Letzte Hoffnung


Es gibt große Unterschiede beim Sich-Kennenlernen, je nachdem in welchem Lebensalter man sich zuerst über den Weg läuft.

Je älter man dabei ist, desto mehr gelebtes Leben bringt man schon mit. Und natürlich muss man das mit dem neuen Partner irgendwie teilen.

Das kann wohltuend sein oder aber auch peinlich – meistens aber ist es beides. Man kann auf jeden Fall lernen, wie der andere seinen Weg gegangen ist oder wie man selber zu dem geworden ist, was man nun ist.

So ergeht es auch den beiden Protagonisten in unserem heutigen Hörspiel. In dem es unter anderem um Drinks, Brunnen, Ordnernamen, Affären und um Hoffnung geht. Um die letzte Hoffnung, um ganz genau zu sein.


Download der Sendung hier.
Musik: „Hope“ von Ezdrash / CC BY 3.0


Skript zur Sendung

FA, HW: Schnarchgeräusche
HW: (grummelt)
FA: Hmm?
HW: Äh, kannst Du Deinen Fuß von meinem Bauch nehmen?
FA: Was? Hm? Klar…

HW: Oh, mein Gott!
FA: Was is?
HW: Wo, wo, wo… bin ich?
FA: Was meinste?
HW: Wo bin ich? Was ist das hier für ein Bett?
FA: Jetzt reg‘ Dich ‚mal wieder ab, das ist ein ganz normales Bett!

HW: Aber, aber, aber…
FA: (nachäffend) Was? Was? Was?
HW: Das ist nicht mein Bett!
FA: Nein, aber es ist meines!
HW: Ich habe hier übernachtet?
FA: Ja, hast Du! Und?

HW: Dann haben wir…
FA: …haben wir…?
HW: Dann haben wir…
FA: Ich warte!

HW: Wir’s gemacht?
FA: Ja. Haben wir!
HW: Echt?
FA: Echt!
HW: Nach all der Zeit?
FA: Ja. Wir haben gemeinsam…

HW: Du und ich?
FA: Ja, wir haben gemeinsam übernachtet!
HW: Was? Ach… Und wir… Wir…. wir haben gar nicht…
FA: Na?
HW: Du weißt schon, miteinander geschlafen?
FA: Doch. Das auch.

HW: Oh, mein Gott! Und warum kann ich mich nicht mehr daran erinnern?
FA: Das lag wahrscheinlich an dem White Russian in der Eule um halb drei.

HW: Wie? Ein Drink? Und ich habe voll die Amnesie? War da was drinnen?
FA: Nein. Quatsch! Vielleicht waren’s ja auch die Margaritas vorher im Lehmanns?

HW: Margaritas? Aber ich mag gar keine Margaritas!
FA: Oder die zwei Maß Bier vorher im Biergarten?
HW: Oh, mein Gott! Ich erinnere mich dunkel! Ich muss ja völlig betrunken gewesen sein!

FA: Erinnerst Du Dich noch, wie Du in den Fischerbrunnen gesprungen bist?
HW: In den Fischerbrunnen? Nachts? Aber, aber, meine Klamotten schauen von hier ganz trocken aus!
FA: Na ja, die hattest Du ja auch nicht an!
HW: Ich bin…
FA: Wie Gott Dich schuf!

HW: Mitten in der Stadt?
FA: Das haben die Bullen auch gesagt – wörtlich! Das ist ja lustig!
HW: Nicht wahr? Die Polizei?
FA: Ja, aber die haben Dich dann wieder gehen lassen. Ich konnte sie überzeugen, dass Du bei mir besser ausnüchterst als in einer Zelle!

HW: Was? Äh, danke. Und dann haben wir?
FA: Haben wir!

HW: Oh, Mann! Das tut mir so leid! Ich war so furchtbar aufgeregt! So nervös! Und der Alkohol hat irgendwie geholfen! Am Anfang zumindest. Also, gegen die Nervosität! Aber dann nicht mehr so gut! Das nächste Mal trinke ich nur Kaffee! Das tut mir so leid!
FA: Entspann‘ Dich! Passiert den Besten!
HW: Ich wollte, dass das etwas ganz Besonderes wird und nicht einfach Alkohol-Sex! Den ich dann auch noch vergesse!

