Newtons Vermächtnis



Wir haben es ja schon mehrfach gestanden: Zur Schulzeit haben sowohl Frau Anders als auch Herr Wunderlich den Physik-Unterricht gehasst. Eine Abneigung, deren Ursprung wir bei den Physiklehrern verorten. Und nicht bei unserer eigenen Dummheit.

Tatsächlich ist aber die Geschichte der modernen Physik eine faszinierende Erfolgsgeschichte. Und irgendwie beginnt das mit Isaac Newton.

In unserer Geschichte heute ist ein Freund damit beschäftigt, den Nachlass des ersten modernen Physikers zu sortieren. Und erfährt dabei von einer noch heute eher unbekannten Seite des Genies.


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Download der Sendung hier.
Musiktitel: Newton’s Laws of Motion Song von Jam Campus


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Skript zur Sendung

Tagebuch des Samuel Pepys 17. April 1727

Mir ist, gegen heftigen Widerstand, die Aufgabe zugefallen, die Arbeitsräume meines Freundes Isaac Newton zu sichten und sein Erbe an die Welt zu ordnen und zu katalogisieren.

Er hat alles, was er besaß, an seine Halbnichte Catherine Barton vererbt. Das ist die Tochter seiner Halbschwester, die er aber als eigene Tochter adoptierte. Denn Isaac war von seiner zölibatären Lebensweise so besessen, dass er ja nie eigene Kinder hätte haben können.

Catherine bat mich dringlichst, das Observatorium, das Labor und das Schreibzimmer zu ordnen. Sie ist besorgt, dass der Nachwelt sonst bewusst würde, dass ihr Adoptivvater dem Wahnsinn anheim gefallen ist.

Das sind starke und beleidigende Worte, die ich nur schlecht so hinnehmen kann. Darum habe ich mich, gegen anfänglichen Widerstand, überreden lassen, diese Aufgabe zu übernehmen. Isaac hatte in seinen letzten Jahren den Kontakt zu mir und zu John und zu allen anderen Freunden abgebrochen, weswegen diese Arbeit vielleicht wieder ein Band der Verbundenheit in meiner Seele schafft.

Gewiss, er war etwas exzentrisch geworden. John Locke hatte er besonders im Verdacht, er plane, ihn mit einer Metze zu verführen, seine heilige Unberührtheit zu beschmutzen. Und was er gegen mich für Verdachtsmomente hegte, wurde mir nicht offenbar.

Es war in diesen Jahren, als sein großer Geist eine auffällige Unberechenbarkeit entwickelte, dass unsere Beziehung erkaltete. Ich schäme mich, sagen zu müssen, dass er begann, für mein Herz zu sterben.

Als er vor 17 Tagen dann starb, spürte ich in mir keine Trauer mehr, der Herr möge mir vergeben. Denn in Wirklichkeit trauerte ich innerlich schon seit Jahren. Und der Verlust des Freundes überwiegt die Tatsache, dass der Leib, in dem ein großer Geist verkümmert ist, nun nicht mehr funktioniert.

Doch so schmerzhaft es auch werden mag, ich fühle mich der Nachwelt verpflichtet, und werde darum morgen beginnen, sein Werk zu sichten und zu sortieren. Nicht ohne dabei, wie bereits gestanden, egoistische Interessen zu haben.

18. April 1727

Ein Chaos wie vor der Schöpfung! Irrnis und Wirrnis, das größte vorstellbare Tohuwabohu! Schon bei der Royal Society galt Isaac als schusselig und zerstreut, aber der Anblick der schieren Menge an Büchern, Kladden, Notizen, Briefe, Schriften und Zeichnungen weckt in mir Beklemmung!

Aber das zeichnet vielleicht ein falsches Bild vom Arbeitsstil meines Freundes. Wenn er sich einer Frage für seine Nachforschungen festgebissen hatte, dann kannte sein Einsatz keine Grenzen. Er konnte ganze Tage durcharbeiten, ohne zu ermüden.

Er war die verkörperte Sammlung und Konzentration, nur um dann, wenn auch nur eine vorübergehende Lösung gefunden war, seinen Geist sofort vollkommen auf ein anderes Gebiet zu werfen.

Ich bin mit Catherine übereingekommen, alles erst einmal grob in die Themengebiete seiner Leidenschaften zu sortieren. Ich werde auch auf den großen und den kleinen Saal zurückgreifen müssen, um das zu erreichen.

Folgende Interessen werden wir unterscheiden: Mathematik, Physik, Alte Geschichte, Theologie, Mystik und Alchemie. Ja, es scheint so, als hätte Isaac im Stillen ausgiebige alchemistische Studien geführt.

Ein weiterer Raum wird sich seinen privaten Notizen, seinen Tagebüchern und den vielen nichtversandten Briefen widmen. Eine ganze Kladde widmet sich Beichten. Anscheinend hat Isaac jeden Tag vor seinem Herrn eine schriftliche Beichte abgelegt.

