Sei einfach Du selbst!


Es gibt da dieses berühmte Graffiti: „Go to work, send your kids to school, follow fashion, act normal, walk on the pavement, watch t.v., save for your old age, obey the law and now repeat after me: I am free!“

Und dazu passt dieser dämliche Spruch aus zahllosen flachen Selbsthilfebüchern: Sei einfach Du selber! Was, zum Henker, ist denn daran bitte einfach?

Frau Anders regt dieser abgenutzte Spruch auf. Trotzdem versucht sie heute, darin einen Sinn zu finden und diese Anregung irgendwie doch für das eigene Leben nutzbar zu machen.


Download der Episode hier.
Musik: „Liquid Blue“ von The Madpix Projekt
https://www.jamendo.com/album/150486/liquid-blue
https://www.jamendo.com/artist/441585/the-madpix-project
/ CC BY-SA 3.0
Die morgenradio-Playlist auf jamendo


Skript zur Sendung


Sei einfach Du selbst! Hat jeder schon einmal gehört, oder? Wurde jedem schon einmal gesagt oder geraten. Vor allem von Menschen, die glauben, sie hätten die Weisheit für sich gepachtet.

Wir haben eine Gesellschaft aufgebaut, die davon lebt, dass wir uns alle ständig vergleichen. Das wir uns alle dauernd aneinander messen. Leistungen werden verglichen und bewertet. Einkommen müssen gesichert werden. Irgendwer ist immer der Schönste, die Dünnste, der Kräftigste, die Erfolgreichste.

Und damit das Ganze auch richtig weh tut, haben wir für die Menschen, die spüren, dass das völliger Blödsinn ist, auch gleich noch eine ganze Industrie erfunden, um sie auch nachhaltig zu verunsichern! Eine, die Lebensratgeber produziert, die alle im Kern die einfache Botschaft haben: „Sei einfach Du selbst!“

Ja, Himmel-Arsch-und-Zwirn! Was ist denn bitteschön daran einfach, ihr Idioten!

Das ist doch genau eben nicht einfach! Wer bin ich denn, der ich einfach ICH sein soll! Wo bitteschön finde ich denn dieses ICH, das ich sein soll! Und wenn ich so toll bin, wie diese Ratgeber fordern, bin ICH dann überhaupt noch ICH, oder erfülle ich nicht wieder nur neue Erwartungen? Dieses Mal halt die von den Menschen, die von mir erwarten, das ich eben verdammt nochmal ICH bin?

Aber lassen wir das Geschimpfe erst einmal. Das war jetzt… auch… ein bisschen zu kompliziert vielleicht.


Fangen wir das einfacher an! Ich erzähle euch einmal die Geschichte von der Ellen Anders!

Die wollte immer einfach ihre Bilder malen. Die wollte Kunst studieren, weil man da Hilfe bekommt beim Bildermalen. Das war die Idee.

Aber nicht mein Weg. Denn die Mama und der Papa von der Ellen Anders, die nur Bilder malen wollte, die wollten etwas anderes. Etwas besseres für Ihre Tochter. Einen richtigen Beruf! Also wurde die Ellen nach ihrem ersten Schulabschluss Keramikerin.

Gymnasium? Nix da! Die soll erstmal Geld verdienen und sehen was das heißt. So machte sie eine Ausbildung rund um Ton, Keramik, Brennöfen und Töpferscheiben. Und das machte ihr auch tatsächlich nochein bisschen Spaß.

Und konnte am Schluß Geschirr machen, dass man von dem Geschirr, das Maschinen machen nur dadurch unterscheiden kann, dass es schöner ist. Das ist nicht Angeberei, denn Menschen machen das immer besser als Maschinen. Und ich wurde eine sehr gute Keramikerin. Aber sie wollte immer noch lieber weiter zur Schule gehen…

Und jetzt plötzlich, da sie bewiesen hatte, das sie doch nicht ganz arbeitsscheu ist, durfte sie also das Abitur machen.

