Ginger & Fred



Jeder Mensch hat seine heimlichen Idole. Und für viele Menschen gehören Ginger Rogers und Fred Astaire dazu. Einfach, weil man kaum eleganter und dabei auch noch lässiger sein kann wie diese beiden.

Leider waren beide dafür bekannt, nur ausgesprochen ungern Interviews zu geben. Und über ihre gemeinsame Karriere sprachen sie sogar besonders ungern. Das Verhältnis war von stillem Respekt bestimmt.

Darum haben wir heute einfach aus allen möglichen Quellen ein Meta-Interview der beiden gebastelt. Sozusagen den Text zwischen den Zeilen laut ausgesprochen. Als unsere Hommage. Meint der Herr Wunderlich…


Download der Sendung hier.
Musiktitel: „Cheek to Cheek“ by Red Norvo Trio / Public Domain Mark 1.0



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Skript zur Sendung

HW: Na, klar waren das gute Filme, das will ich wirklich nicht abstreiten. Aber das waren doch nicht die wichtigsten oder besten Filme, die ich gemacht habe! Ich verstehe nicht, warum mein ganzes Schaffen immer wieder auf diese neun Filme reduziert wird!

Wissen Sie, ich wollte nie Teil eines Paares sein. Nicht Teil eines Teams. Niemals! Ich bin ich und manchmal habe ich mit dieser Frau getanzt und manchmal mit jener. Und die Zuschauer können sich überlegen, ob sie wegen mir oder eben meiner Partnerin eine Kinokarte kaufen oder nicht.

Aber keiner wäre doch ins Kino gegangen wegen eines Teams! Das interessiert doch niemanden, oder? So ein Film ist an und für sich eine Teamarbeit, aber bleibt irgendwer beim Nachspann (Abspann) sitzen, bloß, weil er unbedingt wissen will wer der Assistent des Dolly Grip war?

Nein, ich glaube, Menschen entscheiden sich entweder wegen mir oder wegen meiner Partnerin, nicht, weil wir ein Paar sind. Das gibt’s im Kino nicht.

Wie bitte? Olli und Stan? Ja, schon. Hm. Stimmt. Aber das sind zwei Männer, oder? Und das ist eine Ausnahme, oder? Abbot und Costello, ok. Pat und Patachon – ok. Ich gebe zu, es gibt Filme, die schaut man sich an wegen eines Paares auf der Leinwand.

Aber doch keine romantischen Filme! Das hat doch keinen Wert für das Marketing! „Werden Sie Zeuge, wie sich Astaire und Rogers SCHON wieder verlieben!“ Das klingt doch sehr blass, oder?

Nicht? Meinen Sie? Hm. Sie machen mich nachdenklich…

FA: Das hat er gesagt? Wirklich? Das ist schon erstaunlich, wie weltfremd er manchmal ist. Aber das müssen Sie ihm verzeihen – eigentlich lebt er ja schon seit ganzes Leben im Show Business. Er kennt sich recht gut hinter der Kamera aus, aber wahrscheinlich würde er sich in einem Kino verlaufen.

Seine Karriere fing an, da war er nicht älter als vier. Oder viereinhalb. Schon damals trat er als Tänzer auf, mit seiner Schwester. Das war seine erste Partnerin. Und schon damals kamen die Leute wahrscheinlich genau, um diese beiden zu sehen. Als Paar.

Adele hieß sie, glaube ich. Und sie war ein Jahr älter als Fred. Den Broadway erobert haben sie, da waren sie noch halbe Kinder. Mit „Top Hat“ übrigens. Das war wohl 1917. Da gab es noch nicht einmal Tonfilm! Und ich saß noch in Texas und hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, das ich einmal als Tänzerin berühmt werden würde! Ich!

Aber ich glaube, Fred hat unrecht. Die Menschen kamen damals, in den Dreißigern nicht wegen Fred Astaire ins Kino und auch nicht wegen Ginger Rogers, sondern wegen Ginger & Fred.

