Augen auf die Straße!



Wenn man älter wird, dann schwinden einem die Sinne. So langsam werden vor allem Augen und Ohren immer schlechter. Eine kleine narzisstische Kränkung, aber auch nicht unerwartet.

Wenn man aber jung ist und gerade seinen Führerschein bekommen hat, dann kann es einen so richtig wütend machen, wenn einem der Augenarzt lapidar mitteilt, dass man bald blind sein wird.

So erging es auf jeden Fall Ryan Knighton in jungen Jahren. Heute erzählt er uns, wie er mit diesem Verlust an Unabhängigkeit kreativ umgegangen ist.


Ryan Knighton on „The Moth“: „Eyes on the Road
Download der Sendung hier.
Musik: „Gone“ von My Bubba and Mi / CC BY-NC-SA 3.0


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Skript zur Sendung

Ich bin 17 Jahre alt und ich habe eine Brille mit richtig dicken Gläsern und eine wirklich aufwändige Frisur. So wie es in den Achtzigern halt üblich war. Und, was ich noch habe, ist einen nagelneuen Führerschein!

Also stehe ich an der Tankstelle und mach‘ das Auto meines Vaters voll. Die Tankstelle steht mitten in den Blaubeerfeldern meiner Heimatstadt in Kanada, aber darauf achte ich natürlich nicht.

Denn ich bin spät dran. Viel zu spät dran, eigentlich darf ich nur bis zehn Uhr abends weg sein, aber ich hab‘ noch meiner Freundin geholfen, über’s Fenster in ihr Zimmer einzusteigen.

Ich bin also etwas in Eile. Ich tanke zu Ende, zahle hastig und möchte gerade die Tankstelle verlassen. Es ist auch weit und breit kein Auto zu sehen um die Uhrzeit. Also biege ich ab auf die Hauptstraße, als ich plötzlich dieses grauenerregende Geräusch höre, das Metall so macht, wenn es unter Gewalt verbogen wird.

Aber ich bin niemandem hinten drauf gefahren und auch mir ist auch niemand draufgefahren, das Geräusch kommt auch nicht von links oder rechts: Es entsteht unter mir, unter dem Auto! Das Auto wird ein bisschen angehoben und fährt dann nicht mehr weiter.

Tja. Was tun? Ich öffne also die Türe, um auszusteigen und es fällt mir sofort auf: Es ist ein ungewöhnlich weiter Weg zum Grund, zum Boden.

Und, wenn ich mir das so genauer anschaue, dann wird mir klar, warum: Mir ist es irgendwie gelungen, das Auto meines Vaters auf einen der Betonpoller der Tankstelle zu pfählen.

Genau genommen ist da eine ganze Reihe an Pollern, mit reflektiver Farbe angemalt, die den Weg auf die Straße weisen. Ich bin also glatt fünf Meter neben der eigentlichen Fahrbahn gelandet, nur um auf einem dieser Klötze zu landen.

Und da saß ich nun fest. Frei balancierend. Und von der Tankstelle höre ich den Tankwart begeistert rufen: „Toll gemacht! Respekt! Du bist schon einer der Schlaueren, oder?“

Das war damals ein wirklich traumatisches Erlebnis. Das muss ich vielleicht genauer erklären. Da draussen im Farmland, da hat man schlicht kein eigenes Leben, wenn man kein Auto hat. Und ich hatte gerade eben erst begonnen, ein eigenes Leben zu haben – das würde ich mir sicher nicht von ein paar Betonpfosten wieder nehmen lassen! Wäre ja gelacht!

Der Tankwart ruft: „Kein Problem! Ich rufe einen Abschleppwagen!“ Das geht natürlich nicht, denn der würde mir ja das Leben nehmen. Also setze ich mich wieder hinter’s Steuer und mache halt das Einzige, was ich bisher mit so einem Auto machen kann.

