Der Apfel-Unfall


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Es ist wirklich schön, wenn sich Geschwister gut verstehen. So wie Hanni und Nanni vielleicht und nicht so wie Kain und Abel.

Allerdings weiß man das nicht so richtig vorher. Im Fall der Geschwister in unserer Geschichte ist die Beziehung am ehesten beschrieben mit: Konstanter Kleinkrieg.

Bis es an einem ganz normalen Samstag zum „Apfelunfall“ kommt!


Der Link im Forum mit den Explikator-Folgen ist dieser.
Download der Sendung hier.
Musiktitel: „Äpfel“ von Kiste / CC BY-NC-SA 3.0


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Die Geschichte zum Lesen

Eigentlich sollte diese Geschichte heißen: „Ich hasse meine Schwester!“

Doch die Reaktionen auf diesen Titel waren entsetzt. „Findest Du ‘Hass’ nicht ein zu starkes Wort?“ oder „Hass? Wirklich? Man hasst Krebs oder den Krieg oder meinetwegen die Kelvin-Timeline von Star Trek, aber die eigene Schwester?“ oder – und das saß besonders tief: „Du hasst Deine Schwester? Aber ihr telefoniert doch dauernd. Jede Woche. Stundenlang!“

Das letzte Statement ist von meiner Frau. Obwohl die wissen sollte, wie sehr ich meine Schwester hasse. Denn die war ja schließlich auch auf meiner Hochzeit. Und was das Telefonieren betrifft:

ICH bin es nicht, der anruft! Ich bin es nicht, der stundenlang von den Errungenschaften meiner Schwester hören will! Zum Beispiel, dass sie in der Elternzeit natürlich in Wirklichkeit von zu Hause aus arbeitet – ich frage mich wirklich, ob das überhaupt legal ist?

Oder, dass ihr Jüngster schon mit sechs Monaten perfekt die Integralrechnung beherrscht, die mittlere mit ihren vier Jahren gerade in Harvard einen Doktortitel gemacht hat und die Älteste mit ihren sieben Jahren alle Superkräfte der Avengers in sich vereint und jeden Sonntag dem Papst die Bibel erklärt.

Gut, das war jetzt ein bisschen übertrieben. Die mittlere Tochter ist in Wirklichkeit genauso normal wie ich. Aber der Rest stimmt!

Seit ich lebe, muss meine Schwester alles besser wissen und alles besser machen als ich! Als ich ein Baby war, hat sie mir, wenn unsere Eltern nicht gekuckt haben – plopp – den Schnuller aus dem Gesicht gerissen, auf den Boden geworfen und geblökt:

„Mami, Timmi hat schon wieder den Schnuller ausgespuckt!“

Und meine Mutter: „Oh, mein Gott! Muss das denn alle 30 Sekunden sein? Muss ich den blöden Schnuller noch mit Klebeband an ihm festmachen?“

Sie ist nur zwei Jahre älter als ich und kam trotzdem schon fix und fertig mit der perfiden Bosheit eines Hannibal Lecter in mein Leben.

Durfte ich zum Beispiel ausnahmsweise einmal im Bett meiner Eltern schlafen, weil ich so Angst hatte; wer kam, keine fünf Minuten später? Meine Schwester! Mit dem GAK im Arm! (GAK ist die Abkürzung von „Größtes anzunehmendes Kuscheltier.“)

Und, kurz später, meine Mutter: „So geht das nicht! Einer muss gehen! Entweder Annika oder Timmi oder der blöde, stinkende Teddy!“

Ratet mal, wer eine Minute später aus Platzmangel rausflog? Ich! Einfach, weil ich die geringste spezifische Masse aller fünf Anwesenden im Bett hatte. Pah! Lieber alleine im eigenen Bett nicht schlafen und vor Angst zittern, als im Bett der Eltern unter dem GAK zu ersticken!

Als wir größer wurden, ließ unser Hass aufeinander nicht nach. Im Gegenteil. Sie war die heimliche Herrscherin im Haus, in allen Methoden der Mama-Manipulation ausgebildet und ich? War der Ausgestoßene, der Pariah, der Minderbemittelte, der Kleine, der Dumme, der Junge.

Meine Mutter: „Du musst Geduld haben mit Deinem kleinen Bruder, Annika! Jungs sind in der Entwicklung immer ein bisschen hintendran!“

So war meine Welt! So war meine Kindheit! So musste ich aufwachsen! Natürlich war es in dieser Extrem-Zwei-Klassen-Gesellschaft so, dass Eigentum etwas sehr Relatives war. Ein Konzept, dass sich den Bedürfnissen anpassen musste. Und zwar den Bedürfnissen meiner Schwester.

