Die Breze


Keiner wird bestreiten wollen, dass die schwäbische oder die bayerische Breze, ein wichtiges deutsches Stück Küchengeschichte ist.

Darum streiten sich die Schwaben, Bayern, Österreicher und Elsässer auch schon seit Jahrhunderten, wer die Breze denn erfunden hat.

Doch die Geschichte hinter dem Backwerk ist in Wirklichkeit eine ganz andere und alle vier Brezen-Nationen stehen nicht am Ursprung der Breze.

Zur Geschichte der Breze gibt es noch ein paar Anekdoten und ein ungefährliches Rezept für’s Nachbacken!


Musik: „Leah“ von Aerial / CC BY-SA 3.0
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Brez'n-Rezept

Man kann Brezen, wenn man möchte, auch zu Hause nachbacken. Das macht auch Kindern Spaß, wenn sie versuchen, den Teigstrang in der Luft zu verknoten. Ich hätte da eine Variante, die auch ohne die ätzende Natronlauge auskommt.

Man nehme 250 ml Milch. Handwarm. Darin löst man einen Würfel Hefe auf. Das lässt man ein paar Minuten stehen. Und verknetet es dann mit 500 gr. Weizenmehl und 50 gr. weicher Butter und je einem Teelöffel Salz und Zucker.

Das lässt man dann an einem warmen Ort zugedeckt gehen. Kann schon eine Stunde dauern, bis der Teig doppelt so groß ist wie vorher. Dann macht man da sechs bis acht Teigstränge draus – mit dünnen Ärmchen an den Enden und wirbelt dann die Knoten rein. Auf der Homepage findet ihr das Rezept und ein YouTube-Video als Tipp.

Brezen-Wirbel-Videotipp 

Dann kocht man einen Liter Wasser auf und gibt vorher drei Esslöffel Haushaltsnatron rein. Da drückt man dann die Brezen mit einem Schaumlöffel so dreißig Sekunden unter, läßt sie abtropfen und legt sie auf Backpapier.

Das ist natürlich keine richtige Lauge, da können sich die Kinder nicht verätzen, aber es schaut recht ähnlich aus. Hagelsalz drüberstreuen wie man lustig ist und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze so ca. 20 min backen.

Ist fast eine richtige Breze, aber auf jeden Fall viel, viel besser wie die Monstrositäten, die der Backautomat bei Aldi ausspuckt!

Guten Appetit!


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