Danach war die Ellen volljährig und nun wollte sie endlich ihre Kunst studieren. (kopfschütteln) nein so sprachen weiter die Mama und der Herr Papa, du wohnst in der Wohnung die WIR bezahlen, Du fährst mit dem Auto das WIR bezahlen, Du lebst von den Brötchen die WIR auf deinen Tisch bringen. Ach und dein Motorrad, kannst du dann auch gleich hier lassen!

Also studierte sie stattdessen Kommunikations-Design. Braver Mädchen, gutes Mädchen! Und wurde vom Studienplatz weg gleich Junior Art Director, dann Art Director, dann Chefin einer Agentur. Und verdiente viel Geld. Machte sie auch toll. Auch wenn sie nie mehr Bilder malte…

Hatte ein großes Auto, diese Ellen. Und ein Pferd. Und war sportlich und erfolgreich. Und machte trotzdem dreimal im Jahr Urlaub rund um die Welt. Mit Putzfrau, Haushälterin, Villa, den zwei Kindern, die zu einer Powerfrau natürlich dazu gehören, auch wenn sie natürlich fast keine Zeit für sie hatte.

Bis diese Ellen vom Pferd fiel. Und das Pferd fiel mit. Und auf diese Ellen drauf. Ohne Helm natürlich. Dann war der Kopf kaputt. Und etwas zerbrach, etwas sehr Hartes zersprang in viele kleine Teile.


Und als diese Ellen aufwachte, wusste sie nicht mehr, wer sie war. Wenn ihr jemand gesagt hätte: Sei einfach Du selbst – diese neue Ellen hätte das nicht verstanden. Denn sie hatte alles vergessen. Nicht nur Türkisch, Spanisch und Englisch, sondern Deutsch auch noch.

Die neue Ellen wollte keine Agentur mehr, wollte kein Pferd, kein schnelles Motorrad. Und auch kein großes Auto. Die neue Ellen brauchte Jahre, bis sie wieder eine eigene Identität hatte. Sie musste jedes kleinste einzelne Puzzlestückchen finden und wieder an seinen Platz setzen. „Anpassungsprobleme, liebe Frau Anders, das wird schon wieder!“

Wenn ich also bestimmte esoterische Literatur richtig schlecht finde, dann deshalb, weil ich damals alle, alle gelesen habe. Und wenn ich Lebensratgeber unnütz finde, dann, weil ich die damals alle gelesen habe. Und noch schlimmer auch alle Workshops die es dazu gab besucht.

Und… Das hat mir gut getan. Das hat mir geholfen. Das hat den Kopf wieder angeregt.

Aber da – da ist das alles auch geblieben. Im Kopf. Da war nichts, dass in tiefere Schichten des Bewusstseins gedrungen wäre. Weil das meiste, was da geschrieben war, eben auch nicht aus solchen Quellen stammt.

Aber trotzdem. Das mit dem „Sei Du selbst“, das blieb hängen!

Und ich habe mich oft gefragt, wie das geht. Wer ist denn „Du selbst“? Wer kann das denn? Wer macht das denn schon?

Tiere fallen mit da natürlich zuerst ein. Aber auch kleine Kinder. Oder aber so manche alte Menschen, denen es einfach scheißegal ist, was andere von ihnen denken!


Der Vergleich mit anderen, da scheint überhaupt ein Problem zu liegen. Dreijährige halten sich selber für die Stärksten, Schnellsten, Hübschesten, Nettesten und Schlauesten. Die akzeptieren einfach, wenn andere Kinder mitspielen, die vielleicht genau so schlau sind. Denn sie vergleichen sich nicht mit denen. Gibt’s halt zwei Schlaueste. Was ist schon ein blöder Superlativ?