Während ich ihre Sachen niemals auch nur berühren durfte, waren alle meine Dinge per se Allgemein-Eigentum und speziell auch zur Nutzung durch meine Schwester angeschafft. Ihre Spielsachen gehörten nur ihr. Und meine Spielsachen gehörten auch nur ihr, aber ich durfte sie ab und zu berühren.

Meine Mutter zu diesem Thema: „Dann spielt doch gefälligst zusammen mit ALLEN Schleichtieren! Dann habt ihr mehr davon! Mein Gott, ihr geht mir vielleicht auf die Nerven!“

In unserem kleinen Haus tobte also jeden Tag ein Krieg der Geschlechter. Ein Krieg zwischen Yin und Yang. Zwischen dem weiblichen Prinzip, verkörpert durch meine Mutter, die aber von meiner Schwester kontrolliert war und, doppelt gemoppelt, auch noch verkörpert durch meine Schwester.

Einer Mischung aus der Eiskönigin aus Narnia, Professor Umbridge aus Harry Potter und Lady McBeth.

Auf der anderen Seite: Das männliche Prinzip. Eigentlich nur verkörpert durch das „Forrest Gump“-Poster in meinem Zimmer. Das hatte mir meine Schwester zum Geburtstag geschenkt. Sie fand das sehr passend.

Und meine Mutter: „Oh, das ist aber lieb von Deiner Schwester! Komm’, das hängen wir gleich auf!“

Wenn wir aufstanden und uns, aus Versehen, im Badezimmer begegneten, fing der tägliche Krieg schon mit verbalem Napalm an:

„Morgen, Du Bettnässer!“

„Morgen, Du blöde Kuh!“

„Na, wieder geträumt, dass Dich lila Kühe aufgefressen haben?“
„Du bist so blöd!“

„Ach, wenn Du Deine Zahnbürste suchst, die habe ich gestern benutzt, um Mama ein Bild zu malen. Tut mir leid!“

„Du bist die blödste Kuh, die wo es geben tut!“

Ihr seht, meine Schwester war mir rhetorisch etwas überlegen. Das machte ja diese täglichen Schlachten so traumatisierend. Es dauerte neun lange, schmerzhafte, bittere, dreckige, schmutzige, entwürdigende Jahre, bis ich ihr wenigstens körperlich überlegen war.

Was aber nicht viel half. Ich brachte es niemals fertig, meine Schwester einfach so, grundlos, zu hauen. Was aber die einzig sinnvolle Verteidigungs-Strategie gewesen wäre! You don’t talk about Fight Club! Aber, mit dieser Hemmung, blieb ich ihr natürlich unterlegen.

Und so begab sich eines schönen Tages der berühmte Apfel-Unfall.

Es war ein völlig stinknormaler Samstag gewesen. Das bedeutet: Meine Schwester und ich nervten meine Mutter schon den ganzen Tag mit unserem Hass.

Sie meinte: „Oh, mein Gott! Warum kann nicht am Samstag auch Schule sein! Und am besten am Sonntag auch noch! Und nachts! Nachts wäre auch toll. Haltet endlich eure Klappen – nur zwei Minuten – sonst dürft ihr nicht mit zum Einkaufen!“

Das war nicht gut für ihren Blutdruck. Übergewichtige Menschen sollten da aufpassen. Vielleicht sollte nicht so viele Pralinen essen?

Dabei war es eigentlich nur zu wenigen und kleineren Zwischenfällen gekommen! Gut, meine Schwester hatte allen meinen He-Man-Figuren die Nägel lackiert. Aber so schlimm fand ich das eigentlich gar nicht.

Auf jeden Fall habe ich mich nicht so aufgeregt wie sie. Annika ist nämlich völlig aus dem Häuschen gewesen, bloß, weil ich ihrem Barbie-Frisierkopf aus Rache eine moderne Frisur verpasst habe. Punkig, so ein Iro, oder?

Wirklich ausgerastet ist meine Mutter aber wegen des Fernsehers. Denn natürlich waren meine Schwester und ich uns nie einig, welches Programm wir schauen wollten. Und genauso selbstverständlich bekam ich nie die Fernbedienung, aber wusste dafür, im Gegensatz zu ihr, wie man das Programm am Fernseher selber verstellt.

Völlig überraschend verlor meine Mutter die Fassung. Wir hatten höchsten hundertvierzig Mal direkt hintereinander das Programm hin- und hergewechselt, als es aus ihr wie aus einem Vulkan herausbrach:

„Oh, mein Gott! Ihr zwei seid wie Pest und Cholera! Ich kann das nicht mehr ertragen! Womit habe ich zwei solche Plagen verdient! Ich wünschte, ich könnte euch einfach in einen Kerker werfen! Jetzt ist hier aber so etwas von Schluss mit dem Theater!

Timmi, Du gehst sofort auf Dein Zimmer und kommst da nicht mehr ‘runter, bis ich Dich ganz persönlich wieder abhole! Kann nur zwei, drei Monate dauern!

