Haydns Schädeltrauma



Der Herbst kommt wieder! Draußen nieselt es, ein kalter Wind dringt durch jede Kleidung. Man kommt verfroren nach Hause. Da steht, wie immer, der Gatte, drückt einem einen Schädel in die Hand und fordert: „Versteck‘ den zwischen Deinen Beinen!“

Ja. Ihr kennt das sicher auch. Jedes Jahr das Gleiche. Kaum liegt man dann mit dem Kopf eines Unbekannten im Bett, stürmt auch schon die Polizei die Wohnung! So ist er, der Herbst.

Klar, dass der Gatte danach Rede und Antwort stehen muss. Denn eine Frage stellt sich ja schon: Wessen Kopf verstecke ich den gerade, zum Teufel?

Und – so nebenbei  – habe ich schon erwähnt, dass die Geschichte mit Joseph Haydn zu tun hat. Nicht?


Download der Sendung hier.
Musiktitel: Joseph Haydn – Sailor’s Song


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Skript zur Sendung

FA: Herr Karl Rosenbaum, Sie schulden mir eine Erklärung!
HW: Pst! Sei still, Weib! Die Kieberer sind noch nicht weg!
FA: Wer, bitteschön?

HW: Na, die Gendarmen halt! Jetzt gib‘ a Ruh! Gleich sind sie weg!
FA: Verschon‘ er mich mit seinem grässlichen Wienerisch! Kieberer! Pah!
HW: Jetzt ist der Letzte hinter dem Beisl vorbei!
FA: Hinter dem was?
HW: Dem Wirtshaus, dem schäbigen.

FA: Können wir uns jetzt unterhalten wie zwei normale Menschen?
HW: Natürlich! Großartige Nummer, Therese! Danke!
FA: Unglaublich, was Du mir zumutest, Du Schuft!

HW: Wie Du den Kieberern das Alte Testament um die Ohren gehauen hast! Ich musst beinahe laut loslachen! Unglaublich! Du bist die Größte!
FA: Kommt er nach Hause, steckt mir seinen hässlichen Kopf zwischen die Beine, wirft mich ins Bett und zischt mir „Psst!“ zu – wer bist Du denn, Karl Rosenbaum! Ein Schuft? Ein Gauner?

HW: Das musste ich machen, mein Schatz! Wenn die den Kopf gefunden hätten, dann hätten die den mitgenommen und mich verhaftet! Dann hättest Du mich im Gefängnis besuchen dürfen, mein Striezel!
FA: Jetzt befleißige Dich eines sauberen Hochdeutschs, Du Krimineller!
HW: Ah, wos! Du bist doch selber genauso in Wien geboren wie ich. Du hast doch die schlimmere Goschn wie ich! Also, hab‘ Dich nicht so!

FA: Jetzt ist es aber genug! Es reicht! Ich bin eine respektable Künstlerin! Ich habe bei Salieri persönlich den Gesang studiert! Ich habe als erste Sopranistin die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte im Kärntnertortheater gesungen und bisher hat diesen Triumph noch niemand wiederholen können! Ich habe einen Ruf zu verlieren! Während mein werter Gatte sich zur Ruhe gesetzt hat und fragwürdigen Sekten folgt und des Nachtens in unsere Gemächer eilt, mir einen Totenkopf zwischen die Beine steckt und mich anstiftet, die Polizei zu belügen! Du schuldest mir eine Erklärung! Nicht ich Dir, mein Lieber!
HW: Na gut. Wenn man’s so darstellt.

FA: Wie denn sonst?
HW: Gut, gut, beruhige Dich! Ganz ruhig! Du hast mir mit Deiner Opernnummer den Hals gerettet! Und der Erforschung des menschlichen Geistes einen unschätzbaren Dienst erwiesen! Gall wird es Dir danken…

FA: Gall?
HW: …und der Joseph auch!
FA: Welcher Joseph?
HW: Ich glaub’s ja immer noch nicht! Was hast Du denen da zitiert?