Dann wird man größer. Und bekommt in der Schule verschiedene Noten. Und es wird mit einer Uhr gestoppt, wie schnell man ist. Auf einmal ist eine die Schnellste, oder der Schlaueste und so weiter und so weiter…

Die Erziehung zum Überleben in einer Gesellschaft, die Menschen nach Leistung bewertet, hat angefangen.

In der Pubertät dann sucht man sich eine Identität. Schreiben die schlauen Bücher. Aber in Wirklichkeit suchen sich Menschen in diesem Lebensabschnitt eine Verkleidung. Eine, die sie tragen können, damit es nicht so weh tut.

Die wirklich wichtige Frage für Pubertierende ist nicht: „Wer bin ich?“, sondern „Was denken die anderen von mir?“

Und dann kommt der Beruf. Auf einmal ist man eine Kaleidoskop-Persönlichkeit. Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die fürsorgliche Mutter, die fitte Joggerin, die sexy Partnerin. Alles auf einmal. Man hat dann mehrere Verkleidungen. Und nur beim Umziehen taucht manchmal die Frage auf: Wer bin ich denn nun wirklich?

Und so verfällt man abwechselnd in Größenwahn und in Minderwertigkeitskomplexe. Ich kann alles, bin stark, voller Energie – wo ist die nächste Herausforderung?
Und dann: Ich bin ein Versager, alles geht mir schief, ich bin zu schwach um aufzustehen. Im Wechsel passiert das. Eine gesunde Mitte zwischen dem Auf und Ab entwickeln wir gar nicht erst.

O.k. Alles klar. Ich soll also ich selber sein. Einverstanden.
Aber… Großes Aber… Wer bin ich, verdammt noch einmal?

Und wo bin ich überhaupt in diesem Wust an Ansprüchen und Erwartungen? Könnte mir das bitte jemand sagen, statt immer nur verkopfte Sprüche abzusondern? So macht das doch kein Sinn!


Also gehen wir’s an. Schälen wir die Frau Anders, egal ob die neue oder die alte, und schauen, was übrig bleibt.

Schale eins: Imago

Das Aussenbild. Das Aussehen. Das Äußere. Das, was andere von einem denken. Das, was Bestätigung sucht. Das, wo wir Werber den Hebel ansetzen.

Denn jeder Mensch, dem man begegnet, hat von mir eine andere Meinung. Jeder. Und die Werbung erzählt mir, dass ich diese Meinung positiv beeinflussen kann. Durch Kleidung, Schminke, Frisur, Deo, Parfum, Körperhaltung, Sprachtraining und durch unzählige personal Coachings und Trainings.

Und natürlich ist Aussehen wichtig! Man will ja auch für sich selber gut aussehen. Man hat das Recht, sich zu pflegen und zu verwöhnen.
Und es gibt ja schließlich nur mich, die eben so aussieht wie ich. Das ist einmalig. Und das ist toll.

Aber eigentlich ist es mir mittlerweile eher egal, was andere von mir denken. Statt in sau-teuren Designerklamotten, gehe ich auch mit Jogginghose ins Konzert, wenn ich Bauchschmerzen hab. Das Imago ist nicht das Ich, das ich sein will.
Denn mein Äußeres, das habe ich automatisch. Und wer mich darauf reduziert, is selber schuld!

Denn ob mein Nachbar mich sexy findet oder abstoßend, das ist echt nicht mein Problem… die Leute denken eh was sie wollen.


Die zweite Ebene nennen wir, auch lateinisch Persona.

Das ist nicht das, was die anderen von uns denken. Das ist das, was wir sein wollen. Das ist das Ich, so wie wir es verstanden haben wollen. Das ist der Teil des Ichs, der auch bereit ist, sich zu ändern. Der Wunsch. Die Vision. Und die Energie, die es braucht, um immer mehr man selber zu sein.

Die Persona scheint nicht oft auf in unserem Leben. Viele Menschen wollen sich gar nicht verändern. Viele Menschen kommen völlig ohne Persona aus. Und je länger sie sich weigern, eine Persona zu haben, desto schlimmer wird es dann, wenn sie eine brauchen.