Und Du, Annika, verlässt das Wohnzimmer nicht, bis ich vom Einkaufen wieder zurück bin! Haben wir uns verstanden?“

Mir kamen vielleicht ein bisschen die Tränen, doch meine fiese Schwester lächelte mich an. Ein kleiner Schnitzer, wie sich herausstellte…

„Und freu Dich nicht so, Annika! Wisst ihr ‘was? Wir machen das andersrum! Annika, Du verschwindest auf Dein Zimmer, bis ich wiederkomme! Und da bleibst Du, bis ich Dich persönlich abhole. Und Du bleibst im Wohnzimmer, Timmi!

Und dass ihr mir bloß nicht miteinander redet! Ihr dürft euch nicht einmal anschauen! Nicht einmal in die Richtung kucken, wo der andere ist! Haben wir uns verstanden? Sonst… Sonst bringe ich euch noch um, ich schwöre!“

Eigentlich ist meine Mutter ein sehr… zartes Wesen. Dünnhäutig. Einfühlsam. Elfengleich. Zerbrechlich. Dieses übergewichtige Megafon, das ihr da gehört habt, das haben erst wir aus ihr gemacht.

Meine Schwester fragte kleinlaut von der Treppe: „Und wenn ich Hunger habe, später, kann ich mir dann vielleicht einen Apfel nehmen?“ Und sie bekam doch tatsächlich diese spezifische Ausnahme-Genehmigung.

Kurze Zeit später verließ meine Mutter dann wirklich das Haus, um in Ruhe einkaufen zu gehen. Wir rechneten eigentlich nicht mit ihrer Wiederkehr vor Einbruch der Dunkelheit. Meistens gönnte sie sich im Einkaufszentrum einen Kaffee und ein Stück Kuchen, wenn wir sie so geärgert hatten. Oder zwei. Oder drei. Oder auch fünf oder acht oder 32. Keine Ahnung, wieviel Kuchen man in acht Stunden essen kann.

Die Tür war gerade ins Schloss gefallen und ich hatte – versteckt hinter dem Vorhang – beobachtet, wie sie mit dem Auto die Einfahrt verlassen hatte, schon setzte ich meinen gerade frisch geschmiedeten Plan in die Tat um!

Werden wir ja sehen, ob Du Dir einen Apfel holen kannst, Du… Du… Du blöde Kuh!

(Ihr seht, auch mit neun Jahren waren meine rhetorischen Mittel nicht vielfältiger geworden.)

Ich stürzte mich auf die Obstschüssel! Ich begann sofort alle Äpfel, die es gab, in mich hinein zu stopfen! Mit großen Bissen – ich musste mich beeilen, bevor meine Schwester meinen Plan ahnte.

Und während ich den dritten oder vierten Apfel herunterschlang, kam sie schon die Treppe runter. Sie hatte höchsten zwei Minuten ihres Stubenarrests abgesessen, schon plagte sie der Hunger. Klar, das Frühstück war ja auch schon eine Stunde her…

Sie brüllte: „Was machst Du, Du Monster! Hör’ sofort auf, alle Äpfel zu fressen wie ein Schwein!“

Ich stopfte mir noch hektischer immer größere Stücke in den Mund. Mein Plan war alle vier übrig gebliebenen Äpfel in mich hinein zu pressen, während sie die Stufen herunterkam.

Doch plötzlich bekam ich keine Luft mehr. Ein Riesenstück Apfel, mit Kerngehäuse und Stängel, steckte in meinem Rachen fest und kam kein Stück hoch und kein Stück runter. Ich hustete und versuchte „Hilfe“ zu sagen. War aber wohl unverständlich.

Meine Schwester ging elegant an mir vorbei, verpasste mir noch einen kräftigen Tritt ans Schienbein und begann nun selber gemütlich einen Apfel zu verzehren. Siegesgewiss lächelte sie mich an.

Aber irgendetwas an meinem Anblick beunruhigte sie. Ob es die Schweißperlen waren auf meiner Stirn? Oder die verkrampfte Haltung? Oder meine Augen, vor Panik wahrscheinlich so groß wie Spiegeleier?

Meine persönliche Vermutung: Es war die Tatsache, dass meine Haut die Farbe eines normalen Durchschnitts-Schlumpfs angenommen hatte. Ich glaube, das war der entscheidende Hinweis.

Sie ließ ihren Apfel fallen und schaute mich nun selber mit Spiegeleier-Augen an.

„Timmi, ist alles in Ordnung?“ – Ich antwortet sinngemäß: „Ch krch knne Cht mrrr!“

Natürlich kannte meine Schwester weder das Heimlich-Manöver, noch hatte sie einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Sie rannte auf mich zu, warf mich gekonnt zu Boden und stellte sich einfach mit ihrem ganzen Gewicht auf meinen Bauch.