Oh, nein. Ich weiß! Aber das IST die richtige Reihenfolge, Ginger und Fred ist die richtige Reihenfolge. Nicht, weil ich der Boss gewesen wäre, sondern, weil das doch eine Sache der Höflichkeit ist, die Frau zuerst zu nennen, oder?

Denn natürlich wollten die Menschen damals den einen, den ersten Ginger & Fred-Film noch einmal zum ersten Mal sehen. Das ist überhaupt der Grund, warum man ins Kino geht, oder?

Aber das konnten und wollten wir halt auf Dauer auch nicht anbieten. Ich wollte ganz sicher nicht Teil eines Duos sein und Fred auch nicht!

HW: Das hat sie gesagt? Nun. Na ja. Vielleicht haben sie recht. Aber auf jeden Fall wollte ich das nicht, so viel kann auf jeden Fall gesagt werden, oder? Ich wollte nicht Teil eines Duos sein. Und die Wahrheit ist, die Filme mit Ginger waren nicht einmal meine erfolgreichsten. Wußten Sie das?

Nein, das Traumpaar auf der Leinwand war, für die Studiobosse zumindest, das Traumpaar in Sachen Umsatz war wohl Astaire & Hayworth. Zwar habe ich mit Rita nur zwei Filme gemacht, aber die haben an der Kasse wirklich sehr gut funktioniert.

Und, man kann sagen, was man will, Rita Hayworth konnte auch wirklich gut tanzen. Die war das Kind von Tänzern. Überhaupt, wenn ich so nachdenke, dann konnten eigentlich die meisten meiner Partnerinnen gut tanzen.

Rita auf jeden Fall, die hieß ja eigentlich Margarita Carmen Cansino – wußten Sie, dass der Cocktail „Margarita“ nach ihr benannt ist? Nicht?

Also, Rita konnte gut tanzen und da war natürlich Cyd Charisse. Das war wahrscheinlich nach Adele die beste Tänzerin, mit der ich zusammen gearbeitet habe. Oder, um genauer zu sein, das war überhaupt in erster Linie eine Tänzerin und erst dann Schauspielerin.

Darum, wegen Cyd, wurde auch „Singin‘ in the Rain“ zu dem, was es dann war. Ein Riesenerfolg und mein zweitliebster Film von Gene. Auch, wenn das eher Ballett war…

Das war bei Ginger ja völlig anders. Die war eine Schauspielerin. Durch und durch. Und eigentlich überhaupt keine Tänzerin. Die kam ans Set bei RKO und wusste nicht einmal, was das ist „Tanzen“.

Aber, wenn ich so darüber nachdenken, dann war vielleicht doch Eleanor Powell die beste Tänzerin, mit der ich zusammen gearbeitet habe. Mit ihr war es genauso wie mit einem Mann zu tanzen. Da ging es einfach direkt und unkompliziert zur Sache.

Schauen Sie sich bei Gelegenheit einmal „Begin the Beguine“ an. Also, das ist einfach perfekt. Da stimmt alles, jede Handhaltung, jedes Lächeln. Eleanor war einfach großartig!

Während Ginger… Wie soll ich’s sagen? Na ja, eigentlich konnte Ginger überhaupt nicht tanzen. Und das merkt man den Filmen auch an, oder?

FA: Wie bitte? Gar nicht tanzen? Das hat er gesagt? Im Ernst? Na, das ist dann aber schon ein bisschen heftig. Richtig ist, dass ich wirklich keine besonders begabte Tänzerin bin. Oder war.

Das glaube ich auch. Aber ich habe mein Bestes gegeben und geübt und geübt wie eine Bescheuerte. Ohne zu klagen, selbst, wenn ich meine Schuhe voll geblutet habe!

Das Problem an unserer Zusammenarbeit war ja auch, dass Fred nicht nur der männliche Tänzer war, sondern gleichzeitig auch der Choreograph. Das war damals, in den Dreißigern, nicht einmal ein richtiger Beruf und wurde auch nicht großartig erwähnt.