Ich starte den Motor und trete wie doof auf’s Gaspedal. Das Auto beginnt ein bisschen hin- und her zu wippen und auf einmal hat ein Reifen wieder Reibung am Boden und es klappt! Irgendwie habe ich es geschafft den freischwebenden Pontiac Acadian meines Vaters direkt vom Pfosten zu starten!

Wow! Ich bin frei! Aber mir war nicht aufgefallen, dass hinter der ersten Reihe gleich ein zweite Reihe mit Pfosten steht…
…die ich im letzten Moment noch umfahren kann.

Am nächsten Morgen steht mein Vater in der Früh auf und geht zu seinem Auto, um zur Arbeit zu fahren. Er findet das Familienauto mitten in einem kleinen See aus Öl. Ich kucke mir das professionell an, fahre mir mit den Fingern durch meine komplizierte 80er-Jahre-Frisur und sage cool: „Keine Ahnung, was da passiert ist!“

Und ich erzähle nichts von dem peinlichen Vorfall. Stattdessen nehme ich mir vor: „Pass besser auf! Schau‘ genauer, wo Du lang fährst, Du Idiot!“

Ab dann habe ich wirklich viel genauer aufgepasst. Ich hab‘ richtig gut aufgepasst, als ich das Stop-Schild von der Straße gesäbelt habe. Beim Kucken nach dem Verkehr habe ich’s übersehen und bin mittendurch gefahren.

Also gewöhne ich mir an, besonders gut auf Verkehrs-Schilder zu achten. Was mich nicht davon abhält, auf einmal auf der Gegenfahrbahn zu landen. Zwei Mal.

Ich nehme mir vor, im Auto meines Vaters keine Musik mehr zu hören. Vor Fahrtantritt achte ich darauf, dass meine Brille geputzt ist und mir keine Strähnchen der coolen 80er-Jahre-Frisur ins Sichtfeld ragen.

Die Achtziger würden dann bald vorbei sein, aber meine Unabhängigkeit, die hatte ja gerade erst begonnen! Sicherheit beim Fahren kommt halt durch Übung. Das sage ich mir immer wieder. Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder?

Irgendwann ist dann diese Party und ich fahr‘ im Schneckentempo nach Hause, nachts um zwei oder drei. Im ersten Gang, denn egal, wie verzweifelt ich schaue, ich finde die Abfahrt zur Farm meiner Eltern nicht. Keine Ahnung, warum. War ungewöhnlich für die Jahreszeit, aber es war halt ziemlich neblig.

Schließlich sehe ich die Abfahrt doch noch, fahre drauf zu und plötzlich fährt das Auto irgendwie nach unten. Hinunter in den Graben. Das Auto berührt nicht einmal den Boden, berührt nicht das Wasser da unten — mir gelang es irgendwie den Familienwagen schwebend in diesem Graben zu parken wie ein Muttermal in einem Gesicht.

Ich klettere durch’s Fenster doch noch raus und es stellte sich die eine, drängende Frage: Wie sollte ich DAS erklären?

Das Familenauto bei 50 km/h zu zerlegen – das ist ja ziemlich normal, eigentlich. Aber einen Kraftwagen bei 2 km/h zu schrotten…?

Ehrlich gesagt: Das machte mir furchtbar Angst! Und irgendwie machte es auch meinem Vater Angst, der natürlich eine Erklärung dafür wollte, wie das denn bitte passieren konnte!

Und ich antwortete: „Ich weiß‘ nicht! Keine Ahnung! Ich hab‘ die Abfahrt nicht gesehen!“
„Wie kann es sein, dass Du diesen riesigen Straßengraben nicht gesehen hast? Der da schon immer ist! Bist Du blind? Das ist unerklärlich!“
„Ich weiß es nicht! Keine Ahnung! Es war… Ich hab‘ ihn nicht gesehen!“
„Wie konntest Du ihn nicht sehen! Du musst ja schließlich irgendwas gesehen haben, oder?“
Aber ich hatte nichts gesehen! Also… Also log ich. Ich sagte: „Ich war zu betrunken!“

Er hat mich dann für einige Wochen mit Schweigen gestraft. Und das tat mir wirklich mehr weh als sonst, denn ich wusste ja, es war eine Lüge. Aber diese Lüge füllte auf jeden Fall erst einmal die Lücke in meiner Erzählung.

