicht. Oder?
Na ja. Eigentlich gibt es da schon einen Haufen Parallelen.

Also mal von vorne an. Bei meinem ersten Eindruck. Als Frau. Mein Gefühl bei der Sache war am ehesten etwas wie… Erstaunen. Verwunderung. Und auch eher, naja so mehr abstoßend!

Auf beiden Homepages wird einer Frau schnell klar, was Männer anscheinend von Frauen erwarten. Nämlich jederzeit bereit zu sein, Sex zu haben und Sex zu wollen. Und damit ist gemeint, am besten still dazuliegen, bestenfalls mit der Hüfte zu wackeln und sich ansonsten penetrieren zu lassen… allerdings hab ich da persönlich andere Erfahrungen.

Und ganz wichtig! am besten dabei einen Orgasmus vortäuschen, so wie die Plastikpuppe Roxxxy mit den drei Prono-X.

Deshalb, erkenne hiermit den Sexrobotern schon einmal das Wort „Sex“ ab. Mit Sex hat das nichts zu tun. Sex findet zwischen zwei Menschen statt, die das beide auch wollen. Will einer das nicht, dann ist es nicht Sex, sondern man nennt es Vergewaltigung. Und ist es nur ein Mensch, dann ist es einfach Masturbation. So damit mer das mal geklärt haben.

Das bei RealDoll und True Companion sind nicht Sexroboter, sondern Masturbationshilfen. Aber…

Im Gegensatz zu einem Vibrator tun sie die ganze Zeit so, als wären sie ein angemessener Ersatz für eine echte Frau! Ersatz für einen echten Menschen aus Fleisch und Blut. Ja wieviel Mensch darf’s denn bittschön sein?

Diese Annahme und die Bereitschaft überhaupt über diese Maschinen unter dem Etikett „Sexrobot“ zu diskutieren, diskriminiert Frauen noch deutlich mehr als eindeutige Pornos das tun!

Wenn in Pornos Frauen ganz dolle Spaß haben am Penetriert-Werden und auch noch bei den seltsamsten Praktiken ganz dolle Orgasmen spielen, dann sind das aber immer noch echte Frauen.

Vielleicht Opfer einer Porno-Industrie, vielleicht aber auch selbstbewußte Arbeiterinnen in der Sex-Industrie – das is an dieser Stelle auch nicht der Punkt.

Wenn man aber von der Annahme ausgeht, dass 10 Pfund Silikon, ein paar Hydrauliken und ein Chip im Kopf eine Frau oder echten Sex ersetzen können, dann ist das im Grunde der menschenverachtendste Chauvinismus, den man sich nur vorstellen kann.

Sex ist etwas, das lange vor dem Geschlechtsakt beginnt und danach noch weitergeht. Sex ist soviel mehr als die Befriedigung des Mannes. So viel bunter und vielfältiger wie die Penetration alleine – das sind zwischenmenschliche Dimensionen, die niemals nachgestellt werden können.

Auch nicht mit einer künstlichen Intelligenz. Denn, ganz im Ernst: Die Roboter von True Companion werden wohl nie die Intelligenz einer Siri oder einer Cortana haben. Und wer würde sich am Abend hinsetzen, um sich einmal gepflegt mit Siri über den vergangenen Tag zu unterhalten?

Ich finde, Frauen sollten sich klarmachen, dass diese Sexroboter für sie eigentlich eine Beleidigung sind. Nichts anderes als Pornomaschinen, da braucht man nicht um den heißen Brei herumreden.

Aber es geht auch um die Männer. Denn die Vorstellung, mit so einem Ding Sex zu haben, weil es der aufgestaute Trieb verlangt, ist genauso männerfeindlich wie die Plastikmösen frauenfeindlich sind.

Was ist das für ein Menschenbild? Männer müssen ihren Trieb abreagieren? Triebabfuhr ist eine Vorstellung aus dem 19ten Jahrhundert! Das stand ganz am Anfang der Psychoanalyse! Da sind wir doch viel weiter!