Um dann darauf herum zu hüpfen! Kein schlechter Gedanke an und für sich, viel anders wie ein Heimlich-Manöver war das nicht, aber: sehr viel schmerzhafter!

Als das nicht half, nahm sie Zeigefinger und Daumen der rechten Hand und stieß sie mir so tief in den Rachen, wie sie konnte. Natürlich, um das Apfelstück zu erwischen, das eben dort feststeckte.

Ich erstickte also gleichzeitig an einem Stück Apfel, wurde von meiner Schwester erdrückt, die mittlerweile auf mir kniete und hatte einen furchtbaren Brechreiz von ihrer ungewaschenen Hand.

Da lag ich und kämpfte mit dem Tod. Oder mit dem Apfel. Und, obwohl ich nur neun Jahre alt war, wusste ich, dass die Situation mehr als kritisch war. Bis meine Schwester den Apfelbutzen tatsächlich am Stängel erwischte und ihn mir aus dem Körper riss!

Ich war gerettet!

Das war genau der Moment, als meine Mutter wieder zu Tür reinkam.

Sie hatte wohl etwas vergessen.

„Oh, mein Gott! Ich bin gerade zwei Minuten weg und schon bringt ihr euch wieder um! Annika, geh’ sofort von Deinem Bruder runter! Der ist ja schon ganz blau! Wollt ihr Schlangenbrut euch wirklich umbringen? Gebt ihr dann endlich einmal Ruhe? Wenn einer von euch endlich tot ist?

Ich halte das nicht mehr aus mit euch beiden! Ihr seid die schrecklichsten Kinder, die man sich nur vorstellen kann! Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich tun soll! An den Zirkus verkaufen ist ja verboten und ich glaube, euch nimmt auch kein Heim auf. Wahrscheinlich muss ich euch in die Klapse stecken lassen! Das ist die Lösung!“

Während dieser Schimpftirade, gelang es mir, soviel Luft zu holen, dass ich flüstern konnte: „Annika hat mir das Leben gerettet!“

„Wie bitte?“

„Timmi meinte, ich habe ihm das Leben gerettet. Weil er gerade an einem Stück Apfel erstickt ist!“

Und meine Mutter: „Himmelherrgott! Maria und Josef und Jesus in Pampers! Auf eure Zimmer, aber schnell! Und kommt nicht mehr raus! Welcher Monat ist heute? Januar? Dann kommt nicht mehr raus bis Weihnachten!“

Das war alles. Das war also das Erlebnis, das in unserer Familie schlicht „Der Apfel-Unfall“ heißt. Timmi, der Schlumpf, gerettet von Lady McBeth Annika.

Klar, ich war schon froh, noch am Leben zu sein. Keine Frage. Ich habe mich auch, unter den Augen meiner Mutter, bei Annika brav bedankt. Und obwohl wir uns hassen, haben wir uns in die Arme genommen und haben alle beide sogar ein bisschen, ein kleines bisschen, feuchte Augen bekommen. Bei mir natürlich eine Nebenwirkung des Nahtod-Erlebnisses.

Aber mittlerweile ist es dann auch wieder gut. Mittlerweile habe ich mich wahrscheinlich an die 18.000 Mal bei Annika bedankt. Mittlerweile hat sie drei Kinder und wir haben zwei Kinder und alle fünf kommen so blendend miteinander aus wie das UN-Friedenscorps.

Trotzdem bekomme ich die Ereignisse dieses einen Samstags immer wieder, völlig ungefragt, auf das Butterbrot gestrichen. Wenn ich Annika zum Beispiel in einer Diskussion nicht beipflichte, dass der blöde Robert Downey Jr. der sexiest man alive ist: „Denk’ an den Apfel-Unfall!“

Wenn ich mich zum Beispiel auch nur kurz mit dem Gedanken trage, die ach-so gesunden Bio-Falafel, die sie höchstpersönlich verbrannt hat, nachzusalzen, weil sie wahrscheinlich der festen Meinung ist, Kochsalz sei eine Erfindung der Pharma-Industrie, um Herz-Medikamente zu verkaufen: „Denk’ an den Apfel-Unfall!“

Oder bei meiner Hochzeit. Nachdem sie meine Trauzeugin war, durfte sie eine Rede halten. Das konnte ich leider nicht verhindern. Und mit welchen Worten endete diese Rede, die gefühlt die halbe Feier ausfüllte? „Denk’ an den Apfel-Unfall!“

Ihr könnt euch jetzt selber ein Urteil bilden. Versteht ihr jetzt, Jahrzehnte nach dem Apfel-Unfall, warum meine Geschichte eigentlich „Ich hasse meine Schwester“ heißen sollte? Ich versteht das jetzt, oder? Oder?