FA: (theatralisch) „Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir, denn es geht mir nach der Frauen Weise!“
HW: Großartig! Wo hast Du das nur her?

FA: Das ist aus der Bibel, Du Hohlkopf! Das sagte Rahel als Laban seinen gestohlenen Hausgott…
HW: Verschone mich mit der Bibel!

FA: Du hattest gefragt! Aber, lenk‘ nicht ab! Warum liege ich hier im Bett und musste Deinen komischen Totenschädel verstecken?
HW: Weil das der Schädel des größten Musikers aller Zeiten ist!

FA: Was? Das ist Mozarts Schädel? Wie hast Du denn sein Grab gefunden?
HW: Nein, nicht Mozart!
FA: Beethoven ist tot? Aber der ist doch noch nicht einmal vierzig!
HW: Nein, nicht Beethoven! Das da, zwischen Deinen Beinen, ist der Kopf von Joseph!

FA: Wie bitte? Igitt! Aber das ist ja obszön! Wer trennt denn bitteschön seinem Freund den Kopf ab!
HW: Haydns Kopf gehört nicht ihm alleine, mein Schatz! Er hat seinen Schädel sozusagen der Wissenschaft übereignet! Damit wir weiter auf unserem strahlenden Weg…

FA: Joseph wollte, dass Du ihm den Kopf abtrennst?
HW: Na ja, so weit würde ich nicht gehen…
FA: Wie kommst Du dann an seinen Kopf, bitteschön?
HW: Das ist schwierig zu erklären…

FA: Dann fang‘ halt von vorne an, Du Leichenschänder! Und nimm endlich den Kopf da weg – da wird einem ja schlecht! Ich glaube, ich kann nie mehr in diesem Bett schlafen! Das Du mir so etwas zumuten musst!
HW: Beruhige Dich, mein Liebling, ich kann Dir das alles erklären!

FA: Na, dann fang doch endlich an!
HW: Gut. Also. Du weißt ja, kurz nach unserer Hochzeit begann Joseph ja krank zu werden.
FA: Mein Gott! Bin ich daran auch noch schuld?
HW: Nein, wieso das denn? Habe ich das behauptet?

FA: Ich kenne doch die Erzählung! Ich war Stallrechnungsführer und erster Sekretär beim Esterhazy, aber dann musste ich in Ruhestand, weil ich DICH geheiratet habe!
HW: Nein, Schatz, darum geht’s doch gar nicht!
FA: Als ob Du gerne gearbeitet hättest!

HW: Was? Wie kommst Du denn darauf, dass…
FA: Du warst doch heilfroh, endlich Privatier zu sein!
HW: Liebling, meine Anstellung beim Esterhazy hat nichts mit dem Schädel zu tun! Jetzt lass‘ mich doch einfach ausreden!
FA: Gut. Ich höre!

HW: Also. Der Josef wurde ja krank. Und immer schwächer.
FA: Ja, er hat sehr gelitten, das stimmt.
HW: Verzweifelt war er. Briefe konnte er nicht mehr schreiben, keinen Ton mehr spielen auf dem Klavier…
FA: Ein armer alter Mann war er geworden in kurzer Zeit…

HW: Na, und dann ist er endlich gestorben!
FA: Also Karl! Wie pietätlos!
HW: Na, für ihn war das eine Erlösung! Und in seinem Testament hat er sich ein richtig schönes Begräbnis gewünscht!
FA: Hat er das?

HW: Hat er. Ich habe es selber gelesen. Aber als er starb, war ja der Franzose schon da und hatte Wien besetzt.
FA: Stimmt! Das war ein lausiges Begräbnis!

HW: Genau. Wir mussten den größten Musiker aller Zeiten…
FA: …Karl, jetzt übertreibst Du aber! Ich mochte seine Musik nicht besonders. Etwas altbacken. Und die „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ passen überhaupt nicht in meine Koloratur!