Aber die Bedeutung für den Erfolg unserer Filme läßt sich kaum überschätzen. Nicht umsonst sind die Regisseure unserer neun gemeinsamen Werke beinahe vergessen, denn die wichtige Regie war in Wirklichkeit die der Tanz-Szenen.

Und da hatte Fred seine eigenen Vorstellungen, da konnte er keinen Regisseur brauchen. Und schon gar keinen Kameramann. Er wußte ganz genau, wo die Kamera wann zu sein hatte, damit man immer das tanzende Paar in der Totale sah.

Keine überflüssigen Schnitte, keine Nahaufnahmen, eine einzige, schwerelose Kamerafahrt! Das hat er wirklich wunderbar gemacht!

Und es sah dann so herrlich leicht und selbstverständlich aus, unser Tanz. Dabei haben wir für jeden Film an die zwei, drei Monate geübt. Für die drei wichtigen Tanz-Szenen. Die Comedy-Szene und die Solo-Szenen waren ja nicht ganz so wichtig.

Und dann haben wir den restlichen Film gedreht, die Dialoge und jeden Tag den Tanz geübt, damit wir ihn nicht vergessen. Wenn es dann soweit war und die Kamera endlich lief, dann war es für uns selbstverständlich geworden, diese Szene zu tanzen.

Was aber nicht bedeutete, dass wir nur einen Take brauchten! Oh, nein! Für die Schlittschuh-Szene zu „Let’s Call this whole Thing off“ im Film „Shall We Dance“ haben wir 150 Takes gebraucht! Und weil die Tanz-Szenen ja ohne Cut sind, haben wir die ganze Szene 150 Mal getanzt! Jede Minute!

Dabei sieht man auf den Aufnahmen praktisch keinen Unterschied! Aber Fred war der penibelste, kleinlichste und popeligste, nervigste Besserwisser-Perfektionist, den es je auf diesem Planeten gegeben hat!

Ehrlich gesagt: Nach jedem einzelnen Film hatte ich mir geschworen, diese Mißgeburt von einem Mann nie mehr zu sehen! Ich meine, mal ganz unter uns Frauen: Fred Astaire war weder schön, noch muskulös, noch sonstwie attraktiv. Und er hatte eine Glatze!

Und dann noch dieser nervtötende Perfektionismus! Unerträglich! Ich habe nach jedem Film für immer aufgehört, mit ihm zu drehen!

HW: Ach, was? Das hat sie gesagt? Nicht wahr? SIE hat nach jedem Film aufgehört! ICH habe nach jedem Film aufgehört!

Denn, nun raten Sie einmal, weswegen wir wohl 150 Takes brauchten für die blöde Eislauf-Szene in „Shall We dance“? Warum? Weil diese Frau mit zwei linken Füßen geboren ist!

Sie können sich nicht vorstellen, wie anstrengend die Arbeit mit jemandem ist, der nicht die geringste Ahnung vom Tanzen hat! Und ich meine das, wie ich das sage: Nicht die geringste Ahnung vom Step-Tanz, jeglichem klassischen Tanz, kein Rhythmus-Gefühl, kein Verständnis für Bewegungen oder ein Gefühl davon, wo ein Arm oder ein Bein zu sein hat, wenn man es gerade nicht einmal braucht!

In so einem Film, da muss schließlich alles stimmen! Da tanzen wir riesengroß auf der Leinwand! Da kann man nichts verstecken, da kann man sich keine Fehler erlauben!

Das Kino muss einfach größer als das Leben sein! Dafür haben die Menschen doch ihr Geld ausgegeben! Die Dreißiger und die Vierziger waren keine tolle Zeit für die meisten Menschen.

Doch wir, wir haben getanzt! Wirtschaftskrise, Nationalsozialismus, Krieg, Tote, Krankheiten, Atombomben: Wir haben getanzt! Das war unsere Aufgabe.