FA: Tja, kommt schon vor, dass man ‚mal einen Blackout hat. Für zwei Minuten.

HW: Zwei Minuten? Oh, das auch noch! Hey, es tut mir wirklich leid!
FA: Kein Problem. Du hast nicht so superviel Erfahrung mit Frauen, oder?
HW: Ich? Aber natürlich! Massig! Hey, ich bin 32 Jahre alt, was denkst Du denn?

FA: Ich? Ich denke, Du hast nicht so superviel Erfahrung mit Frauen.
HW: Also, komm! Du hältst mich für einen Sonderling, oder was?
FA: Nein, Quatsch. Kein Urteil! Ich halte Dich für einen besonderen Menschen. Und Du weißt, dass ich Dich lieb‘ hab‘, oder?

HW: Echt jetzt? Trotzdem?
FA: Vielleicht sogar ein bisschen deswegen!
HW: Du hast aber einen komischen Geschmack!

FA: Das höre ich nicht zum ersten Mal. Aber Du kannst mir gegenüber echt die Wahrheit sagen. Das macht man so als Liebespaar! Das muss man sogar!
HW: Hm, verstehe. Klar. Also… Du denkst, wir sind ein Liebespaar?
FA: Na? Wahrheit und so?
HW: Du hast recht!

(Pause)

HW: Du bist die Erste…

FA: (begeistert) Ha! Wußt‘ ich’s doch! Da wird sich die Moni aber so ‚was von in Arsch beißen, wenn sie die fünfzig Mücken rausrücken muss!
HW: Wie? Du hast gewettet, dass ich Jungfrau… Jung… Jungmann bin?

FA: Ich? Was? Nein!
HW: Gib’s zu! Ein Liebespaar muss immer ehrlich zueinander sein! Hast Du gesagt!

FA: Stimmt. Du hast recht. O.k. Ich habe gewettet! Ich geb’s zu! Willst Du die Hälfte? Wobei ich die Kröten eigentlich gerade….
HW: Nein, kein Problem. Na gut. Dann isses ja raus. Peinlicher wird mein Leben ab jetzt ja kaum noch werden!

FA: Und jetzt bist Du ja kein Jungmann mehr! Freu Dich!
HW: Hm. Ich weiß noch nicht so recht… Noch ist mir das eher unangenehm….
FA: Denk Dir nichts! Ist doch wurst, wie alt man beim ersten Mal ist. Oder wieviele man schon hatte! Wichtig ist, dass wir uns irgendwie lieb haben!

HW: Klar. Logisch. Ich… Ich muss Dir da noch ‚was gestehen..
FA: Oh! Kuck‘ einer an! Stille Wasser sind tief! Was denn? Spuck’s aus!

HW: (leise) Also, das war nicht so toll, mit 32 Jahren noch Jungmann sein. Verstehst Du? Weil es ist ja nicht so, dass ich es nicht versucht hätte!
FA: Das ist doch in Ordnung – kein Grund, deshalb so schüchtern zu sein! Da muss man sich nicht schämen! Das musst Du mir nicht gestehen.

HW: Das ist ja auch gar nicht das, was ich gestehen wollte. Ich meine etwas ganz Anderes!
FA: Ach so.
HW: Ich habe alle Fotos und alle Mails und alle WhatsApps von Dir gesammelt in einem Ordner auf meinem Rechner.

FA: (gespielt) Oh, mein Gott! Wo bleibt denn da die Datensicherheit!
HW: Sehr witzig! Kannst Du ein bisschen leiser schlechte Witze machen? Ich hab‘ so einen Schädel!

FA: Sorry.
HW: Weißt Du, wie der Ordner heißt?
FA: Nein.
HW: Last hope.
FA: Was? Nicht „Sexy Sadie“ oder „Flotte Lotte“? Nein, jetzt hab‘ ich’s! „To-Fick-List“!