Aber nur ein kurzer Blick in diese Notizen war schmerzhaft genug. Wenn irgendetwas in der Lage ist, sein Vermächtnis zu beschmutzen, dann diese Kladde, die ich – mit Einverständnis Catherines – den Flammen überantwortet habe.

21. April 1727

Drei anstrengende Tage liegen nun hinter mir und schon in dieser Zeit des groben Sichtens geriet mein eigenes Bild vom Mathematiker und Physiker Isaac Newton ins Wanken.

Hätte die Queen 1705 von den wahren Interessen des Mannes gewusst, den sie da zum Ritter schlägt, dann hätte sie wahrscheinlich das Schwert in der Scheide stecken lassen.

Ohne mich inhaltlich mit dem Berg an Werken näher auseinander gesetzt zu haben, so lässt schon die Fülle an Material eine Einschätzung der Prioritäten zu, die Sir Isaac Newton angewandt hat, um seine Aufmerksamkeit zu teilen.

Gut die Hälfte der Bücher in seinen Arbeitsräumen widmen sich alchemistischen Ideen. Gut die Hälfte seiner Schriften und Notizen drehen sich um selbige. Sein Labor hingegen dient ausschließlich diesen Studien.

Der Optik, die ihn einst berühmt gemacht hatte, widmete er hingegen keinerlei Arbeitskraft mehr. Dabei verdanke ich die Möglichkeit, diese Notizen zu schreiben, alleine der Sehhilfe, die Isaac mir persönlichst angefertigt hat.

Die wenigen Notizen, die ich zur Optik gefunden habe, enthalten keine Offenbarungen. Interessant ist es, zu bemerken, dass er sich lange mit den Farben des Regenbogens befasst hat.

Dieser hat laut Newton sieben Farben, nämlich Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett und Indigo. Das hatte mich schon immer verblüfft, aber ich schrieb es meinen schlechten Augen zu, dass ich bei aller Anstrengung nur sechs Farben erkennen konnte.

Doch Isaac war sich sicher, es gebe außer Violett auch Indigo, selbst wenn er selber, laut seiner Notizen, nicht in der Lage war, das wahrzunehmen. Aber er konnte es nicht ertragen, dass sich der Regenbogen nicht seiner Zahlenmystik beugte und beharrte auf sieben Farben. Und nur aus dem Grunde, dass die sieben eine heilige Zahl der Schöpfung sei.

Diese Notizen werde ich auf jeden Fall auch nicht der Öffentlichkeit preisgeben.

Nun bin ich mir nicht sicher, mit welchem Gebiet ich meine Katalogisierung fortfahren soll und werde wohl die Münze entscheiden lassen.

24. April 1727

Der Zufall, die Fügung oder Gott selber haben entschieden, dass ich meine Analysen mit den theologischen Schriften Newtons begonnen habe. Ein abschließendes Urteil über seine Bemühungen kann ich nicht fällen, aber schon jetzt sei gesagt, dass es seinen Gedanken nicht an Tiefe fehlt.

Es wirkt, als hätte sich Isaac sehr intensiv mit religiösen Themen beschäftigt und versucht die heiligen Schriften mit seiner Lehre von Raum und Zeit in Einklang zu bringen.

Er datiert die Schöpfung auf das Jahr 4538 vor der Geburt des Erlösers und damit immerhin 534 Jahre früher, als James Ussher das berechnete. Und er erwartet die Apokalypse für das Jahr 2060 oder vielleicht ein paar Jahrzehnte später. Die Mathematik hinter dieser Berechnung übersteigt mein Verständnis, aber die Ungenauigkeit ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Isaac nur wenig über genaueren Aufbau des jüdischen Kalenders, wie er damals üblich war, zu wissen glaubte.

Doch diese Zahlenwerke sind weniger besorgniserregend, als viele andere seiner Forschungen.

Isaac hält die Lehre von der Dreifaltigkeit für eine Blasphemie. Und damit den Kirchenvater Athanasius für einen teuflischen Verführer der Christen. Diese Position ist nicht völlig ohne historisches Beispiel, man nennt das Unitarismus.

Doch hätte er im Britischen Reich keinerlei Lehramt antreten dürfen, wäre von diesen Ideen etwas an die Öffentlichkeit gekommen.

Wie auch ich in meiner Jugend hat er in seinen Schriften sein Problem mit der papistischen Kirche in Rom. Doch er geht mit seinen Thesen soweit, die katholische Kirche mit dem siebenköpfigen Biest der Lästerung aus der Offenbarung des Johannes gleichzusetzen.