Denn das Leben stellt uns immer wieder vor Entscheidungen. Keine Biografie da draussen ist ohne Katastrophen. Wenn man, wie ich, 50 Jahre alt ist, dann hatte bisher jeder Altersgenosse eine Geschichte zu erzählen, in denen Katastrophen geschehen.

Zu jedem Leben gehören Tod, Krankheit und Krisen. Kündigungen, Scheidungen, Kindstod, Krebs, Naturkatastrophen – alles das kann uns widerfahren und vieles davon wird uns widerfahren.

Dann sind wir schwach und verletzlich. Dann gibt es immer die eine Entscheidung zu treffen: Wie baue ich das in mein Leben ein? Und in diesen schwachen Momenten gibt es die Möglichkeit, wieder einen Schritt zu tun, um die Frau, die Person zu werden, die man werden möchte. Dahin zu wachsen, wohin man wachsen möchte!


Dann gibt es die dritte Ebene. Und die müssen wir leider Ego nennen.
Auch wenn der Begriff kaputt ist.

Das ist das Ich, das wir uns selber machen. Das ist das, was wir über uns selber denken. Das ist das „Ich“, dass in unserem Kopf „Ich“ sagt, wenn wir z.B. über uns nachdenken. Und wir denken dauernd nach.

Und wir alle haben ein schlechtes Gewissen, weil wir nicht so nachdenken, wie man das soll. Also zum Beispiel über die philosophische Seite der materiellen Existenz per se oder über die Natur des Top-Side-Quarks im super-symmetrischen Modell.

Stattdessen denken wir immer nur von einer kleinen Assoziation zur nächsten. Und dauernd denken wir an uns selber. Ich sollte… Ich wollte… Ob ich wohl…. Hätte ich doch… Muß ich?…. Werde ich… Könnte ich…

Aber keine Sorge: Auch die größten Quantenphysiker und Existenzphilosophen denken genau so. Bei denen schleichen sich genauso Konjunktive ein. Dieses ständige Quasseln in unserem Kopf ist völlig normal!

Aber das Ego ist halt manchmal ziemlich kleinlaut und schwach…
Und dann wieder laut und angeberisch… und versucht alles an sich zu reißen.

Wir verbringen das ganze Leben damit, dieser Ebene zuzuhören. Das ist die Ebene, die in unserer Gesellschaft der Boss ist. Das Ego. Die Stimme, die ICH sagt. Die Pseudo-Rationalität.

Aber, das gilt es nicht zu töten. Wie man im Buddhismus manchmal formuliert.
Töten ist nie eine gute Idee. Wir brauchen das Ego. In dieser Gesellschaft bist Du einfach Abfall, wenn Du kein Ego hast. Leider.

Wir sollten bloß üben, zwischen den Extremen, die das Ego so in unser Hirn bläst, ein bisschen Pause zu machen. Ich meine, wir haben doch alle diesen Zirkus zwischen Selbstüberschätzung und Selbstunterschätzung schon tausend Mal durchgemacht! Nehmen wir uns also nicht mehr sooo ernst.

Schauen wir den Gedanken des Ego also einfach gemütlich zu. Und verwenden seine analytischen Fähigkeiten als Werkzeug. Das Ego darf schon da sein! Aber es ist nicht der Boss, es ist ein Werkzeug.


Tja, dann muss also das ICH irgendwo in der vierten Ebene versteckt sein.
Die will ich in hübschem Latein „Essentia“ taufen.

Das wäre das Ich, das unveränderlich ist. Das Ich, das ich war, als ich mich als kleines Kind in meinem Bildern verloren habe. Das Ich, dass die Töpferscheibe bedient hat. Das Ich, das eine Agentur gegründet hat. Das Ich, das auf den Kopf gefallen ist und das Ich, das wieder aufgewacht ist.

