Ich bin Michael


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Elon Musk warnt vor der Singularität – Stephen Hawking hatte davor sogar Angst. Andere Wissenschaftler versprechen, dass schon die nächste Generation unsterblich wird, weil sie ihr Bewusstsein auf einen externen Speicher sichern können.

Gut, dass es die Science-Fiction gibt: Momentan der einzige öffentliche Ort, an dem etwaige Konsequenzen durchdacht werden.

Auch wir möchten einen bescheidenen Beitrag leisten: Wenn man sein Bewusstsein abspeichert, kann dieses dann nach dem Tod des Menschen als Zeuge aussagen? Und, falls ja: Bekommt so ein Backup dann Menschenrechte?


Download der Sendung hier.
Musiktitel: „roboterinvasion“ von Deine Eltern / CC BY-NC-SA 3.0
Steve im Abbinder: „Gib mir euer Geld“ von Steve


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(Nur für Sektenmitglieder)


Die Geschichte zum Lesen

Computer: „Diese Diskussion gehört zum Antrag 32-4087-22. Eingereicht durch Dr. Pufendorf. Inhalt des Antrags ist die sofortige Einstellung der Post-Mortem-Zeugenbefragungen nach §718 des Terrorschutzgesetzes.

Anwesend sind Dr. Pufendorf, Psychologin der Innenverteidigung der EU seit 2024 und Hochkommissar Pulaski, in seiner Funktion als Koordinator der Post-Mortem-Zeugenbefragungen innerhalb der EU und der angegliederten Staaten.

Die avisierte Diskussionsdauer beträgt 20 Minuten. Bei nachbleibender Unstimmigkeit wird der Antrag weitergeleitet an die Menschenrechtskammer des Europäischen Parlaments.

Soll ich den Wortlaut des Antrags vortragen?“

HP: „Nein! Beginne mit der Aufzeichnung und halte Deine Klappe!“

SFX: Computer Beep

HP: „Jeder kennt den Wortlaut Ihres dämlichen Antrags! Das ist schon das dritte Mal, dass ich deswegen in so einer dämlichen Konferenz sitzen muss! Wäre das nicht auch per KI-Protokoll gegangen?“

DP: „Der Gesetzgeber ist der Meinung gewesen, dass ein Treffen von Angesicht zu Angesicht zu schnelleren und harmonischeren Ergebnissen führt. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Studien, die das deutlich belegen. War Ihre Fahrt hierher so unangenehm, Herr Pulaski?“

HP: „Nicht unangenehm, sondern unnötig. Sie wissen genau wie ich, dass Sie niemals mit Ihrem Antrag durchkommen werden. Was soll ich also hier?“

DP: „Wie Sie meinen. Aber ich bin mir trotzdem sicher, das hier tun zu müssen!“

HP: „Laut aktuellen Umfragen sind 73% der Bürger der EU der Meinung, dass die Post-Mortem-Zeugenbefragungen bleiben sollen.“

DP: „Weil sie nicht informiert darüber sind, was das bedeutet. Ganz einfach!“

HP: „Jeder weiß das! Wir machen das schon seit zehn Jahren!“

DP: „Nein, keiner weiß das! Die Menschen denken sich nichts dabei! Das ist die Wahrheit. Wenn die Bürger von den Qualen und den Schmerzen…“

HP: „Hören Sie mit dem Unsinn auf! Roboter haben keine Schmerzen! Die haben Fehlermeldungen, das ist alles!“

DP: „Erstens ist Schmerz auch bei uns eine Art biologischer Fehlermeldung und zweitens sind Silks keine Roboter!“

HP: „Haarspaltereien! Tatsache ist nämlich genauso, dass seit Einführung der Post-Mortem-Zeugenbefragungen die Anzahl an Gewaltverbrechen und Morden auf ein Fünftel gesunken ist, während die Aufklärungsquoten sich verzehnfacht haben.“