Wir mussten größer sein als das Leben. Wir mussten den Menschen, wenigstens für 90 Minuten, etwas zeigen, das schön ist und richtig und wahr.

Darum wäre jeder Fehler eine Fälschung. Jede Schlampigkeit eine Beleidigung der Menschen im Kinosaal. Die bekommen in ihren Jobs auch mächtig Ärger, wenn sie Fehler machen! Warum sollte das für uns anders sein!

Es ist nicht so, dass ich ein furchtbarer Perfektionist war! Ich habe nur unser Publikum ernst genommen! Und die hatten es einfach verdient, für ihr Geld eine Tänzerin zu sehen, die diesen Namen auch verdient hat!

Selbst wenn es nur Ginger Rogers war, die niemals wirklich eine Tänzerin war! Die sollte sich nicht beschweren, dass ich sie so gedrillt habe! Die sollte dankbar sein, dass sie überhaupt mit-tanzen durfte. Und dass ich mir soviel Zeit genommen habe für sie. Das habe ich mit niemanden sonst gemacht!

Ich glaube, Ginger denkt heute noch, Schauspielerin wäre tatsächlich etwas Besseres als Tänzerin!

FA: Das hat er gesagt? Wirklich? Da hat er recht! Natürlich ist Schauspielerin etwas Besseres als Tänzerin! Tanzen kann man auch Bären beibringen oder Affen, schauspielern kann aber nur der Mensch.

Das hat Fred, glaube ich, immer falsch verstanden. Weil er sein Leben lang getanzt hat und ein Leben lang aufgetreten ist, wurde der Auftritt für ihn schon zum Wert an sich. Verstehen Sie?

Nein? Das ist schwierig zu erklären…

Das ist ein bisschen so wie der Tanz um des Tanzes willen. Die Kunst nur für die Kunst. Nicht für die Menschen. Für Fred musste DER Tanz perfekt sein und wir als Menschen sind nur die Personen, die DEN Tanz ausführen.

Der Tanz ist für Fred eine fixe Idee gewesen. Ein philosophisches Konstrukt. Ein Konzept jenseits von Raum und Zeit. Er hatte schon vor Beginn des Films alles ausgedacht und alles auf Zettelchen vorgemalt. In seinem Kopf war DER Tanz schon fertig. Der kreative Akt war bereits getan, es galt nur noch, das umzusetzen.

Verstehen Sie? Für Fred waren nicht wir das Kunstwerk, sondern wir waren nur die Pinsel. Das Kunstwerk war der Tanz an und für sich.

Und darum hat er niemals verstanden, was diese eine besondere Sache war an Rogers & Astaire. Niemals.

HW: Im Ernst? Tja, wissen Sie ‚was: Da hat sie schon wieder recht. Ich habe das wirklich nie verstanden. Kathrin Hepburn hat einmal gesagt, wir wären so perfekt gewesen, weil Ginger Sex in die Beziehung gebracht hätte und ich die Klasse.

Dabei gab es da keine Beziehung. Wir waren zu keinem Zeitpunkt ein romantisches Paar. Wir haben, in neun gemeinsamen Filmen, z.B. nur eine einzige Kuss-Szene gedreht. Und für die hätte mich meine Frau schon beinahe gelyncht!

Da war sicher kein Sex, da war nur harte Arbeit und der Tanz. Mit keiner meiner Partnerinnen habe ich so viel und so lange geübt wie mit Ginger. Jeder der Filme mit ihr war, einer nach dem anderen, immer der härteste aller Filme, die ich gemacht habe.

Weil sie eben nicht tanzen konnte. Darum mussten wir so viel üben. Können Sie sich das überhaupt vorstellen? Drei Monate lang jeden Tag von früh bis abends auf diese eine große Tanz-Szene zu üben? Drei Monate lang!

Wirklich. Sie hat recht. Ich habe es nicht verstanden. Aber da war etwas. Etwas Besonderes.