Das war alles ein und dieselbe Ellen. Die äußeren drei Schichten haben sich verschoben und verändert – Gott sei Dank – aber die Essenz der Ellen blieb gleich.

In dieser Ebene gibt es keine Vergleiche.
Hier gibt es keine Urteile, hier ist kein Gedanke, kein Gefühl, kein Frage.
Hier ist der Wesenskern.

Wenn das Ego darüber nachdenkt, wer ich bin, dann bin ich nicht diese Gedanken!
Denn wer sollte sonst diese Gedanken haben?
Ich bin auch nicht meine Gefühle, ich bin die, die diese Gefühle hat.
Und damit eben auch mehr als meine Gefühle.

Ich bin auch nicht meine Sorgen oder meine Trauer oder mein Lachen oder meine Exstasen. Ich bin die, die Sorgen hat oder Extasen.

Mein Ich ist größer als das, was von mir erwartet wird. Als das Außenbild, das andere sehen. Und es ist größer als das, was in mir wachsen will und sich verändern will. Und es ist größer als das, was ich von mir selber denke.

Es ist alle diese komischen Ebenen und noch mehr. Ich bin da. Ich gehöre hierher.
Die Welt braucht mich, sonst wäre sie nicht so, wie sie ist. Ich bin nicht überflüssig.
Ich bin wichtig.
Wichtig, weil ich demütig genug bin zu wissen, dass ich ICH bin. Und das es weder gut ist noch schlecht, ich zu sein. Und ich muss nicht besser werden. Denn dieses Ich verändert sich nicht.

Und Du bist auch da. Du gehörst hierher. Die Welt braucht Dich, sonst wäre sie nicht so, wie sie ist. Du bist nicht überflüssig.
DU. DU bist wichtig!


O.k. Kleines Fazit.
Und kleine Entschuldigung:

Ich habe mich ein bisschen reingesteigert. Und bin dann am Schluß genauso kryptisch und mystisch geworden, wie die verhassten Lebenshilfebücher. Ohne dabei vielleicht zu helfen. Weil wir halt so wenig Worte für das haben, was in uns passiert!

Ich weiß immer noch nicht, wie ich denn, verdammt noch einmal, ich selber sein kann.
Ich weiß nur ungefähr, wo ich zu suchen habe. Wo eben diese Essenz, diese essentia auf mich wartet. Wo ich diese vierte Ebene finden kann.

Dazu muss ich meistens ruhig werden. So richtig ruhig. Und aufgehen in dem, was ich tue. Dann spüre ich die essentia. Den Wesenskern.

Das passiert sogar manchmal, wenn ich an einer Sendung arbeite. Das passiert mir aber noch öfter, wenn ich im Garten bin. Meine Hände in der Erde habe. Mit meinen Pflanzen und Blumen zusammen bin. Oder eben, wenn ich male. Darum wollte ich ja als Kind schon Künstlerin werden, weil ich das als Kind schon gefühlt habe.

Was mir auch hilft, ist die Tatsache, dass ich schon mehr Leben hinter als vor mir habe. Ich habe einfach für den ganzen Scheiß keine Zeit mehr, tut mir leid.

Ich mag keinen Free Jazz. Ich mag keine Gartenparties, ich hasse Grillfleisch – das Schlimmste, was man aus einem Lebewesen machen kann. Wenn ich Pfannkuchensuppe esse, muß ich kotzen.

Schminken ist reine Zeitverschwendung, Smalltalk ist Zeitverschwendung, Fernsehserien sind Zeitverschwendung, Shoppen ist Zeitverschwendung. Und wenn ich nicht Euch in Facebook und Twitter treffen würde, dann wäre auch das eine reine Zeitverschwendung.

Aber so bin ich halt. Tut. Mir. Echt. Und. Ganz ehrlich, wirklich aber auch NICHT leid!