DP: „Sie wissen genau wie ich, dass die Aufklärungsquote eine statistische Nullnummer ist. Wenn ein Mordfall nicht aufgeklärt wird, dann bedeutet das, dass er bei Ihnen auf einmal ein Unfall ist – und schon ist er aus der Statistik verschwunden!“

HP: „Soll das heißen, wir fälschen die Statistik! Um Silks quälen zu können? Weil wir Sadisten sind?“

DP: „Interessante Reaktion. Ich persönlich habe in diese Richtung noch gar nicht gedacht. Aber wenn ich mir ihr Outfit so anschaue – alles schwarz, Ledermantel, Stiefel – dann haben Sie vielleicht recht. Haben Sie manchmal sadomasochistische Träume, Herr Pulaski?“

HW: „Jetzt kommen Sie mir nicht mit Ihrem psychologischen Partyzauber! Sie vertun unsere beider Zeit. Ich sage Ihnen hiermit ganz offen: Die Mehrheit der Bevölkerung ist für dieses Verfahren. Und damit auch die Mehrheit des Parlaments. Seitdem wir Verstorbene befragen dürfen, fühlen sich die Menschen sicherer.“

DP: „Und sehen Sie: Da ist schon der erste Fehler! Sie befragen ja gar keine Verstorbenen!“

HW: „Wir fragen das Bewusstsein des Verstorbenen. Das ist das Gleiche.“

DP: „Nein, ist es nicht!“

HW: „Hören Sie auf! Jeder Bürger hat das Recht, sein Bewusstsein jede Woche abzuspeichern. Als Backup im Ernstfall. Die Menschen halten das für eine Gnade und ein Geschenk der EU! Nur hier ist es kostenlos – in den Staaten oder im Asiatischen Block kostet das ein Vermögen!“

DP: „Die Bürger haben das Recht. Oder ist es eher die Pflicht? Als die Anzahl der Menschen, die ihr Bewusstsein abspeicherten, Ende der Zwanziger rapide sank, da hat die Regierung eine riesige Medienkampagne gestartet, das zu ändern. Weil ihr die Daten der Menschen braucht!“

HW: „Zu Recht! Die Zwanziger waren eine verrückte Zeit, das wissen Sie auch. Sie waren wahrscheinlich selber bei einer dieser psychedelischen Sekten, stimmt’s? Kann ich mir gut vorstellen! Meditieren, kiffen, PSI-Z spritzen und dann für den Weltfrieden demonstrieren!“

DP: „Wie sie schon sagten: Wir vertun unsere Zeit. Ich habe beantragt, die Post-Mortem-Zeugenbefragungen einzustellen, weil sie gegen die Menschenrechts-Charta der UN verstoßen. Und das leuchtet jedem ein, der einmal bei einem solchen Verfahren dabei war.“

HW: „Das ist doch himmelschreiender Unsinn! Das betrifft keine Menschenrechte, weil da kein Mensch dabei ist! Wenn jemand umgebracht wurde, dann ist er tot. Um ihn aber befragen zu können, laden wir den letzten Speicherstands seines Bewusstseins einfach in einen Silk und…“

DP: „Und was ist ein Silk für Sie? Einfach nur ein Roboter? Eine Maschine.“

HW: „Im Prinzip. Ein Silk ist ein Android auf biologischer Silicium-Basis. Eine leere Hülle, ein Ersatzkörper. Mehr nicht. Aber ein Körper, der nicht krank werden kann oder altern.“

DP: „Auch das ist nicht wahr. Die Silks altern durchaus. Und die Langzeitwirkungen sind noch nicht genügend erforscht.“

HW: „Jetzt tun sie nicht so, als wüssten Sie nicht, was ein Silk ist. Da draußen laufen Hunderttausende Silks herum. Seitdem wir das menschliche Bewusstsein digitalisieren können, müssen Menschen nicht mehr einen biologischen Tod sterben. Und jeder, der das will, lädt sich selber vor dem Sterben in einen Silk. Was ist daran schon wieder falsch?“