HW: Du bist so doof! Das ist ernst gemeint!
FA: Ah! Jetzt hab‘ ich’s! „Last Hope“ wie der Star-Wars-Film. Der ja eigentlich der erste war, aber dann doch der vierte!

HW: (laut) Nein!
FA: Doch. Bin ich mir ziemlich sicher!
HW: DAS meine ich nicht! Ich bin nicht Star-Wars-Fan!
FA: Dachte ich mir. Schaust eher wie ein Trekkie aus!

HW: Das hat nichts mit Science-Fiction oder Filmen zu tun!
FA: Sondern?
HW: (leise) Du warst meine letzte Hoffnung.

FA: Was soll das denn bedeuten?
HW: Wenn’s mit uns nichts werden würde, dann hätte ich den Scheiß ganz gelassen!
FA: Oh.

(Pause)

FA: (betroffen) Echt?
HW: Echt.
FA: (betont locker) Hm. Na ja… Na, dann hast Du ja echt Schwein gehabt!

HW: Ja. Glaub‘ schon, oder?
FA: Aber sicher!
HW: Und bei Dir?
FA: Wie? Und bei mir?
HW: Na, wegen gestern?
FA: Wegen gestern? Na, ich hab‘ eigentlich nichts getrunken.

HW: DAS meine ich doch nicht!
FA: Sondern, was meinst Du?
HW: Der wievielte bin ich?

FA: Hoppla! Solche Fragen schon vor dem ersten Kaffee! Du gehst aber ran!
HW: Komm‘ schon! Ich hab’s Dir auch gesagt! Und so peinlich wie bei mir wird’s ja sicher nicht.
FA: Na ja, weißt Du… Ich bin ja auch nicht jünger als Du…
HW: Was hat das damit zu tun?

FA: Da waren schon wleche. Aber auf eine gewisse Art und Weise bist Du der Erste!
HW: Ha. Prima. Na, das hatte ich mir ja schon gedacht. Also, sag‘, wieviele waren es denn?
FA: Wieviele? Die ich geliebt habe? Das ist… also… na ja. Drei. Eigentlich drei.

HW: Drei? Na, das ist ja nicht schlimm. Ich dachte schon…
FA: Drei, die ich geliebt habe.
HW: Geliebt wie in Romeo und Julia, oder geliebt wie in Sex haben…

FA: Na gut. Ich sehe schon. Wir müssen wohl „das“ Gespräch führen…
HW: Ja. Ich glaube schon. Wir müssen „das“ Gespräch führen. Wer war der Erste?

FA: Das war ein junger, sportlicher Mann. Schnauzbart. Mit einer Brille. Ich war gerade 18 geworden. Und er war 28.

HW: Oh. Dann hatte er so Erfahrungen…
FA: Ja. Klar. Das kann man wohl sagen. Der war sogar verheiratet!
HW: Oha! Das war nicht einfach, oder?
FA: Nein. Ich war sehr verliebt, aber er wollte nichts weiter von mir wissen. Ich war nur so ein Abenteuer für ihn…

HW: Verstehe.
FA: Problematisch ist das geworden, als wir in der Schule einen neuen Bio-Lehrer bekommen haben. Einen Referendar.
HW: Wieso?
FA: Na, drei Mal darfste raten, WER der neue Referendar war!

HW: Wer? Ach, so… Heilige Scheiße!
FA: Ja. War ein Riesenaufstand. Weil ich’s einer Freundin erzählt habe. Und die hat’s einer Freundin erzählt. Und die konnte die Klappe nicht halten und hat’s ihrer Mutter erzählt, weil – „meine Mama ist meine beste Freundin“ – und diese doofe Mama hat es den anderen Eltern erzählt und die haben dann einen Aufstand gemacht und schon war der neue Bio-Lehrer weg.
HW: Denn Du aber immer noch geliebt hast…
FA: Heiß und innig.

HW: Das ist ja blöd. Auch kein guter Anfang.
FA: Ein Scheiß-Anfang, kann ich Dir sagen. Im Club konnte ich ja auch nicht riechen, dass der so alt ist und verheiratet und Lehrer ist, oder?
HW: Klar. Wenn Dich ein Schnauzbart nicht abschreckt, was dann?