Eine ganze Schrift beschäftigt sich nur mit dieser These. Und ein wichtiges Indiz scheint ihm zu sein, dass das katholische Brauchtum die Verehrung von Heiligen praktiziert. Für Isaac die Verehrung von menschlichen Leichen und ein besonders teuflisches Beispiel, wie das Biest – also die katholische Kirche – die Gläubigen verführt und auf ewig der Hölle überantwortet.

Das wäre auch für mich, als ich noch ein frommer Bibelstreiter unter Oliver Cromwell war, eine These, die deutlich gleich mehrere Schritte zuweit geht.

Ich denke, es ist im Sinne von Isaac und seiner Adoptivtochter, wenn wir seine theolgischen Studien in ihrer Gesamtheit verheimlichen.

12. Mai 1727

Ach, mir ist es schwer um’s Herz und es fällt mir nicht leicht, von den wahren Studien meines Freunds Isaac Newton zu berichten.

Nach vielen Tagen, die ich alleine mit seinen Aufzeichnungen verbrachte, denke ich, wir müssen unser Bild von Sir Newton revidieren.

Denn seine Aufmerksamkeit galt in den letzten Lebensjahren ohne Ausnahme der Alchemie. Gut die Hälfte seiner Bücher stammen aus diesem Bereich der Forschung. Diese hatte er umfangreich katalogisiert und geordnet, wahrscheinlich bei dem Versuch eine Theorie der Alchemie zu entwerfen, die diese sehr verschiedenen Werke unschließt.

Doch ein Großteil seiner Gedanken sind in der allegorischen und esoterischen Sprache der Alchemisten verfasst und erschließen sich mir nicht.

Zusammenfassend betrachtet, entsteht in mir der Eindruck, Isaac war nicht nur auf der Suche nach dem Stein der Weisen und einer Methode Metalle ineinander zu verwandeln, sondern er widmete spezielle Konzentration dem Geheimnis der ewigen Jugend.

Hier ein stellvertretendes Zitat aus seiner Übersetzung der Tabula Smaragdina. Das, so schreibt Isaac, sei eine Schrift des Mensch gewordenen Gottes Hermes in Verschmelzung mit dem ägyptischen Gott Thot. Der habe auf dieser Tafel das Geheimnis des ewigen Lebens hinterlassen. Die Übersetzung lautet, wie folgt:

Es ist alles wahr, es gibt kein Zweifel darin, sicher, zuverlässig!
Siehe, das Erhabene kommt vom Niederen, und das Unterste vom Obersten; ein Werk der Wunder, geschaffen von einem Einzigen.
Wie die Dinge alle von diesem Grundstoff durch ein einziges Verfahren entstanden sind.
Sein Vater ist die Sonne, seine Mutter der Mond; der Wind hat ihn in seinem Bauch getragen, die Erde hat ihn ernährt.
Er ist der Vater der Zauberwerke, der Behüter der Wunder, vollkommen an Kräften; der Beleber der Lichter.
Ein Feuer, das zu Erde wird.
Nimm hinweg die Erde von dem Feuer, das Feine von dem Groben, mit Vorsicht und Kunst.
Und in ihm ist die Kraft des Obersten und des Untersten. So wirst du zum Herrscher über das Oberste und das Unterste.
Weil mit dir ist das Licht der Lichter, darum flieht vor dir die Finsternis.
Mit der Kraft der Kräfte wirst du jegliches feine Ding bewältigen, wirst du in jegliches grobe Ding eindringen.
Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt, und das ist mein Ruhm.
Das ist die Entstehung der kleinen Welt, und danach verfahren die Gelehrten.
Darum bin ich Hermes der Dreifache genannt worden.

Doch damit nicht genug. Denn Isaac schlußfolgerte aus diesem und anderem Werk durchaus praktische Dinge. Eine nicht geringe Zeit seiner Forschung verfolgte er den Ansatz, dass im Quecksilber die feinste Substanz zu suchen ist.

Denn alles, so folgert er, genau wie seine von ihm verehrten Vorbilder, sei aus Quecksilber und Schwefel und Salz aufgebaut.

Und so fertigte er eine neue Form von Quecksilber, die er mit Kupfervitriol zu einer festen Substanz verfestigen wollte. Und nahm dieses Ergebnis seiner Arbeit in nicht unbeträchtlichen Mengen zu sich. Nicht ohne dabei akribisch festzuhalten, wie sich die Symptome dieser absichtlich herbei geführten Vergiftung an seinem Leib äußerten.

Die genaue Bedeutung all dieser Werke bleibt mir verborgen, denn sie ist in einer Geheimsprache verfasst, die alle Zutaten, bis auf wenige, nur verschlüsselt wiedergibt.

Zumindestens hoffe ich das. Denn eine wichtige Zutat, die er in den Schriften erwähnt, die er der Herstellung des Steines der Weisen widmet, ist das Menstruationsblut von Huren.