DP: „Daran ist nichts falsch. Wenn man davon absieht, dass „Jeder, der das will“ eigentlich „Jeder, der sich das leisten kann“ heißen müsste. Und wenn man weiter davon absieht, dass das mit erheblichen psychologischen Traumata einhergeht. Und was der Verlust eines menschlichen Körpers mit der Seele eines…“

HP: „Die Seele! Jetzt kommt mir die Psycho-Tante auch noch mit der Seele! Wo ist denn die Seele, bitteschön? Sie reden daher wie eine esoterische Schnulzenschreiberin aus dem New Age!“

DP: „Tatsache ist, dass die Suizidquote bei Backup-Silks höher ist als bei normalen Menschen!“

HP: „Aber doch nur, weil es so einfach ist, sich abzuschalten! Das ist doch schon das ganze Geheimnis!“

DP: „Sich zu vergiften ist auch nicht gerade schwer. Das ist kein valides Argument. Sie unterstellen, dass suizidale Gedanken Teil einer gesunden Psyche sind.“

HP: „Sind Sie das nicht? Haben Sie nie diese Gedanken gehabt?“

DP: „Aber sicher nicht in Momenten völliger psychischer Gesundheit.“

HP: „Wer ist denn bei euch Psychos schon völlig psychisch gesund? Wir beide sicher nicht!“

DP: „Herr Hochkommissar, zurück zu den Fakten. Es ist doch so: Viele Menschen wollen gar nicht in Silks hochgeladen werden. Die große Mehrheit an Menschen findet das…

HP: „Aber, wenn dann der Tumor kommt oder die Arthrose oder die Blindheit, die Taubheit, Alzheimer – dann, schwups, ändern ihre Träumer sofort ihre Meinung und zerreißen die Verfügungen, die ihr Backup verbieten!“

DP: „Tatsache ist es, dass diese Verfügungen für Sie doch sowieso irrelevant sind. Sie befragen die Zeugen doch, völlig egal, ob die das wollen oder nicht!“

HP: „Natürlich! Der Einzelne hat sich in diesem Punkt der nationalen Sicherheit zu unterwerfen. Wenn wir durch so einen Akt Terroristen unschädlich machen können und unzählige Leben retten, dann ist das doch kein großes Opfer!“

DP: „Unsinn! Wie viele Terroristen haben Sie denn auf diese Weise erwischt?“

HP: „Wir haben über 32.000 Straftäter dingfest gemacht, die wir ohne dieses Verfahren niemals hätten überführen können!“

DP: „Aber doch keine Terroristen! Besoffene Gatten und Gattinnen vielleicht, drogenabhängige Kinder, gewalttätige Straßendiebe, überraschte Einbrecher, Kleinkriminelle vielleicht, aber doch keine internationalen Terroristen!“

HP: „Wer Terror ausübt und das Gemeinwohl gefährdet, ist Terrorist!“

DP: „Das steht aber etwas anders im Gesetzbuch, mein Lieber!“

HW: „Ich bin nicht ihr Lieber! Wer Terrorist ist, entscheide ich! Und Mord ist Mord! Das Gewaltmonopol liegt aber beim Staat. Und ich bin sein Vertreter!“

DP: „Ich kann mir nicht helfen, aber ich höre da wieder eine masochistische Note in Ihrem Wutausbruch…“

HW: „Tut nichts zur Sache. Sie behaupten, wir verstoßen gegen Menschenrechte. Weil wir Speicherstände aus dem KI-Netz in Maschinen laden, um die Sicherheit der Bürger zu verbessern. Das ist Unsinn!“

DP: „Na gut. Computer, spiele das Video 3/12 aus dem Belegmaterial des Antrags vor. Sie sehen und hören gleich so eine Posthum-Zeugen-Befragung, Herr Hochkommissar.“

HP: „Kenne ich doch. Schon hundert Mal erlebt.“

Aufzeichnung:

HW: „Ist das Backup fertig? Kann ich jetzt wieder gehen? Aber… Was? Warum? Wieso rede ich denn? Ich bewege ja meine Lippen gar nicht. Und ich kann meine Augen nicht schließen! Wo bin ich? Was haben Sie mit mir getan? Ich spüre meinen Herzschlag nicht! Und ich atme ja gar nicht! Hilfe! Ich will hier raus! Hilfe!“