Doch meiner Mutter war das nicht richtig geheuer. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ich auf einmal betrunken Auto gefahren bin. Also schickt sich mich zum Augenarzt, damit der ‚mal wieder meine Brille checkt. Wahrscheinlich mussten die Gläser noch dicker werden.

Also gehe ich zum Augenarzt und der schaut mir mit einer Lampe ins Auge, aber das Licht scheint sich nicht richtig zu brechen. Und er sagt: „Du bist nachtblind.“

Und weil er ungefähr so einfühlsam ist wie Napalm, sagt er: „Du hast eine Krankheit, die heißt Retinitis Pigmentosa. Das ist genetisch bedingt, das kann einfach so auftreten. Es beginnt mit der Nachtblindheit, dann verliert man das periphere Sehvermögen und das verengt sich dann mehr und mehr und dann ist man blind.

Das ist nicht behandelbar. Kann in Deinem Fall zwei Jahre dauern, aber vielleicht auch zwanzig Jahre. Hast Du irgendwelche Fragen?“

Das Familienauto hatte recht: Ich war tatsächlich am Erblinden! Das hatte es mir die ganze Zeit schon zu sagen versucht!

Nach dieser Untersuchung fuhr‘ ich mit meinem Vater wieder nach Hause, es war genau an meinem 18ten Geburtstag. Und wir fuhren an der Stelle vorbei, wo ich das Auto im Graben versenkt hatte und ich sah‘ dass er dieses typische Vatergesicht machte. Mit den Augen und der Nase: So ein Gesicht, dass man halt macht, wenn man ein schlechtes Gewissen hat.

Wegen der Sachen, die er damals zu mir gesagt hatte. Ich glaube, dieses schlechte Gewissen ist immer noch da, um ehrlich zu sein.

Na ja. Interessant war auch, wie ich mich fühlte, als ich erfuhr, dass ich blind werden würde. Denn: Ich war erleichtert! Auf einmal machte das alles Sinn, was mir in diesen Nächten widerfahren ist! Ich wurde nicht blöd oder verrückt und ich war auch kein Oberschussel: Nein, ich wurde einfach blind!

Mein Führerschein verwandelte sich in das Foto von jemandem, der mir langsam entglitt. Ich gab‘ meinem Vater die Schlüssel zum Auto zurück und lernte stattdessen, mit einem Blindenstock umzugehen.

Natürlich dauerte es nicht lange, bis dieser oberflächliche Erleichterungs-Effekt weg war und da nur noch Wut übrig war. Und das Einzige, was gegen diese Wut half, war Punk. Es war aber auch wirklich scheiße, oder? Ich hatte gerade meine Unabhängigkeit bekommen, ich war gerade eben erwachsen geworden und dann wurde mir das alles auf einmal wieder weg genommen!

Meine Mutter musste mich wieder in die Schule fahren, meine Mutter musste mir meine Post vorlesen und… Was das Allerschlimmste ist: Ich wurde inspirierend!

Man überquert die Straße und schon applaudieren die Leute! Du schneidest beim Essen Dein Fleisch: Engelschöre singen vom Himmel herab!

Und, doch noch einen Ticken schlimmer: Ich wurde „Er“.

Will „Er“ überhaupt eine Speisekarte? Will „Er“ vielleicht noch etwas bestellen? Will „Er“ Hilfe, um die Straße zu überqueren?

Na ja. „Er“ fuhr auf jeden Fall nie mehr Auto. So viel war sicher.