HW: Na, wir mussten den guten Joseph am Hundsturmer Friedhof verscharren. Ganze 12 Leut‘ waren außer uns gekommen. Es war eine Schande!
FA: Ich erinnere mich. Es war sehr traurig! Ich musste viel weinen…

HW: In meiner Erinnerung waren wir beide nicht besonders nüchtern, mein Herz, aber das tut nichts zur Sache.
FA: War das so?
HW: Auf jeden Fall war das die Gelegenheit für mich! Ich sprach den Nikolaus Peter an…
FA: Wer ist das denn?

HW: Das ist der Totengräber! Ich versprach ihm ein reiches Salär, wenn er mir die Möglichkeit gäbe, den guten Joseph wieder zu exhumieren…
FA: Ihr habt den Haydn wieder ausgegraben?

HW: Ja, zusammen mit einem dritten Mann, dessen Name mit entfallen ist, haben wir kaum eine Woche später den Sarg wieder ausgegraben und geöffnet. Und dann habe ich mir den Kopf genommen!
FA: Aber war der nicht noch am Leib befestigt?
HW: Durchaus, aber wir hatten ja einen Spaten…

FA: Pfui Teufel! Erspare mir weitere Details! Das ist ja haarsträubend!
HW: Mir hat das auch nicht gefallen. Aber für die Wissenschaft muss man Opfer bringen…
FA: Aber, Moment mal? Eine Woche später? Da war das doch noch kein Skelett, oder?

HW: Oh, nein! Das war wirklich ekelhaft! Ich musste den grünen, stinkenden Kopf während der Fahrt im Fiaker die ganze Zeit betrachten. Der Gestank! Das kannst Du Dir nicht vorstellen! Ich konnte nicht an mich halten…
FA: Hör auf! Mein Gott! Das ist ja so ekelhaft! Ich glaube, wir müssen dieses Bett verbrennen! Igitt! Vielleicht habe ich mich jetzt angesteckt?

HW: Ach was! Na, dann waren wir im allgemeinen Spital und die haben den Schädel sogleich securiert…
FA: Secu… was?
HW: Na, das Fleisch vom Knochen…
FA: Halt! Kein weiteres Wort!

HW: Na, und seitdem steht also der Schädel vom Joseph bei uns in der Vitrine!
FA: Das in der Vitrine ist der Schädel unseres Freunds Joseph Haydn! Bist Du denn von allen guten Geistern verlassen?
HW: Aber, Liebling, Du weißt ja nicht, was für ein Triumph für die Wissenschaft das ist!
FA: Triumph für die Wissenschaft? Das Du den Schädel Deines Freunds überall mit Tinte angemalt hast? Was bedeuten denn die ganzen Zeichen? Was hast Du denn da hingeschrieben…
HW: Oh, mein Gott, jetzt hast Du alles verwischt! Jetzt kann man das kaum noch lesen! Gib sofort her!

FA: Halt! Finger weg! Nichts da! Du erzählst mir erst Deine Geschichte!
HW: Aber das war doch die Geschichte!
FA: Das war sie nicht! Der Schädel steht schon seit 10 Jahren in Deinem Arbeitszimmer, aber die Gendarmen sind erst heute gekommen!

HW: Ach so. Du hast recht. Also, die ganze Sache wäre ja niemandem aufgefallen, wenn nicht der Friedrich von Cambridge gekommen wäre…
FA: Ich erinnere mich. Zum Empfang waren wir auch geladen…
HW: Und der ist ja ein glühender Verehrer vom Haydn. Und dann sagt der also als Trinkspruch: „Wie glücklich ist der Mann, der diesen Haydn im Leben besessen hat und noch im Besitze seiner irdischen Reste ist!“ Und meint natürlich den Esterhazy.