Ich habe ja die meisten Filme mit anderen Partnerinnen gedreht. Und egal ob Cyd, Rita, Emilia oder meinetwegen Judie oder Lesli – alle bessere Tänzerinnen – für das Publikum sah es immer falsch aus.

Jede andere Partnerin als Ginger war für das Publikum nur eine Fehlbesetzung. Jede andere Frau an meiner Seite sah falsch aus.

Und, es stimmt, ich habe keine Ahnung, woran das liegt.

FA: Na? Hatte ich Ihnen doch gesagt: Er hat keine Ahnung! Dabei ist es ganz einfach: Es ist gerade weil wir so oft geprobt haben, dass unsere Tanz-Szenen etwas Besonderes haben. Es ist gerade, weil wir außerhalb des Studios keinen Kontakt zu einander hatten, dass unsere Tanz-Szenen etwas Besonderes haben.

Das hat nichts mit Sex zu tun oder mit Freundschaft oder mit Liebe. Es hat etwas mit Selbst-Vergessenheit zu tun. Wir, Fred und ich, Rogers & Astaire, wir WAREN nur diese Tanz-Szenen! Das war unsere ganze Daseins-Berechtigung in diesem Film, unsere Art der Kommunikation.

Es gibt keinen einzigen bemerkenswerten Dialog in unseren Filmen, nur den Tanz.

Und weil wir so hart arbeiteten, war am Schluss kein Ego mehr übrig, um sich zu verwirklichen. Viele Choreographien hatten bei Fred immer auch ein Wettkampf-Element, da steckt im Step-Tanz schon seit den Anfängen drinnen.

Diese kleinen Wettkämpfe hatten bei unseren Szenen nur die Bedeutung, den gemeinsamen Tanz heraus zu zögern. Ein Vorspiel für den finalen Akt.

Ein guter Freund hat einmal gesagt: Gott, das ist das, was zwischen Rogers und Astaire geschieht, wenn sie tanzen. Also, nicht, dass wir da etwas dafür könnten, das ist nicht unser Verdienst – bitte nicht falsch verstehen!

Denn er meinte nicht Sex oder Liebe oder Romantik, er meinte etwas anderes. Er meinte Intuition. Ur-Vertrauen. Leben. Eine Feier des Am-Leben-Seins, das waren unsere Tänze!

Und das konnte er natürlich nicht mit einer Tänzerin schaffen, dafür brauchte er eine Schauspielerin, die nicht tanzen kann.

Das hat er nie begriffen. Er hat es auch nicht verstanden, dass ich einen Oskar als beste Hauptdarstellerin bekommen habe oder die bestbezahlte Frau in Hollywood in den Vierzigern war. Den für ihn war ich immer die, die nicht tanzen konnte.

Dabei war ICH für diesen Frederic Austerlitz, geboren 1899 in Nebraska, die beste Tänzerin der Welt. Keine konnte für ihn besser sein.

HW: Ja, da hat sie wohl recht. Ich gebe es zu. Da hat diese Virginia Katherine McMath, geboren 1911 in Missouri, wohl recht.

Und tatsächlich verstehe ich den Oskar für „Fräulein Kitty“ heute noch nicht. Warum für diese dramatische Rolle? Wo es doch keine Frau in Hollywood gab, die komischer war!

Wie gesagt: Wir haben wirklich hart geprobt. Aber, mein Gott, was haben wir dabei gelacht!

FA: Ach, diesen Spruch meinten Sie, oder: „Warum ist Astaire berühmt? Rogers hat die ganzen Tänze auch getanzt, aber rückwärts und in High Heels?“

Nun, das ist natürlich Quatsch! So funktioniert Tanzen nicht. Und Step-Tanz schon gar nicht. Und High Heels beim Steppen ist auch Unfug. Sage ich als Laie.

Nein, unsere Tanzszenen waren deshalb so gut, weil wir – während die Kamera lief – gleichberechtigt waren. Nicht umsonst bin ich die einzige gewesen, die genauso groß war wie Fred. Ist Ihnen das schon einmal aufgefallen?

Nicht, oder? Typisch!