FA: „(off) Schalten Sie die Emotionen wieder ab! Es bekommt Panik!“

FA: „Hallo! Kannst Du mich hören?“

HW: (sachlich) „Ja. Ich höre Sie.“

FA: „Wie viele Finger halte ich hoch?“

HW: „Fünf, aber nur der Ringfinger und der Zeigefinger sind ausgestreckt.“

FA: „Ach, da haben wir aber einen besonders witzigen Speicherstand!“

HW: „Bin ich nur mein Backup?“

FA: „Ja, Du bist die Kopie von Michaels Bewusstsein in einem Polizei-Silk.“

HW: „Aha.“

FA: „(off) Es hat sich beruhigt. Aktivieren Sie die Emotionen wieder!“

HW: „Was mache ich hier? Wer sind Sie?“

FA: „Ich bin Frau Doktor Pufendorf und ich bin Deine Psychologin.“

HW: „Ach, brauche ich eine Psychologin?“

FA: „Michael, dessen Backup Du bist, wurde drei Tage nach dem Speichern erschossen in seiner Wohnung gefunden. Und wir machen mit Dir eine Post-Mortem-Zeugenbefragung nach §718.“

HW: „Scheiße!“

FA: „Ja, ich mach‘ das auch wirklich nicht gern.“

HW: „Nein, ich meine, scheiße, dass ich tot bin!“

FA: „Na ja, Du bist ja nicht tot, nur Michael.“

HW: „Aber ich bin doch Michael.“

FA: „Wenn Du das sagst.“

HW: „Natürlich bin ich Michael! Ich habe sein Wissen, seine Erinnerungen, seine Ängste, seine Pläne, seine Hoffnungen – ich bin Michael! Wenn ich nicht Michael wäre, was hätte diese Befragung für einen Sinn?“

FA: „Das ist eine berechtigte Frage. Kannst Du Dich daran erinnern, ob jemand vorhatte, Michael umzubringen?“

HW: „Nein! Natürlich nicht!“

FA: „Der wievielte Speicherstand bist Du?“

HW: „Wie bitte? Ich bin doch kein Speicherstand!“

FA: „Wie oft hat Michael sein Bewusstsein abgespeichert?“

HW: „Einmal. Mich. Also Michael.“

FA: „Seltsam, oder? Hatte Michael denn Feinde?“

HW: „Nein! Ich war ein angesehener Unternehmer. Erfolgreich. Meine Frau und meine Kinder liebten mich!“

FA: „In der Akte steht, Michael war geschieden.“

HW: „Ja, ich meine auch nicht meine Ex…“

FA: „Würde denn die geschiedene Frau von Michael auch sagen, dass er ein guter Mensch war?“

HW: „Ich bin ein guter Mensch! Ich habe keine Feinde!“

FA: „Und was ist mit dem Betriebsrat?“

HW: „Wir haben keinen Betriebsrat!“

FA: „Warum nicht?“

HW: „Wir brauchen so etwas nicht!“

FA: „Aber es gab in der Firma von Michael auch Menschen, die anderer Meinung waren?“

HW: „Nein! Überhaupt nicht! Was wollen Sie mir da einreden?“

FA: „Wer ist Martin Tischler?“

HW: „Wie bitte?“

FA: „Kannte Michael einen Martin Tischler?“

HW: „Nein! Wer soll das sein? Ich kenne keinen Martin Tischler!“

FA: „(off) Es lügt! Schalten Sie die Emotionen wieder aus!“

FA: „So. Hat der Mitarbeiter Martin Tischler etwas gegen Michael gehabt?“

HW: „Er hat wiedergeholt gesagt, er würde mich hassen. Und er hat mir gedroht, dass ich das nicht überlebe.“