FA: …der den Haydn natürlich schon längst vergessen hatte…
HW: Genau! Und ich sehe schon in seinem Blick, dass da etwas anfängt zu arbeiten. Sagt er zu mir: Wir sollten den Haydn in Eisenstadt begraben, wo er hingehört. Ein richtig pompöses Begräbnis! Wo jeder sieht, dass die Esterhazys die wichtigsten Mäzene der Tonkunst sind!
FA: Ich sehe das Problem…

HW: Das wäre noch nicht das Problem. Sondern der Popanz musste dann aus der Exhumierung auch noch eine Zeremonie machen! Hunderte geladene Gäste, der Erzbischof, Riesenstaat. Holen die Totengräber den Sarg hoch und öffnen ihn, damit der Kleriker seinen Hokuspokus machen kann…
FA: Ich erinnere mich! Da waren wir auch geladen! Das war eine Blamage!
HW: Öffnen die den Sarg. Und da ist der Körper vom Haydn, und eine teure Perücke, aber kein Kopf.

FA: Weil der ja hier in der Vitrine steht!
HW: Wie der Esterhazy geschaut hat!
FA: Ach, darum sind Dir die Tränen runtergelaufen!
HW: Na klar! Ich konnte mir das Lachen nicht verbeissen!

FA: Das ist alles sehr, sehr krank und morbid, mein lieber Karl! Wirklich! Sehr krank! Und jetzt hat der Büttel wohl rausgefunden, dass Du den Schädel hast.
HW: Kein Problem! Ich bekenne meine Schulden einem Popen und bin sehr reumütig und dann gebe ich denen irgendeinen Schädel. Ich hab‘ ja genug! Das merkt keiner!

FA: Im Ernst? Bist Du Dir da sicher?
HW: Keiner merkt das! Die haben ja alle keine Ahnung von Phrenologie! Für die ist ein Schädel wie der andere!
FA: Aber das sind sie nicht?
HW: Nein! Natürlich nicht! Der Schädel sagt alles über einen Menschen! Du weißt doch, dass ich micht mit den Lehren von Franz Joseph Gall beschäftige…

FA: Gall? Gall? Kommt mir bekannt vor…
HW: Ja, da habe ich doch einmal auf eine seiner Privatvorlesungen mitgenommen!
FA: Privatvorlesungen… Gall… War das dieser komische kleine Sektenführer?

HW: Was? Nein! Das ist einer der brillantesten Köpfe der Wissenschaft! Der hat nachgewiesen, dass unsere Fähigkeiten und Talente im Hirn verteilt sind. Da gibt es ein Zentrum für das Schreiben, eines für das Hören…
FA: Und ein „Tonzentrum“? Auf jeden Fall hast Du das, glaube ich, auf Josephs Kopf gemalt!
HW: Genau! Ich konnte mit meinen Messungen nachweisen, dass es ein Zentrum für die Musikalität gibt! Denn da, wo ein Mensch sein Gehirn am meisten benutzt, da hinterlässt das feine, messbare Spuren am Schädel!

FA: So ein Unsinn!
HW: Nein, das ist kein Unsinn! Dieser Schädel, dass könnte jeder Craniometer…
FA: Wer?
HW: Jeder, der von der Wissenschaft der Phrenologie eine Ahnung hat, könnte nachweisen, dass dieser Schädel dem größten musikalischen Genie…
FA: Jetzt übertreibe nicht wieder so!

HW: Aber, verstehst Du nicht! Dieser Schädel, den Du da in der Hand hast, ist praktisch ein Beweis für die Theorien von Gall!
FA: Ich erinnere mich wieder! Das war doch in diesem verdunkelten Raum! Wo nur wenige Kerzen brannten. Und in der Mitte war ein Altar aufgebaut! Und dann schlug jemand eine kleine Handtrommel! Und dann kam dieser Gall in den Raum. Mit einem Kapuzenmantel!
HW: Genau! Du erinnerst Dich!

FA: Aber Karl! Das ist doch keine Wissenschaft! Das ist ein Mysterienkult! Eine Sekte!
HW: Ach, Unsinn! Was weißt denn Du? Du bist doch nur eine Frau!
FA: Ja, Deine Frau bin ich! Und ich erkenne Humbug, wenn ich ihn sehe! Was meinst Du, warum dieser Gall von Deutschland nach Österreich geflohen ist? Weil er ein toller Wissenschaftler ist?
HW: Weil die Piefkes ein Genie nicht erkennen, wenn man es sieht?