Es war 12 Jahre später und ich war mit meinem Bruder und meinem Vater irgendwo in der Pampa beim Campen. Ich war schon dreißig. Und mein Bruder fährt mit so einem Quad durch den Dreck und es klingt, so beim Zuhören, irgendwie echt nach Spaß!

Ich bin zu diesem Zeitpunkt nicht einmal mehr schnell gelaufen seit 12 Jahren! Und die Vorstellung, überhaupt schnell unterwegs zu sein und auch noch die Kontrolle zu haben – hey, es war einfach wirklich so lange her, den Fahrtwind gespürt zu haben!

Als er zurück kommt, sage ich zu ihm: Kannst Du Dich an diesen blöden Film mit Al Pacino erinnern? Der „Duft der Frauen“? Da gibt es eine Szene, wo Pacino – als blinder Typ – mit einem Ferrari durch New York fährt – als ob man das könnte!

Weil neben ihm, auf dem Beifahrersitz, da sitzt jemand und gibt Pacino Anweisungen. „Ein bisschen links, ein bisschen rechts!“ Sag‘ mal, meinst Du, das könnte man?

Keine 10 Minuten später sitzen wir beide auf dem Quad. Und ich halte den Lenker. Mein Bruder sitzt hinter mir und meint nur: „Bist Du Dir ganz sicher, dass Du das machen willst?“

Also fahre ich los. Und ich schalte so schnell ich kann. Ich habe keine Ahnung, wie schnell wir fahren – kann ja den Tacho nicht lesen – aber der Fahrtwind treibt mir Tränen in die Augen.

Bisschen rechts, rechts, ein bisschen links. Links, links, links, nein – rechts! Rechts! Ein bisschen links wieder: Es klappt! Es funktioniert!

Aber ich spüre nicht mehr das Gleiche wie vor 12 Jahren. Ich fühle mich nicht unabhängig und erwachsen, ich fühle mich nur: Rücksichtslos.

Und etwas in mir denkt: Vielleicht, wenn ich noch ein bisschen schneller fahre? Und ich fahre noch ein bisschen schneller und mein Bruder sagt „Links“, aber ich verstehe „Rechts“, weil der Fahrtwind schon viel zu laut ist! Und er sagt noch einmal „Links“ und ich fahre noch mehr nach rechts und er muss mir ins Steuer greifen und macht diesen Schweineschlachtungs-Todesschrei „Uaagh“ und wir fahren voll Karacho drei Zentimeter an einem Baum vorbei.

Ich hätte um ein Haar meinen Bruder getötet! Für was? Hm?
Für ein komisches kleines Gefühl von Unabhängigkeit?
Für etwas „Geschwindigkeit“ im Gesicht?

Tja. Was sagt man zu jemandem, den man beinahe aus solch niederen Gründen getötet hätte?
Also drehe ich mich zu ihm um und sage: „Noch einmal! Lass uns das nochmal machen!“

„Halt’s Maul!“
„Das war so cool! Wie schnell sind wir gefahren?“
„Halt’s Maul!“
„Waren wir wirklich SO nahe an dem Baum?“
„Steig ab‘ und halt’s Maul!“

Und ich fühle mich schon schlecht. Zugegeben. Aber nicht so schlecht, dass ich ihn nicht bitten würde, mir seinen Schweineschlachtungs-Todesschrei auf den Quatscher zu sprechen.

„Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem „Uaagh“!“

Dann, einige Zeit später bekomme ich einen Anruf von einem befreundeten Schriftsteller in Toronto. Der sagt: „Hast Du schon von diesem Rennen gehört, dass die da in Quebec veranstalten?“

„Das ist ein Rennen auf einer kreisrunden Speedway-Bahn. Vierzig Autos und alle Fahrer sind blind. Und sie dürfen einen Beifahrer haben, der ihnen hilft und sagt, was sie machen sollen. Und es gewinnt, wer als erster zehn Runden schafft. Wäre das nichts für Dich? Wollen wir das machen?“

Im Hinterkopf höre ich den Schweineschlachtungs-Todesschrei meines Bruders und sage natürlich zu!