Hilft es wirklich, einen Boxsack zu verprügeln, wenn man auf den Chef böse ist? Schon einmal probiert? Hilft gar nichts. Der Aggressionstrieb wird nicht befriedigt, man wird höchstens müde…

Und genauso ersetzt eben die Masturbation auch nicht wirklich den Sex. Porno hin oder Sexrobot her. Und auch das weiß jeder Mensch doch.

Männer, lasst euch nicht auf Sex-Maschinen reduzieren, die eben auch Sex-Maschinen brauchen! Das ist genauso menschenverachtend wie der Chauvinismus auf den Webseiten der Roboter-Verkäufer.

Sollte man also diese Elektro-Masturbier-Androiden verbieten, wie das einige Aktivistinnen fordern?

Siehe dazu die Website: Capaign Against Sexrobots. https://campaignagainstsexrobots.org/
Im Prinzip kann ich deren Einschätzung teilen. Doch das mit dem Verbieten, da stellen sich mir ja mal geberell die Nackenhaare…

Es ist wahrscheinlich auch genauso wenig möglich, wie es das bei der Pornografie auch war. Wie soll das funktionieren? Wenn sich ein Mann so eine Puppe selber bastelt, will man den dann einsperren deswegen? Ich finde die sollte man vor sich hinbasteln lassen, solange sie niemand anderen involvieren….

Aber schauen wir uns doch zum Ende der Sendung noch etwas anderes an.
Denn die Frage bei dieser Diskussion ist ja auch: Wie verbreitet sind denn diese Maschinen?

Tja, bei True Companion finden wir keine Zahlen. Auffallend ist aber das Design der Website. Das stammt sichtlich noch aus den Neunzigern. Als Schaltflächen gibt es da Gifs mit Pseudo-3D-Effekt. Die verlinkten Videos sind alle schon ein paar Jahre auf’m Buckel. Die Versprechung eines männlichen Modells ist zum Beispiel acht Jahre alt.

Die Videos von True Companion haben es laut ihrem Hoster, der Pornoseite PornHub in all‘ den Jahren auf 800 Views geschafft.

Scheint nicht so zu laufen, der Laden. War doch nur alles heißer Wind, als der Firmengründer durch die Medien tingelte?

Wie schaut es bei Real Doll aus? Da haben wir Zahlen. Die verkaufen im Jahr weltweit genau 600 Modelle, die dann in Handarbeit zusammen gelötet werden. Das ist schon ein Geschäft bei durchschnittlich an die 7000 Dollar. Über vier Millionen Dollar Umsatz. Nicht Gewinn. Aber: Nicht schlecht!

Doch… ein Massenphänom ist das nicht. 600 Stück im Jahr für den Marktführer. Weltweit. Kaufen die Männer anscheinend nicht so richtig, die Michelles mit den Kunstmuschi’s… (ich persönlich ersteh ja immer noch nich so richtig den Unterschied zu ner günstigen Gummipuppe)

Es schleicht sich ein bisschen der Verdacht bei mir ein, dass wir hier etwas diskutieren, was in Wirklichkeit gesellschaftlich überhaupt keine Relevanz hat. Das wird in den Medien wahrscheinlich nur diskutiert, weil es für Klicks sorgt. Und ich bin vielleicht auch drauf reingefallen! Ist möglich!

Aber: Trotzdem sollte man auf der Hut sein! Bis jetzt ist das ja tatsächlich nur eine reine Kostenfrage, könnte ich mir guuut vorstellen.

Wir sollten vor allem alle – Frauen und Männer – auf der Hut sein, nicht zu vereinsamen! Das ist nämlich das wirklich Negative an der Masturbation: Sie ist alles in allem eine sehr einsame Angelegenheit.

Und dafür ist richtiger „Sex“ eben einfach nicht da.
„Sex“robots gibt’s genau genommen eigentlich also gar nicht.