FA: Ah ja! Und warum hat der Kaiser ihn höchstpersönlich aus Wien heraus expeditiert?
HW: Na ja, das ist, weil die moderne Wissenschaft immer Widerspruch erregt!
FA: Du depperter Koffer! Jetzt‘ pflanz mi ned!
HW: Therese, Deine Sprache!

FA: Weil das keine Wissenschaft ist, sondern eine Sekte! Das war doch keine wissenschaftliche Veranstaltung, was wir da besucht haben, das war eine Seancé! Kostet es etwas, in der Universität eine Vorlesung zu hören?
HW: Nein…
FA: Und kosten die „Privatvorlesungen“ von Deinem Gall zufällig ein halbes Vermögen?
HW: Ja…

FA: So. Das reicht mir! Für mich ist der Fall abgeschlossen! Du lässt in Zukunft die Finger von der Phrenologie, oder wie das heißt! Ich habe nämlich keine Lust, Dich im Gefängnis zu besuchen! Wenn Du ins Zuchthaus gehst, dann bin ich weg, mein Lieber! Da nehme ich alles mit hier, was nicht niet- und nagelfest ist und gehe wieder zu meinen Eltern! Da kannst Du Dir dann berichten lassen im Zuchthaus, wie Deine schönen Gartenanlagen sich in einen Urwald verwandeln!

HA: Aber, Resi, das würdest Du doch nicht tun…
FA: Genau das würde ich tun! Zwingt dieser Möchtegern-Wissenschaftler von einem Mann einen doch glatt, die Staatsgewalt hinter’s Licht zu führen! Und das mir!

HW: Aber…
FA: Von wegen: Nur eine Frau! Dir werde ich’s zeigen! Wie kann man denn so entmenschlicht sein, dass man denkt, es ist sittlich zu verantworten, seinen Freund zu köpfen und sich dessen Schädel ins Arbeitszimmer zu stellen…

HW: Ich fand‘ das in der Vitrine sehr pietät- und würdevoll!
FA: Na, wenn das so würdevoll ist, warum stellst Du dann nicht den ganzen Haydn in dein Büro? Und die anderen verstorbenen Freunde auch noch! Kannst sie ja alle vorher securieren lassen!

HW: Aber, Resi…
FA: Wenn das so normal ist, warum muss dann der feine Herr Rosenbaum in den Fiaker speiben?
HW: Eine kleine Unpässlichkeit…
FA: Weil es normal ist, die Toten in Ruhe zu lassen! Du Nekrophiler! Weißt Du, dass es eine Todsünde ist, die Du da begangen hast an Deinem Freund?
HW: Ich weiß nicht… Meinst Du?

FA: Du wirst morgen schon diesen Schädel dem Esterhazy persönlich in die Hand drücken, damit der Haydn seine Ruhe findet!
HW: Aber…

FA: Keine Widerrede! Und jetzt kümmere Dich darum, dass mir die Magd irgendwo ein Bett aufschlägt! In diesem Bett kannst Du heute alleine mit dem Schädel Deines Freunds übernachten!

HW: Resi, nun hör‘ mir doch einmal…
FA: Nichts da! Versprichst Du mir das mit dem Schädel vom Josef?
HW: Wenn es Dir so wichtig ist…
FA: Verspreche es! Hoch und heilig!
HW: Ich verspreche es!

FA: Bei allem, was Dir heilig ist!
HW: Bei allem, was mir heilig ist…

FA: Ja, was ist Dir denn eigentlich heilig?
HW: Na ja… Eigentlich nichts… Du natürlich…
FA: Ach ja! Und jetzt wieder charmant daherkommen!
HW: „Mein Herr, zürne nicht, denn ich kann nicht aufstehen vor dir!“
FA: Blödmann!