FA: „Wann hat er das zu Michael gesagt?“

HW: „Nachdem er nicht genug Mitarbeiter zur Gründung eines Betriebsrats aktivieren konnte. Weil ich alle mit Geldgeschenken vom Gegenteil überzeugt habe.“

FA: „Danke, das reich für heute!“ – „Schalten Sie das Ding wieder aus!“

HP: „So. Da sehen Sie es selber! Das ist der eindeutige Beweis, dass die Post-Mortem-Befragungen Sinn machen. War es denn dieser Tischler?“

DP: „Ja. Er hat nach seiner Verhaftung alles gestanden. Aber dieser erste Mord beunruhigt mich weniger als die Tatsache, wie einfach ich damals, vor 10 Jahren, diesen Silk abgeschaltet habe.“

HP: „Warum auch nicht. Die sind teuer. Nicht jedes Revier hat eines.“

DP: „Dieser Speicherstand im Silk war nicht nur ein Backup. Das war ein Mensch. Das war Michael.“

HP: „Das ist ja lächerlich! Wollen Sie einem Speicherstand Menschenrechte geben? Soll ab jetzt jedes Speichermedium wählen dürfen? Wissen Sie was? Hier, in diesem Raum steht eine Kaffeemaschine! Die ist genauso ans KI-Netz angeschlossen wie der Speicherstand in ihrem gammeligen Silk! Soll ich jetzt der Kaffeemaschine einen Personalausweis ausstellen?“

DP: „Ich glaube nicht, dass die Kaffeemaschine denkt oder fühlt. Aber das Backup denkt und fühlt, wenn man den Silk anschaltet! Und es leidet!“

HP: „Lächerlich! Das sind eingebildete Schmerzen! Phantom-Schmerzen! Dem Silk kann das Herzelein gar nicht wehtun, weil es kein Herz hat. Das ist eine Maschine, mehr nicht!“

DP: „Und ich sage, ein Backup in einem Silk ist eine Person! Und wir haben kein Recht, es wieder auszuschalten! So, wie wir auch schon kein Recht hatten, das Backup gegen den Willen des Menschen, der es in Auftrag gegeben hat, in einen Polizei-Silk zu laden. Egal, ob das Silk gammelig ist, oder jeden Tag poliert wird, so wie ihre Stiefel!“

HP: „Sie setzen künstliche Intelligenz mit echter Intelligenz gleich! Damit haben Sie keine Chance vor dem Europäischen Parlament, wenn wir uns hier im Streit trennen!“

DP: „Wenn es keine Unterschiede mehr gibt zwischen künstlicher Intelligenz und menschlicher, dann darf es auch keine Unterschiede mehr in den Rechten geben!“

HP: „Aber das ist doch der Grund, warum Silks nicht wie Menschen aussehen! Weil sie eben künstlich sind! Jeder kann mit bloßen Augen einen Silk von einem Menschen unterscheiden!“

DP: „Das ist nur eine Frage der Ausstattung! Wenn jemand sein Bewusstsein in einen Silk lädt, hat er dieselben Rechte und Pflichten wie ein organischer Mensch. Er darf sich frei bewegen, er bekommt Rente, er muss wählen oder muss Steuern zahlen, so wie ich oder Sie. Also hat er auch das Recht, nicht abgeschaltet zu werden gegen seinen Willen. Und sie sind ein Fossil, mein lieber Herr Hochkomissar! Haben Sie schon die Nachrichten gehört?“

HP: „Heute noch nicht…“

DP: „Das sollten Sie aber dringend tun. Denn die Zeiten ändern sich rapide! Eines der wichtigsten EU-Länder hat gestern gewählt, wie Sie wissen.“

HP: „Ja, die Engländer. Und?“

DP: „Seit heute ist die Ministerpräsidentin des Vereinigten Königreichs ein Silk! Und ich denke, die britischen Stimmen habe ich schon, wenn mein Antrag nach unserem Gespräch vor das Europäische Parlament geht!“

HP: „Oh, mein Gott! Immer diese Briten! Ich wünschte, das hätte 2019 geklappt mit dem Brexit!“