Der Gockel des Teufels


Gerichtsverfahren können leicht einen absurden Zug entwickeln. Laien mögen sich z.B. wundern, was denn im Verfahren gegen Beate Zschäpe so viel juristischer Pflege bedarf. Doch das ist wahrscheinlich eine gute und nicht eine schlechte Sache.

Im Jahre 1474 war die Juristerei aber vielleicht ein noch schwierigerer Job. Wenn man zum Beispiel zum Pflichtverteidiger wird für jemanden, der im Verdacht steht, Basilisken zu zeugen.

Vor allem, wenn der Mandant nicht viel zu seiner Verteidigung zu sagen hat. Einfach aus dem Grund, dass Gockel einfach nicht reden können.


Musik: „Il Gallo è Morto“ Nanni Svampa, Lino Patruno

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