Ich hoffe sehr, dass dies nur eine Verschlüsselung einer ansonsten harmlosen Substanz ist, selbst wenn sich die Frage stellt, wie ein Geist, der so viele Energie der Aufrechterhaltung seiner eigenen Jungfräulichkeit zuteil werden ließ, zu solch einer Metapher findet.

Ähnlich wie bei den theologischen Schriften teilen Catherine und ich hier das Urteil, diese Geisteswerke des größten Naturwissenschaftlers seiner Zeit unter Verschluss zu halten.

18. Mai 1727

Nun sind wieder viele Tage vergangen, bis ich wieder Zeit gefunden habe, um hier meine Gedanken zu sammeln.

Und ich kann nur berichten, dass es mir nur noch schwerer um’s Herz geworden ist. War es schon ein milder Schock, Isaacs theologischen Ergüsse zu erfassen und ein harter Schlag in die Tiefen seiner alchemistischen Forschung einzutauchen, so rauben mir seine privaten Notizen nachhaltig die nächtliche Ruhe.

Denn aus den Aufzeichnungen und den Briefen, die er nie geschickt hat, zeichnet sich deutlich das Bild eines wahnsinnigen Geistes ab, der in wachen Momenten nach Hilfe und Nähe suchte, bis sich sein einmaliges Hirn komplett verdunkelte.

Als Beispiel sei nur ein Brief erwähnt, den er mir geschrieben hat, ohne ihn mir zukommen zu lassen. Darin steht geschrieben:

„Ich habe die frühere Stetigkeit meines Verstands auf unabsehbare Zeit verloren. Ich bin mir bewusst, Dir einen Brief geschrieben zu haben, dessen Botschaft im Kern von Hass und Bosheit bestimmt war.

Bitte vernichte dieses Schreiben und vergib‘ einem alten Freund. Keines der Worte war so gemeint, wie ich es im Fieberwahn der Schlaflosigkeit formulierte. Wisse, dass ich zum Zeitpunkt des Verfassens über Monate nie mehr als eine Stunde Schlaf in der Nacht hatte.

Nun aber bin ich wieder wohlauf und wünsche mir, dass Du Deinem alten Freund ein letztes Mal vergibst!“

Zu meinem Glück hat mich weder dieses Entschuldigungsschreiben, noch die darin erwähnte Hassbotschaft erreicht. Aber schon diese Schrift erklärt im Ansatz, warum er sich mehr und mehr abzuschotten begann.

Doch mein Herz gebrochen hat folgende Notiz in seinem Tagebuch:

„Es ist mir in einem wachen Moment klar geworden, dass ich mich von allen Freunden und Bekannten zurück ziehen muss. Denn ich bin durch meine Gesellschaft zu einer Gefahr für alle geworden, die sich mit mir umgeben.

Ich muss mich ein letztes Mal entschuldigen für die Verdüsterung meines Geists und meiner Seele und kann nur hoffen, das mir ein Abschied in aller Stille gewährt wird.“

Das Erschütterndste an diesen Zeilen ist das Datum darunter. Denn schon 12 Jahre vor seinem Ableben hatte er dieses Leben in völliger Isolation gewählt.

Wir können alle nur ahnen, in welche Untiefen des menschlichen Geists in sein einmaliger Verstand geführt hat.

Catherine und ich sind mittlerweile zu dem Schluss gekommen, alle seine Schriften und Werke einer größeren Öffentlichkeit zu verheimlichen.

Denn wüßte die Menschheit von diesen Werken, dann würde sie in Sir Isaac Newton nicht den ersten modernen Naturwissenschaftler erkennen, sondern den letzten der Magiere.

Und das wäre in der gravitas seiner Bedeutung ein Rückschlag für eine ganze Bewegung der Aufklärung, die auf seinen Schultern ruht.

Ich schließe heute meine Arbeit ab und verlasse auf’s Äußerste verwirrt das herrschaftliche Anwesen meines verstorbenen Freunds.

Mögen alle seine Schriften niemals wieder das Tageslicht sehen. Niemals. Niemand soll erfahren, dass er seine außerordentliche Klarheit des Geistes damit bezahlen musste, seine letzten Lebensjahre in einem fieberhaften Rausch bizarrer Ideen zu verbringen.

Unser gemeinsamer Freund Alexander Pope hatte folgende Grabinschrift angeregt:

„Natur und der Natur‘ Gesetz waren in Nacht gehüllt;
Gott sprach: Es werde Newton! Und das All ward lichterfüllt.“

Wie grandios gefehlt in seiner Großspurigkeit!
Wie dunkel das All doch für eben diesen Newton war, den Gott da angeblich schuf.

So dachte es zumindest heute bitter in mir, während ich Newtons Vermächtnis hoffentlich für alle Zeiten hinter großen Türen vor der Welt versperrte.