FA: Ach, halt die Klappe!
HW: Sorry. Und wer war die Nummer zwei?
FA: Das war eine aus meinem Studium.
HW: Eine?
FA: Eine! Hast Du damit ein Problem?

HW: Ich? Nein! Kein bisschen!
FA: Wir waren jung und voller kreativer Power! Wir haben gemeinsam Design studiert und wollten ganz groß hinaus! Wir hatten Ideen für eine ganze Generation von Designern! Und, der Sex war einfach toll. Der Beste!

HW: Mehr als zwei Minuten?
FA: Na klar. Mehr als zwei Minuten!
HW: Hey, es tut mir so leid…
FA: Passt schon! Was nicht ist, kann ja noch werden!
HW: Und? Was ist dann passiert?

FA: Na ja, eigentlich lief alles ganz toll! Vormittags auspennen, nachmittags Uni, nachts in Clubs und Bars diskutiert. Je popeliger das Pub war, desto lieber ist Angie da hin. Wir haben in den schlimmsten Kaschemmen stundenlang über Kunst gestritten, das war so intensiv, das kannst Du Dir nicht vorstellen!
HW: Aber die Beziehung hat auch nicht gehalten?

FA: Nein. Irgendwann wurde der Sex weniger, aber das Streiten mehr. Und statt, dass wir zusammen gezogen sind, wie eigentlich geplant, na, stattdessen habe ich Nummer drei kennengelernt.
HW: Die aber auch nicht mehr da ist?

FA: (traurig) Er. Nein, er ist auch nicht mehr da.
HW: Das sagst Du aber jetzt besonders traurig.

FA: Echt? Na ja, er, also der Typ, war eigentlich am Schluß ein Riesenarsch, das kann ich Dir sagen. Aber am Anfang war er mein Super-Mann. Hatte ein kleines Büro und machte da die tollsten Bücher, die Du Dir vorstellen kannst! War sein eigener Mini-Verlag. Mit richtig geilen Kunstbüchern!
HW: Das hat Dir gefallen, oder? Sind das die Riesendinger da im Regal?

FA: (begeistert) Ja, genau! Das ganz Große ist über Wolkenkratzer! Das ist fast zwei Meter hoch! Cool, oder? Da kannst Du, wenn Du nahe hingehst, auf dem Foto sehen, was die Leute hinter dem Fenster so machen!
HW: Klingt ziemlich cool! Habe ich nie irgendwo im Buchhandel gesehen!

FA: Na ja, wir haben’s nicht wirklich geschafft, einen Vertrieb aufzubauen. Das Wolkenkratzerbuch war zu groß für den Versand. Und das Buch über die Zeche nebenan, die zugemacht hat, das war zu schwer. Da hatten wir einen Deckel aus Stein, echt von der Zeche, waren 12 Kilo für ein Buch…
HW: Dann ging’s dem Verlag nicht gut…

FA: Nein. Nicht wirklich. Aber wir haben gekämpft! Den ganzen Tag waren wir zusammen! Wir wollten sogar zusammenziehen, aber dann lief alles schief!
HW: Wegen der Kohle?
FA: Nein, gar nicht. Oder doch, auch. Aber eigentlich…Also, ich… ich wurde schwanger…
HW: Du hast ein Kind?

FA: (leise) Ja. Ich hab‘ ein Kind bekommen.
HW: Das hast Du gar nicht erzählt!
FA: Na, mach‘ ich doch gerade!
HW: Und wie alt ist das?
FA: Das müsste jetzt schon elf sein.

HW: Wie? Das weißt Du gar nicht? Aber Du bist doch seine Mami! Du warst wahrscheinlich bei seiner Geburt dabei, oder?
FA: (still) Ja. Du Depp. Bei der Geburt schon. Aber ich bin nicht seine Mami.

(Pause)

HW: Oh! Verstehe! Du hast es…
FA: …zur Adoption freigegeben.
HW: Aber der Typ war dann weg.
FA: Genau. Der war weg. Vorher schon. Der wollte das Kind von Anfang an nicht.