Ja, klar – ich wollte nicht mehr fahren, aber das ist ja auch rennen! Ich habe geschworen, dass ich nie mehr Auto fahre, aber das ist ja ein Rennen! Eine Rennbahn! Keine Bäume weit und breit!

Zwei Monate später stehen wir beide in Quebec und uns werden die Sicherheitsmaßnahmen erklärt. Safety-Briefing. Weil es Quebec ist, natürlich in Französisch und ich verstehe kein Wort.

Wir stehen also da und ich frage Pascha, meinen Beifahrer: Wie schaut die Konkurrenz denn so aus?

Und er sagt: Na ja, da drüben, da ist ein Vater mit seinem Sohn. Der Vater ist blind, so um die Sechzig und der Sohn ist vielleicht dreißig Jahre alt. Er hat die Hand auf der Schulter seines Vaters. Sie schauen sehr inspirierend aus.

Ich hasse „Inspirierend“! Und ich konnte im Hintergrund schon den Disney-Engelschor hören!
Und die beiden, mit tränenerstickter Stimme:
„Dad, wir werden es schaffen!“
„Ja, Sohn! Wir werden fahren. Genauso wie wir es früher immer gemacht haben!“

Ich drehe mich zu Pascha um und sage:
„Mir scheißegal, was passiert! Die beiden schalten wir aus!“
„Das ist ein kleines bisschen böse, oder?“
„Pah! Irgendwer muss mal eine Linie in den Sand ziehen!“

Und wir bringen alle das Safety-Briefing hinter uns und Vater und Sohn sagen zu uns: „Bonne chance!“ War ja klar, dass die Streber Französisch können!

Fünfzig Minuten später sitzen wir im Auto. Ich schalte den Blinker ein, um die sehenden Beifahrer zur Verzweiflung zu bringen.

Jemand winkt mit einer grünen Fahne. Nichts passiert.

Keine Ahnung, warum, ich meine, die Beifahrer können ja alle sehen – aber es passiert nichts.
Also feuert man auch noch eine Pistole ab und dann…

Na, was folgt ist ungefähr wie bei Mad Max. Ein Demolition Derby in der Verkleidung eines Wettrennens. Es war wie bei einem Schlaganfall. Cholesterin-Plaque verklebt nach ein paar Sekunden die Fahrstrecke und wir versuchen alle verzweifelt an den größten Verstopfungen vorbei zu kommen.

Spoiler reißen ab, Türen werden abgetrennt, sogar einzelne Reifen fliegen durch die Luft und man hört Menschen verzeifelt schreien: „Links! Rechts! Links! Rechts!“ und für mich war das…
Langweilig.

Ich sah ja nichts. Ich hörte nur: „Links. Rechts. Links, rechts… Bumm.“

Als alles vorbei war, musste Pascha auf meiner Seite des Autos aussteigen. Und ich schlug die Türe zu und irgend etwas in mir drinnen verschob sich auf einmal.

Ich fragte mich: „Was jage ich eigentlich? Welches Gefühl will ich da wieder haben? Wo will ich eigentlich so schnell überhaupt hin?“

Ich lebe halt im Maßstab meiner Füße und nicht im Maßstab von Reifen.
Ich lebe halt in einer Welt, die mich nicht so erwartet hatte. Und der es nicht wirklich wichtig ist, ob ich blind bin oder nicht.
Ich bin halt einfach der, der zwischen die Urinale pinkelt.
Nicht, weil ich es nicht anders könnte. Einfach, weil es halt so mein Stil ist.

Also: Was soll der Mist?

Bleibt noch die Frage: Haben wir Vater und Sohn aus dem Rennen geworfen?

Sagen wir es so: Ich unterrichte ja das Geschichten erzählen. Und manchmal müssen die am Ende auch offen bleiben…