HW: Oh Mann. Schöne Scheiße!
FA: Findest Du mich jetzt blöd?
HW: Was? Nein? Wieso denn! Ich finde Dich genauso toll wie vorher! Sogar ein bisschen toller!
FA: Ich finde Dich auch immer noch toll…

HW: Irgendwie fühle ich mich jetzt als ehemaliger Jungmann gar nicht mehr so…
FA: Warte! Da ist noch ‚was!
HW: Oh. Was denn?
FA: Na eigentlich sind da noch zwei Sachen, die ich Dir sagen muss. Weil wir ja jetzt ehrlich sind! Das sind wir, oder? Versprochen!
HW: Versprochen! Ich wünschte echt, ich könnte Dir mehr erzählen, aber vor Dir habe ich ja noch nie…

FA: (heftig) DAS ist genau das erst, was ich erzählen muss!
HW: O.k. Dann ‚mal los!
FA: Wir hatten gar keinen Sex. Du warst viel zu blau.
HW: Was? Echt? Oh. Jetzt… jetzt…. hey, ich habe keinen Schimmer, ob ich mich freuen soll oder ärgern!

FA: Ich habe Dich angelogen, damit Du bei mir bleibst.
HW: Aber ich wollte doch gar nicht gehen. Das… das wäre gar nicht nötig gewesen!

FA: (schnell) Und ich hatte über vierzig verschiedene Sex-Partner in meinem Leben.
HW: Äh. Oh… Was? Äh… Wow! Das war nicht Liebe…
FA: …nein, Liebe war das nicht. Das war meistens nur Sex. Aber manchmal hätte es Liebe werden können.

HW: Was dann aber nie passiert ist.
FA: Nein, das ist nie passiert. Vor vier Jahren habe ich dann aufgehört, überhaupt noch Männer zu sehen.
HW: Oh. Aber… Und Frauen?
FA: Auch nicht mehr.

HW: Ok. NA gut. Damit kann ich auch leben, glaube ich…
FA: Und das dritte Geheimnis. Sind doch drei. Aber das ist dann das Letzte!
HW: Gut. Gut so. So langsam könnte ich wirklich einen Kaffee brauchen!
FA: Das dritte Geheimnis ist: Du bist auch meine letzte Hoffnung!

(Pause)

HW: Weißt Du ‚was?
FA: Nein.
HW: Das klingt ja echt scheiße. Letzte Hoffnung und so. Klingt so verzweifelt und runtergekommen.
FA: So hieß hier um’s Eck einmal eine Bar. War ein richtiges Loch!

HW: Aber ich finde das eigentlich toll!
FA: Letzte Hoffnung findest Du toll?

HW: Hey, immerhin Hoffnung, oder? Kann gut sein, dass das mit uns auch nicht klappt, aber – wir können’s ja versuchen! Also, mir ist letzte Hoffnung völlig genug! Ich finde das supertoll! Was Besseres als letzte Hoffnung kann es gar nicht geben!
FA: Meinst Du?

HW: Na klar! Kuck‘ Dich an! Hoffnung eins, zwei und drei waren ja wohl nichts.
FA: Nein. Die waren leider nix…
HW: Hey, ich bin tausend Mal lieber die letzte Hoffnung als Hoffnung Nummer vier!
FA: Stimmt! Du bist süß!

HW: Und Du bist toll. Nebenbei bemerkt, das mit dem Kaffee wäre auch toll. Meine Birne fühlt sich schwerer an als euer Buch über die Zeche…
FA: Nebenbei bemerkt, weißt Du, was das bedeutet, was ich Dir gerade erzählt habe?

HW: Nein. Was denn?
FA: Das Du gerade Deine letzten Minuten als Jungmann erlebst!
HW: Oh! Ist das so? (nervös) Stimmt! Also wahrscheinlich. Oder vielleicht… Kann ich ja schließlich nicht alleine bestimmen, Du verstehst, was ich meine…
FA: (verrucht) Der Countdown läuft…
HW: Vielleicht doch zuerst einen Kaffee? Hm?